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Vorfreude auf das Heimspiel: Alexandra Försterling und Helen Briem
Vorfreude auf das Heimspiel: Alexandra Försterling und Helen Briem | © Tristan Jones/LET

Große Vorfreude auf das Heimspiel

Eines wurde beim digitalen Pressegespräch gut zwei Monate vor dem ersten Abschlag des Amundi German Masters 2026 powered by VcG schnell deutlich. Für Helen Briem und Alexandra Försterling, die sich den Fragen der Journalisten stellten, ist das Turnier auf dem Nordkurs der Green Eagle Golf Courses etwas ganz Besonderes. Für beide ist das Heimturnier ein fester Bestandteil ihrer Saisonplanung – nicht zuletzt wegen der besonderen Atmosphäre und der großen Zuschauerresonanz in den vergangenen Jahren.

 

Dabei startet Briem 2026 mit einem interessanten, aber auch anspruchsvollen Programm. Der Hintergrund: Die 21-Jährige besitzt Spielberechtigungen sowohl auf der LPGA Tour als auch auf der Ladies European Tour und wird ihre Saison entsprechend flexibel gestalten. In den kommenden Wochen steht zunächst eine Reise in die USA an, wo sie drei Turniere auf der LPGA Tour bestreiten wird. „Mit zwei Tour-Karten ist die Planung nicht immer ganz einfach“, erklärte die ehemalige Nummer eins der Amateurinnen. Oft entscheide sich erst kurzfristig, auf welcher Tour sie in einer bestimmten Woche antrete. Es gebe zwar einige Fixpunkte im Kalender, vieles werde sich aber je nach Form, Turnierort und Möglichkeiten spontan ergeben.

 

Das Heimspiel beim Amundi German Masters ist für sie dennoch fest eingeplant. Bereits im vergangenen Jahr war die Zuschauerresonanz für Briem ein besonderes Erlebnis. „Abseits der Majors habe ich noch kein Turnier erlebt, bei dem so viele Zuschauer entlang der Bahnen standen“, sagte sie. Die Unterstützung durch Fans und bekannte Gesichter im Publikum sei für Spielerinnen etwas Besonderes und gebe zusätzliche Energie auf dem Platz.

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Försterling will erneut oben mitspielen

Auch Alexandra Försterling blickt positiv auf das Turnier zurück. Allen voran natürlich auf die Austragung 2024, die sie nahe ihrer Berliner Heimat nach einem packenden Titelduell mit Emma Spitz sensationell gewinnen konnte. Die Spielerin vom Berliner Golf- und Land-Club Wannsee hatte sich im vergangenen Jahr trotz körperlicher Probleme durch die Saison gekämpft. Eine Fußverletzung und daraus resultierende Rückenprobleme hatten sie immer wieder ausgebremst. Inzwischen fühlt sich die 26-Jährige wieder deutlich stabiler – und startete gleich mit einem Erfolgserlebnis ins neue Jahr: Bei der Womens NSW Open in Australien belegte sie zuletzt Platz fünf.

 

An die wiedererlangte Formstärke möchte Försterling nun auch bei ihrem Heimturnier anknüpfen. „Es ist immer etwas Besonderes, in Deutschland zu spielen“, sagte sie. Nach vielen Wochen auf Reisen sei es ein schönes Gefühl, mit dem eigenen Auto anzureisen und Familie, Freunde sowie bekannte Gesichter aus dem Club am Platz zu wissen. Die zusätzliche Unterstützung vom Rand könne auch sportlich einen Unterschied machen.

Schwieriger Test in Green Eagle

Beide Spielerinnen erinnern sich zudem gern an den Nord Course zurück, der 2025 erstmals Bühne für das Top-Turnier der LET war. Briem, die im vergangenen Jahr als Zweite nur knapp den Heimsieg verpasst hatte, schätzt vor allem den abwechslungsreichen Charakter der Anlage. „Es gibt extrem schwierige Löcher, aber auch Bahnen, auf denen man attackieren kann“, sagte sie. Zu ihren Lieblingsbahnen zählen die Löcher drei und elf: Beide seien zwar nicht besonders lang, verlangten aber höchste Präzision bei der Annäherung. Försterling hingegen nennt die Schlussbahn als persönliches Highlight. „Die 18 ist wunderschön gestaltet – mit Wasser auf der einen Seite, Bäumen auf der anderen und dem Riesenrad im Hintergrund.“

 

Ein weiteres großes Ziel schwingt in dieser Saison ebenfalls mit: der Solheim Cup im September in den Niederlanden. Försterling sammelte bereits erste Eindrücke, als sie 2024 auf Einladung der Team-Kapitänin zumindest abseits des Platzes Teil des europäischen Teams war – eine Erfahrung, die Lust auf mehr gemacht hat.

 

Briem wiederum weiß, dass eine Qualifikation angesichts ihres geteilten Kalenders nicht einfach wird. Natürlich sei der Solheim Cup ein Ziel, vor allem, weil er im Nachbarland stattfindet, aber sollte es mit 21 Jahren noch nicht klappen, gehe die Welt auch nicht unter. 

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