Schneider über seinen Weg nach Europa
Jan Schneider hat einen ungewöhnlichen Weg im Profigolf eingeschlagen, der ihn von China über Deutschland und die USA wieder zurück nach Asien geführt hat. Als Sohn eines deutschen Vaters und einer chinesischen Mutter in Changzhou geboren, hat der 28-Jährige früh gelernt, sich in unterschiedlichen Kulturen und Umgebungen zurechtzufinden. Diese internationale Prägung spiegelt sich in seiner Persönlichkeit und seiner Karriere wider: Anstatt den klassischen europäischen Weg zu gehen, fand Schneider über die China Tour seinen eigenen Zugang zum Profisport.
Mit starken Ergebnissen bei den Co-Sanctioned Events – darunter ein vierter Platz bei der Hainan Open – sowie seinem Sieg bei der China Tour Championship Ende des vergangenen Jahres hat sich der Spieler des Golf Team Germany inzwischen auf der HotelPlanner Tour etabliert und arbeitet weiter an seinem Aufstieg auf der „Road to Mallorca“. Seine Homebase in Guangzhou, regelmäßige Trainingseinheiten mit Coach Andreas Kali und die Erfahrung aus verschiedenen Golfkulturen geben ihm dabei eine besondere Perspektive.
In dieser Woche schlägt Schneider bei der Interwetten Open im Schladming-Dachstein Golf Club in Österreich ab – ein weiteres Kapitel auf seinem globalen Weg. Er steht vielleicht noch nicht im großen Rampenlicht, hat sportlich aber längst auf sich aufmerksam gemacht.







