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Keine Herausforderung: Wer die wichtigsten Grundsätze für das Spiel mit dem Driver beachtet, bringt die Bälle auch vom Tee sicher und weit aufs Fairway. | © golfsupport.nl/DGV/Stebl

Mehr Länge, weniger Slice: So wird Ihr Drive konstant

Natürlich könnten wir Ihnen eine ganze Reihe potenzieller Fehler nennen, die bei einem Drive passieren können. Aber beim Golf ist es nicht anders als im Leben: Manchmal reicht es schon, nur einen Aspekt zu verbessern, um Großes zu verändern. In diesem Fall: die Position Ihres Kopfes während der Schwungbewegung. Die ist bei Amateuren oft viel zu weit vor dem Ball – so entstehen unterschlagene und häufig viel zu flache Schläge, oft unangenehme Slice-Kurven. Das beobachtet auch PGA Golf Professional Karl Villwock. Er erklärt im Video in drei Schritten, wie es besser geht. 

1) Die Basis: Das richtige Setup

„Viele Amateure stehen schon falsch, bevor sie überhaupt schwingen“, sagt Villwock. „Die Wirbelsäule kippt nach links, der Oberkörper ist zu aufrecht – das kostet Energie und Stabilität.“ Eine leichte Rechtsneigung sorgt dafür, dass der Körper im Treffmoment optimal hinter dem Ball bleibt. Villwock zeigt im Video, wie das optimale Setup aussehen sollte. 

2) Die Drehung: Die Rolle der rechten Hüfte

Im zweiten Schritt geht es um die Rotation im Rückschwung. Mit einem sogenannten Tourstick an der Innenseite des rechten Fußes übt Villwock eine große Schulterdrehung. Entscheidend sei, dass sich die rechte Hüfte beim Rückschwung nach hinten wegdreht und nicht zur Seite wegschiebt. „Wenn die rechte Hosentasche nach hinten zieht, lädt sich der Körper richtig auf“, erklärt der Experte. So schaffen Sie die Grundlage für einen kraftvollen, kontrollierten Abschwung. Wer bewegungseingeschränkt ist, kann den rechten Fuß leicht aufdrehen oder etwas zurücknehmen – das erleichtert die volle Rotation.

3) Der Abschwung: Druck links, Kopf rechts

Der wichtigste Teil der Übungsserie ist der richtige Bewegungsablauf im Durchschwung. „Im Abschwung will ich den Druck in die linke Seite bekommen – aber mein Kopf bleibt hinter dem Schläger“, erklärt Villwock. Er demonstriert: Nach der Drehung geht der Druck kurz ins linke Bein, bevor sich der Körper aus dieser Position nach oben herausdrückt. Trotzdem bleibt der Kopf hinter dem Ball. „Was ich häufig sehe, ist, dass der Kopf zu früh nach vorne kippt“, erklärt der Pro aus dem Golfclub Hamburg-Holm. „Dann verliert man die Energie nach vorne und trifft den Ball zu flach oder seitlich.“

Im Video zeigt der Villwock, wie sich das Zusammenspiel aus Setup, Rotation und Kopfstabilität auszahlt. Der Ball startet hoch, mit leichtem Draw, die Flugbahn verläuft stabil. „Der Ballflug wird sofort besser“, sagt Villwock. Das Ergebnis: mehr Weite und mehr Konstanz. 

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