Green Eagle: Die Vorbereitungen laufen
Der Nord Course der Green Eagle Golf Courses gilt als maximale Herausforderung. Die Eckdaten: Wasser auf 17 Löchern, knapp 6.000 Meter Länge (für die Frauen) und vom Course-Rating der schwierigste Platz, den Deutschland zu bieten hat. Genau darin liegt auch der Reiz für das Amundi German Masters powered by VcG. Nach den Erfahrungen der Premiere im vergangenen Jahr arbeiten das Team um Green-Eagle-Macher Michael Blesch und die Turnierorganisation bereits akribisch daran, Setup und Bedingungen weiter zu optimieren.
Dirk Glittenberg, Geschäftsführer des Veranstalters U.COM Event, sieht vor allem in der präzisen Vorbereitung des Platzes eine zentrale Aufgabe. „Der Platz ist für uns jedes Jahr eine Herausforderung, weil wir beim Setup sehr genau arbeiten müssen“, erklärte er. Gleichzeitig biete der Kurs genügend Möglichkeiten, ihn gezielt auf die Anforderungen des Turniers zuzuschneiden.
Die erste Austragung im Vorjahr habe wertvolle Erkenntnisse gebracht. „Beim Setting haben wir viel diskutiert und einiges gelernt. In diesem Jahr wollen wir noch einmal nachlegen“, erklärte Geschäftsführer Michael Blesch. Dabei gehe es um die Frage, wie der Platz die sportlichen Qualitäten der Spielerinnen optimal zur Geltung bringen kann. „Unsere Erwartungen wurden im vergangenen Jahr absolut erfüllt. Wir hatten ja bereits viel Erfahrung mit der DP World Tour, aber das sportliche Niveau hat uns sehr beeindruckt.“
Zuversicht trotz Dauerfrost
Dass der Anspruch auf der Ladies European Tour hoch ist, zeigt sich auch bei einem oft diskutierten Thema: den Grüns. „Die Spielerinnen wünschen sich die Grüns genauso schnell wie die Männer – das zeigt den sportlichen Anspruch“, erklärte Blesch, der vor allem aufgrund des frostigen Winters vor einer Herausforderung steht: „Der frühe Termin macht es nicht einfacher. In diesem Winter hatten wir teilweise zwei Monate Dauerfrost“, berichtete er. Dennoch sei man zuversichtlich, den Nord Course in hervorragendem Zustand präsentieren zu können. „Die Vorbereitungen laufen so, dass der Platz die Qualität erreicht, die man sonst eher im Hochsommer kennt.
Grundsätzlich biete der Kurs viele Möglichkeiten, das Turnier sportlich interessant zu gestalten. „Länge ist auf diesem Platz nicht das entscheidende Kriterium“, sagte Blesch. „Viel hängt vom Wind und den Bedingungen ab. Wichtig sind die Optionen im Setup – damit wir den Platz flexibel gestalten können.“
Briem und Försterling über den Platz
Auch bei der fünften Ausgabe des Amundi German Masters powered by VcG werden namhafte deutsche Spielerinnen dabei sein. Unter anderem wollen Alexandra Försterling und Helen Briem aus dem Golf Team Germany um den Titel mitspielen.
„Ich denke, es ist ein Vorteil hier, lang zu sein, das kam leider im vergangenen Jahr nicht zu 100 Prozent zur Geltung”, kommentierte Briem, die im Vorjahr als Zweite ins Ziel kam. „Ich mag den Mix aus sehr schwierigen Bahnen, aber auch Löchern, auf denen ein Birdie durchaus realistisch ist. Der Platz hat mir sehr viel Spaß gemacht.”
Ähnlich sieht es Försterling, die das Turnier 2024 am Seddiner See gewinnen konnte: „Es ist ein sehr schwieriger Platz, aber das Feedback der Tour-Kolleginnen war eigentlich durchweg sehr positiv.”







