Das US-Team im Überblick
Das US-Team für den Solheim Cup 2026 steht fest. Nach Abschluss der Qualifikationsphase hat Kapitänin Angela Stanford ihre drei „Captains Picks” bekannt gegeben und damit den Kader für den 20. Solheim Cup vervollständigt. Vom 11. bis 13. September trifft die Auswahl der USA im niederländischen Cromvoirt auf Europa. Gespielt wird im Bernardus Golf.
Die Amerikanerinnen gehen als Titelverteidigerinnen in das Duell. Beim Solheim Cup 2024 setzten sie sich mit 15,5:12,5 gegen Europa durch. Insgesamt führen die USA mit 11:7:1 in der Bilanz. Auf europäischem Boden warten die Amerikanerinnen allerdings seit 2015 auf einen Erfolg.
Korda führt die Auswahl an
An der Spitze des Teams steht, wie zu erwarten, Nelly Korda. Die Weltranglistenerste hat sich als Führende der US-Solheim-Cup-Punkteliste qualifiziert und bestreitet bereits ihren fünften Solheim Cup. Die 28-Jährige kann eine Bilanz von 10:5:1 aus ihren bisherigen Einsätzen vorweisen. Damit wird Korda erneut eine zentrale Rolle im US-Team übernehmen.
Über die US-Punkteliste qualifizierten sich neben Korda außerdem Angel Yin, Jennifer Kupcho, Yealimi Noh, Auston Kim, Lauren Coughlin und Allisen Corpuz. Für Kim ist es die Premiere beim Solheim Cup, während die übrigen Spielerinnen bereits Erfahrung im Kontinentalvergleich gesammelt haben. Besonders stark ist die Bilanz von Coughlin: Die 33-Jährige gewann bei ihrem bislang einzigen Auftritt 2024 drei ihrer vier Matches und blieb dabei ungeschlagen. Auch Corpuz kann mit einer überzeugenden Bilanz von 5:2:1 aufwarten.
Die beiden weiteren automatischen Plätze gingen an Andrea Lee und Alison Lee. Beide Spielerinnen rückten über die Rolex Womens World Golf Rankings ins Team, da sie in der US-Punkteliste nicht unter den ersten sieben lagen. Für Andrea Lee ist es bereits die dritte Teilnahme. Die 28-Jährige war bereits 2023 und 2024 dabei und hat eine Solheim-Cup-Bilanz von 3:2:2. Alison Lee kehrt nach 2024 ebenfalls zurück und steht vor ihrem dritten Einsatz. Sie spielte bereits 2015 und 2024 für die USA.
Stanford setzt auf drei Picks
Für die letzten drei Plätze entschied sich Stanford für Lindy Duncan, Rose Zhang und Megan Khang. Bemerkenswert ist vor allem die Nominierung von Duncan: Die 35-Jährige gibt ihr Solheim-Cup-Debüt und ist damit die älteste Debütantin im US-Team seit Nancy Scranton im Jahr 2000. Duncan hatte lange einen automatischen Platz über die Weltrangliste inne, verlor diesen im Verlauf der Qualifikation jedoch wieder.
Mit Rose Zhang und Megan Khang setzt Stanford dagegen auf zwei ausgewiesene Solheim-Cup-Spezialistinnen. Zhang war bereits 2023 und 2024 dabei und hat eine Bilanz von 4:2:1 vorzuweisen, Khang bestreitet ihren fünften Solheim Cup in Folge und hat eine Bilanz von 7:3:3. Khang gehört damit zu den erfahrensten Spielerinnen des gesamten US-Aufgebots. Zhang wiederum glänzte 2024 mit einer makellosen 4:0:0-Bilanz und war ein wichtiger Bestandteil des siegreichen Teams.
Das US-Team 2026 im Überblick
Über die US-Solheim-Cup-Punkteliste qualifiziert:
- Nelly Korda
- Angel Yin
- Jennifer Kupcho
- Yealimi Noh
- Auston Kim
- Lauren Coughlin
- Allisen Corpuz
Über die Weltrangliste qualifiziert:
- Andrea Lee
- Alison Lee
Captains Picks von Angela Stanford:
- Lindy Duncan
- Rose Zhang
- Megan Khang
Das US-Team besteht somit aus neun automatisch qualifizierten Spielerinnen und drei Captains Picks. Unter den zwölf Spielerinnen sind mit Auston Kim und Lindy Duncan zwei Debütantinnen. Zehn Spielerinnen verfügen bereits über Solheim-Cup-Erfahrung.
Erfahrenes Führungsteam
Auch neben dem Platz setzt das Team der USA auf reichlich Erfahrung. Kapitänin Angela Stanford wird von den stellvertretenden Kapitäninnen Kristy McPherson, Paula Creamer und Brittany Lang unterstützt. Stanford selbst kann auf sechs Solheim-Cup-Teilnahmen als Spielerin zurückblicken und hat sieben Turniere auf der LPGA Tour gewonnen.
Die Ausgangslage ist damit klar: Die USA reisen als Titelverteidiger nach Europa und wollen den Pokal erneut gewinnen. Für Europa geht es derweil darum, den Heimvorteil in den Niederlanden zu nutzen und die amerikanische Dominanz der vergangenen Jahre zu durchbrechen.







