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Die Herren des GK Braunschweig (Archivbild)
Die Herren des GK Braunschweig (Archivbild) | © DGV/Golf Valley

Braunschweig erwischt besten Auftakt

Den imposanten Tagesbestwert von 70 Schlägen (-2) schafften an Tag eins der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMM) im Golf Valley drei der Teilnehmer. Zwei davon trugen das Wappen des GK Braunschweig. Dr. Andreas Stamm und Kai Hilz, der bereits im Juni im nicht allzu weit entfernten St. Eurach Deutscher Vizemeister wurde, kamen bei zunächst sonnigen, dann etwas wechselhaften Bedingungen im Süden Münchens bestens mit den 18 fordernden Bahnen zurecht.

 

Auch Götz Straßburg konnte für sein Team mit einer 72er Runde (Par) spielerisch überzeugen. Die weiteren Ergebnisse in der Wertung: Hans-Immo Müller notierte eine 76 (+4) und Johannes Buchler kam auf 78 Schläge (+6). Fest steht: Der Titelverteidiger aus dem Norden unterstrich an Tag eins seine Medaillenambitionen mit einer eindrucksvollen Teamleistung. +6 stand am Ende als Gesamtergebnis zu Buche. Im Viertelfinale wartet mit dem Bochumer GC nun der Bronzemedaillengewinner aus dem Vorjahr.

 

„Wir sind als Titelverteidiger angereist, auch wenn die Ergebnisse der vergangenen Wochen nicht ganz so vielversprechend waren. Umso glücklicher sind wir über unseren Start“, sagte Team-Kapitän Gregor Föhring. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, das hat sich fast wie Links-Golf angefühlt. Zum Glück haben wir mit dem Rethmar Golf in Braunschweig einen Platz, den unsere Spieler bestens kennen und der ähnliche Bedingungen bietet. Im Laufe des Vormittags hat der Wind etwas aufgefrischt, dann kamen noch ein paar kurze Schauer. Aber insgesamt hatten wir Top-Bedingungen, der Platz war super hergerichtet. Unser Ziel ist ganz klar, hier eine Medaille mitzunehmen.“

Frankfurt folgt

Nur zwei Schläge dahinter (+8) schloss der Frankfurter GC den ersten von drei Turniertagen ab. Bei den Hessen konnte EMM-Teilnehmer Felix Banzhaf ebenfalls mit einer 70 (-2) überzeugen. Seine Teamkollegen Thomas Biermann und Arnaud Laborde schlossen ihren ersten Durchgang mit sehr guten Par-Runden ab. Ebenfalls in die Wertung kamen Christian Zipf und Thomas Fili mit jeweils 77 Schlägen (+5).

 

In der Zählspielqualifikation ging es am Freitag primär darum, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Geschafft haben den Einzug in die Gruppe A (die besten acht Teams) neben den Braunschweigern und Frankfurtern der Hamburger GC mit einem Tagesergebnis von +17 sowie der GC Sylt (+18), der Stuttgarter GC Solitude (+19), der Münchener GC (+23), der Gastgeber und Vorjahreszweite aus Valley (+26) sowie der Bochumer GC (+27).

 

Ab Samstag geht es im Lochspiel weiter. Im Viertelfinale, das im Lochspiel über neun Löcher ausgetragen wird (ein Vierer, vier Einzel) kommt es im Flight A zu folgenden Begegnungen:

 

  • Braunschweiger GK – Bochumer GC

  • GC Sylt – Stuttgarter GC Solitude

  • Frankfurter GC – GC München Valley

  • Hamburger GC – Münchener GC

 

Die Mannschaften, die die Zählspielqualifikation auf den Plätzen neun bis 16 beendet haben, spielen im Flight B um den neunten Rang:

 

  • Düsseldorfer GSV – GC Nahetal

  • Berliner GC Stolper Heide – Krefelder GC

  • GC München-Eichenried – Burgdorfer GC

  • GC St. Leon-Rot – Marienburger GC

 

Die ersten Gruppen schlagen um 8.00 Uhr morgens ab.

Das Format

Der dynamische Modus der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften hat sich in den vergangenen Jahren etabliert. Für das Bundesfinale qualifizieren sich insgesamt 16 Teams. Zum Auftakt steht eine Zählspiel-Qualifikation auf dem Programm, in der alle sechs Spieler einer Mannschaft eine 18-Löcher-Runde absolvieren. Die besten fünf Ergebnisse fließen in die Wertung ein. Die acht stärksten Teams ziehen anschließend in den Flight A ein und spielen um den Titel, während die übrigen Mannschaften in Flight B um die Plätze neun bis 16 kämpfen.

 

Der zweite Turniertag steht im Zeichen des Matchplays: Jede Mannschaft bestreitet dabei zwei Runden, bestehend aus einem Vierer und vier Einzeln über jeweils neun Löcher. Am Finaltag wird das Format noch einmal angepasst: Die Partien um die Plätze eins bis vier werden über 18 Löcher ausgetragen, während in allen weiteren Begegnungen maximal neun Löcher gespielt werden. So entsteht eine spannende Mischung – ein Wettbewerb, der zwar über drei Tage läuft, aber dank des Formats temporeich und mitunter überraschend schnell entschieden wird.

Der Platz

Der Golfclub München-Valley gehört zu den modernsten und anspruchsvollsten Anlagen im Großraum München. Rund 30 Kilometer südlich der Landeshauptstadt gelegen, bietet die von David Krause entworfene Championship-Anlage 27 abwechslungsreiche Löcher (plus neun Löcher im Golfpark) und ist regelmäßig Austragungsort nationaler und internationaler Turniere. 

 

Breite Fairways, strategisch platzierte Bunker und große, ondulierte Grüns fordern Spieler aller Spielstärken, während die offene Lage im Tal für Wind und damit zusätzliche Herausforderungen sorgt. Das weitläufige Gelände ist eingebettet in eine naturbelassene Umgebung, die durch weite Sichtachsen und ökologische Ausgleichsflächen geprägt ist. Darüber hinaus steht eine moderne Infrastruktur mit großzügigen Übungsanlagen, Driving Range und einem einladenden Clubhaus zur Verfügung.

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