Partner des DGV

In Augusta sind Kameras erlaubt, Handys jedoch nicht. | © 2026 Getty Images

Das wird nie langweilig

Wenn mit dem Masters das erste Major des Jahres beginnt, steht Augusta National wieder im Zentrum der Golfwelt – vieles ist 2026 vertraut, manches aber auch überraschend neu. Im Mittelpunkt steht einmal mehr Rory McIlroy, doch die Perspektive auf den Titelverteidiger hat sich grundlegend verändert. Über ein Jahrzehnt lang wurde jede Masters-Woche von der Frage begleitet, ob er endlich den Karriere-Grand-Slam vollenden kann. Seit seinem emotionalen Triumph im Vorjahr ist diese Geschichte jedoch erzählt. 

 

Dieser und elf weitere magische Masters-Momente finden Sie hier >>>

 

McIlroy gehört nun zum exklusiven Kreis um Tiger Woods und Jack Nicklaus und reist erstmals ohne diesen Druck nach Augusta. Stattdessen richtet sich der Blick nach vorne: Gelingt ihm die Titelverteidigung und damit der nächste Schritt in Richtung einer zweiten historischen Sammlung aller Majors?

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Das Masters markiert zugleich den Auftakt in die intensivste Phase der Saison. Vier Majors in nur drei Monaten, maximale Punkte für die jeweiligen Ranglisten und ein Feld, das kaum Fehler verzeiht. Während McIlroy im Fokus steht, ist Scottie Scheffler einmal mehr der Mann, an dem kaum ein Weg vorbeiführt. Der Weltranglistenerste kehrt nicht nur als zweifacher Masters-Sieger zurück, sondern wurde auch vor wenigen Tagen Vater eines zweiten Sohnes. Insgesamt zeigt ein Blick auf die vergangenen Jahre eine klare Tendenz: US-Spieler dominieren die großen Titel, während europäische Erfolge meist auf absolute Topstars wie McIlroy oder Jon Rahm zurückgehen.

 

Zur Social-Woche: McIlroy mit Papa, Scheffler mit zweitem Sohn >>>

Neue Gesichter, keine Deutschen

Gleichzeitig richtet sich der Blick auf eine neue Generation: 22 Debütanten, darunter auch mehrere Spieler aus Europa, schlagen 2026 erstmals in Augusta ab. Spieler wie Chris Gotterup, Tom McKibbin oder Sami Välimäki stehen für frischen Wind und neue Hoffnung. Die Herausforderung ist jedoch enorm, denn seit Fuzzy Zoeller im Jahr 1979 konnte kein Debütant mehr das Masters gewinnen. Eine Serie, die gleichermaßen abschreckt und motiviert. 

 

Ab Montag live: Der TV-Plan für das Masters in Augusta >>>

 

Zum ersten Mal seit 1983 sind keine Deutschen dabei. Bernhard Langer hat sich im vergangenen Jahr von seinem zweiten Wohnzimmer verabschiedet. Von den etablierten Mitgliedern der PGA Tour konnten sich weder Matti Schmid noch Stephan Jäger für diese Ausgabe qualifizieren. Der einzige deutschsprachige Spieler im Feld ist der Österreicher Sepp Straka. Wir vermissen nicht nur deutsche Namen, sondern auch Hall-of-Famer und ehemalige Masters-Sieger wie Phil Mickelson oder Tiger Woods, die absagen mussten.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Mit nur 91 Spielern ist das Masters das exklusivste der vier Majors: klein im Feld, aber groß in der Qualität. 33 Major-Sieger, Teilnehmer aus 23 Nationen und zahlreiche Anwärter auf den ganz großen Moment sorgen für eine außergewöhnliche Dichte an Weltklasse-Spielern. Spieler wie Matt Fitzpatrick, Gary Woodland und J. J. Spaun, die in den vergangenen Wochen Turniere auf der PGA Tour gewinnen konnten, bringen zusätzliche Spannung mit. Sie alle wissen, wie man ein Major gewinnt, und könnten mit einem Triumph in Augusta selbst Kurs auf den Karriere-Grand-Slam nehmen.

 

Fünf Geheimfavoriten für die 90. Ausgabe des Masters >>>

Neue Dramen, alte Tücken

Und wie immer steht über allem der Platz selbst. Augusta National ist und bleibt ein Prüfstein, der sich nicht allein mit Länge bezwingen lässt. Seine 6.917 Meter verlangen vor allem beim zweiten Schlag Präzision, während die ondulierten Grüns Erfahrung und Gefühl erfordern. Wer hier bestehen will, muss nicht nur sein eigenes Spiel, sondern auch den Platz verstehen.

 

Im Location-Check blicken wir hinter die Kulissen von Augusta National >>>

 

So beginnt das 90. Masters Tournament mit all seinen vertrauten Bildern, aber auch mit neuen Geschichten. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Tradition und ständiger Erneuerung, die Augusta so besonders macht. Jahr für Jahr entstehen neue Dramen, neue Helden und neue Erinnerungen – und selbst die größten Geschichten verlieren nichts von ihrer Faszination. Das wird nie langweilig.

Weiteres zum Thema