Die wichtigsten Fakten zum Turnier
Amundi German Masters 2026 – Die wichtigsten Daten
- Termin: 14. bis 17. Mai 2026
- Austragungsort: Green Eagle Golf Courses, Winsen (Luhe)
- Titelverteidigerin: Shannon Tan (Singapur)
- Gesamtpreisgeld: 350.000 Euro
- Fünfte Ausgabe des Amundi German Masters powered by VcG
- Zweite Austragung auf dem Nord Course der Green Eagle Golf Courses
- Von 2022 bis 2024 im Golf- und Country Club Seddiner See ausgetragen
- Einziges Turnier der LET in Deutschland
- Ehemalige Siegerinnen:
- Maja Stark (2022)
- Kristýna Napoleaová (2023)
- Alexandra Försterling (2024)
Shannon Tan (2025)
Positiver Trend
Sportlich, wirtschaftlich und strukturell hat sich das Turnier in kurzer Zeit zu einem festen Baustein im Kalender der Ladies European Tour entwickelt und ist eingebettet in den besten Turnierkalender in der Geschichte der LET. Insgesamt geht es bei 30 Turnieren um 39 Millionen Euro an Preisgeld – nie war der Topf größer.
Zweite Ausgabe in Green Eagle
Der Nord Course der Green Eagle Golf Courses gilt als maximale Herausforderung. Die Eckdaten: Wasser auf 17 Löchern, knapp 6.000 Meter Länge (für die Frauen) und vom Course-Rating der schwierigste Platz, den Deutschland zu bieten hat. „Beim Setting haben wir viel diskutiert und einiges gelernt. In diesem Jahr wollen wir noch einmal nachlegen“, erklärte Geschäftsführer Michael Blesch.
Zuschauerinteresse als Wachstumstreiber
Die Resonanz im Vorjahr fiel mit insgesamt 12.500 Besuchern deutlich stärker aus als erwartet. Für die Veranstalter ein Signal, das Event weiter als Mischung aus Spitzensport und Erlebnisformat zu entwickeln – mit erweiterten Zuschauerbereichen, neuen Hospitality-Konzepten und zusätzlichen Angeboten. „Abseits der Majors habe ich noch kein Turnier erlebt, bei dem so viele Zuschauer entlang der Bahnen standen“, war Helen Briem aus dem Elite Team Germany im vergangenen Jahr begeistert.
Heimturnier als emotionaler Höhepunkt
Für deutsche Spielerinnen ist die Woche in Winsen mehr als ein reguläres Turnier. Die Nähe zu Familie, Freunden und heimischem Publikum schafft eine besondere Atmosphäre – und zusätzlichen sportlichen Anreiz. „Es ist immer etwas Besonderes, in Deutschland zu spielen“, erklärte Alexandra Försterling. Nach vielen Wochen auf Reisen sei es ein schönes Gefühl, mit dem eigenen Auto anzureisen und Familie, Freunde sowie bekannte Gesichter aus dem Club am Platz zu wissen.
Solheim Cup im Blick
Mit Namen wie Briem, Försterling und natürlich auch Esther Henseleit, die wahrscheinlich ebenfalls Teil des hochklassigen Feldes sein wird, wächst die deutsche Präsenz im Profigolf. Das Event bei Hamburg markiert dabei einerseits den Start ins Turnierjahr in Europa und andererseits den Eintritt in die Zielgerade für den Solheim Cup im Herbst in den Niederlanden. „Ich durfte einmal als Ersatzspielerin mitreisen, das war natürlich eine tolle Erfahrung. Das macht natürlich Lust auf mehr“, kommentierte Försterling, die 2024 zum erweiterten Team Europe gehörte.
Wichtige Rolle für die Förderung des Golfsports in Deutschland
Achim Battermann, stellvertretender Präsident des Deutschen Golf Verbandes, hob auch die entscheidende Rolle des Turniers für Golf in Deutschland hervor: „Dieses Turnier ist ein wichtiger Leuchtturm für den Spitzensport im deutschen Golf und stärkt zugleich die Wahrnehmung unseres Sports in der Öffentlichkeit. Als olympischer Spitzenverband ist es für uns von großer Bedeutung, internationale Top-Events im eigenen Land zu haben, die Leistungssport, Vorbilder und die positive Weiterentwicklung des Golfsports sichtbar machen – und dabei hilft uns das Engagement der VcG vorbildlich.“
Den Nachwuchs im Blick
Auch der Nachwuchs erhält eine eigene Bühne: Mit dem „Amundi German Masters Junior Qualifier by Esther Henseleit“ bekommt ein deutsches Top-Talent die Chance auf einen Startplatz im LET-Feld. Das Qualifikationsturnier findet am 26. April 2026 auf dem Nord Course statt und richtet sich an Spielerinnen bis 18 Jahre.









