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Kleine Bewegung, große Wirkung: Fehler beim Chip können den Score stark beeinflussen. | © golfsupport.nl/David Rosenblum/ism

Besser chippen als je zuvor: Drei Übungen, die Sie kennen müssen

Der Chip gilt eigentlich als einer der einfachsten Schläge im Golf. Die Bewegung ist kurz, das Risiko vergleichsweise überschaubar. Trotzdem kämpfen viele Amateure gerade rund ums Grün regelmäßig mit getoppten oder fett getroffenen Bällen. PGA Golf Professional Fabian Bünker erklärt im Video (s.u.), woran das liegt – und warum die Probleme oft schon beim Setup beginnen.

Die wichtigste Grundlage

Der wichtigste Punkt beim Chippen ist in Bünkers Augen der richtige Ball-Boden-Kontakt. „Du musst zuerst den Ball und dann den Boden treffen“, erklärt der Coach. Darauf bereitet bereits ein optimales Setup vor. Entscheidend dabei: ein eher schmaler Stand, der Ball in der Mitte, das Gewicht leicht auf dem vorderen Fuß und die Hände minimal vor dem Ball. So kann der Schläger sauber nach unten arbeiten und gleichzeitig der Loft optimal genutzt werden. Der Experte zeigt’s im Video. 

Häufiges Amateurproblem

Auch technisch sollte ein Chip möglichst einfach bleiben. Statt vieler kleiner Bewegungen empfiehlt Bünker eine kompakte Einheit aus Armen, Händen und Schultern. Die Hüfte rotiert nur leicht Richtung Ziel mit. Ein häufiges Problem bei vielen Hobbygolfern sind die Hände, die oft zu aktiv sind. Um genau das zu vermeiden, stellt Bünker in seinem Video drei einfache Trainingsdrills vor. Beim ersten Drill wird ein kleines Handtuch eine Handbreit hinter den Ball gelegt. Wer erst das Handtuch und dann den Ball trifft, kommt zu früh in den Boden – ein klarer Hinweis auf einen falschen Treffpunkt.

Den Treffmoment verbessern

Drill Nummer zwei arbeitet mit einem zweiten Schläger oder Alignment-Stick, der seitlich am Griff angelegt wird. Dadurch merken Spieler sofort, wenn die Hände zu aktiv werden oder „löffeln“. Ziel: die Hände ruhig und stabil vor dem Ball halten. Besonders effektiv ist laut Bünker die dritte Übung: Chippen nur mit der unteren Hand, während die obere Hand auf dem Rücken liegt. „Du wirst sofort merken, ob du zu viel aus den Handgelenken schlägst“, erklärt er. Gleichzeitig soll die Übung ein ruhiges Durchschwingen trainieren und das Gefühl für den Treffmoment verbessern. Probieren Sie es doch einfach mal aus! 

Schluss mit dem Löffeln

Für Bünker ist klar: Gute Chips entstehen durch viele Wiederholungen und einfache Bewegungen. Wer die Übungen regelmäßig ins Training integriert, das verspricht der Experte, wird schon bald nicht nur sicherer chippen, sondern auch die typische „Löffelbewegung“ endlich abstellen.

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