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Impressionen aus Runde eins der DMM AK65 Männer im GC Am Alten Fliess. | © Privat

Bochum nach Quali vorne

Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Altersklasse 65 sind eröffnet. Im Golfclub Am Alten Fliess im rheinischen Bergheim kämpfen die 16 besten Mannschaften dieser Altersklasse um den deutschen Meistertitel. Der Club ist in diesem Jahr Gastgeber der Titelkämpfe und bietet den Senioren einen besonderen Rahmen. Auf rund 120 Hektar erstreckt sich eine 27-Loch-Anlage in leicht hügeligem Gelände, die nur etwa 20 Minuten von Köln entfernt liegt. Bei guter Sicht reicht der Blick von der Anlage sogar bis zum Kölner Dom.

 

Entworfen wurde die Anlage von Kurt Rossknecht, der bei der Gestaltung auf eine natürliche Formgebung setzte. Die heimische Bepflanzung wurde vom Landschaftsarchitekten Pieter Schwarze konzipiert. Damit verbindet der Golfclub eine weitläufige Landschaft mit sportlich anspruchsvollen Spielmöglichkeiten – perfekt für das Kräftemessen der besten deutschen AK-65-Mannschaften.

 

Zum Auftakt am Freitag ging es allerdings nicht um die Schönheit der Anlage, sondern um möglichst niedrige Scores. In der Zählspiel-Qualifikation über 18 Löcher wurde entschieden, welche acht Teams im Flight A weiter um den deutschen Meistertitel spielen und welche acht Mannschaften im Flight B um die Plätze neun bis 16 kämpfen.

Bochum setzt sich an die Spitze

Die stärkste Mannschaft stellte dabei der Bochumer GC. Mit 399 Schlägen, also 39 Schlägen über Par, setzte sich das Team an die Spitze. Waldemar Krüger war mit einer 75 (+3) bester Bochumer, Ulrich Schulte folgte mit 77 (+5). Detlef Dransfeld steuerte eine 80 (+8) bei, Thomas Schimetzek eine 83 (+11) und Jörg Hons eine 84 (+12). Wolfgang Kochs 89 (+17) blieb als Streichergebnis außen vor.

 

Bemerkenswert ist dabei erneut die Leistung von Ulrich „Utz“ Schulte. Der Bochumer hatte bereits bei der DMM AK 65 2025 für die beste Runde der Zählspiel-Qualifikation gesorgt. Damals war ihm eine 73 gelungen, diesmal kam er mit 77 Schlägen ins Clubhaus. An der Spitze der Bochumer stand diesmal allerdings Teamkollege Krüger.

Hamburger Duo folgt

Hinter Bochum ging es ausgesprochen eng zu. Der Hamburger GC und der GC Hamburg Wendlohe lagen mit jeweils 47 Schlägen über Par gleichauf. Der Hamburger GC wird auf Rang zwei geführt, Wendlohe folgt auf Platz drei.

 

Beim Hamburger GC überzeugten Kai Flint und Veit Pagel mit jeweils 79 Schlägen (+7). Für Wendlohe spielte Karlheinz Noldt mit 76 Schlägen (+4) die beste Runde des Teams, Mathias Stender kam auf 79 Schläge (+7).

 

Auf den weiteren Plätzen folgten der GK Braunschweig mit 51 Schlägen über Par und der GC Wildenrath mit 55 Schlägen über Par. Dahinter lagen der GC Eschenried, der Krefelder GC und der GC Neckartal, die allesamt 60 Schläge über Par spielten. Damit trennen den vierten vom achten Platz lediglich neun Schläge.

Bochum gegen Neckartal – Wendlohe trifft auf Eschenried

Am Samstag wird es im Matchplay ernst. Im Flight A stehen die vier Viertelfinals auf dem Programm. Dabei trifft der Tabellenführer aus Bochum auf den GC Neckartal. Los geht es um 8:30 Uhr an Tee 1, anschließend stehen sich der GK Braunschweig und der GC Wildenrath gegenüber. Um 9:50 Uhr folgt das Duell zwischen dem Hamburger GC und dem Krefelder GC. Ab 10:30 Uhr kämpfen schließlich der GC Hamburg Wendlohe und der GC Eschenried um den Halbfinaleinzug.

 

Gespielt werden jeweils fünf Partien. Den Auftakt macht ein Vierer, anschließend folgen vier Einzel. Für die Partie Bochum gegen Neckartal ist unter anderem das Duell zwischen Ulrich Schulte und Ralph Rohfleisch angesetzt.

Die Viertelfinals im Überblick:

  • 08:30 Uhr: Bochumer GC – GC Neckartal
  • 09:10 Uhr: GK Braunschweig – GC Wildenrath
  • 09:50 Uhr: Hamburger GC – Krefelder GC
  • 10:30 Uhr: GC Hamburg Wendlohe – GC Eschenried

Flight B kämpft um die weiteren Plätze

Auch im Flight B startet am Samstag die Matchplay-Phase. Ab 8:30 Uhr trifft der GC Hösel dort auf den GC Trier. Es folgen die Begegnungen GC Starnberg gegen GC Kirchheim-Wendlingen, GC Hof Hausen gegen Burgdorfer GC und GC Leitershofen gegen G&CC Seddiner See. Gespielt wird von Tee 10 aus.

 

Gerade in diesem Teil des Feldes liegen die Mannschaften eng beieinander. Zwischen dem GC Hösel auf Rang neun und dem G&CC Seddiner See auf Rang 14 lagen nach der Qualifikation lediglich elf Schläge. Der GC Trier geht mit 98 Schlägen über Par und einem deutlichen Rückstand in die Matchplay-Runde.

Qualifikationsergebnis

Flight A

  1. Bochumer GC +39
  2. Hamburger GC +47
  3. GC Hamburg Wendlohe +47
  4. GK Braunschweig +51
  5. GC Wildenrath +55
  6. GC Eschenried +60
  7. Krefelder GC +60
  8. GC Neckartal +60

Flight B

9. GC Hösel +62

10. GC Hof Hausen +62

11. GC Leitershofen +67

12. GC Starnberg +68

13. GC Kirchheim-Wendlingen +71

14. G&CC Seddiner See +73

15. Burgdorfer GC +77

16. GC Trier +98

Nach den Viertelfinals am Samstagvormittag finden am Nachmittag direkt die Halbfinals statt. Am Sonntag bestreitet jedes Team nur ein Spiel.

 

Damit ist nach dem ersten Tag der Rahmen für die entscheidende Phase gesetzt. Bochum geht als Gewinner des ersten Tages ins Matchplay. Auf der weitläufigen Anlage des GC Am Alten Fliess werden am Samstag die Karten neu gemischt – spätestens nach den Viertelfinals wird sich zeigen, wer die besten Chancen auf den deutschen Meistertitel hat.

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