Was die Zahlen über Jäger und Schmid verraten
313,4 Yards beträgt die durchschnittliche Drive-Länge von Stephan Jäger in der PGA-Tour-Saison 2026. Damit rangiert der Münchener auf Platz 26 der Tour und zählt zu den längeren Spielern auf der großen Bühne. Seine Schlägerkopfgeschwindigkeit: 120,6 mph im Schnitt.
Den 18. Platz belegt Jäger in der Kategorie “Strokes Gained Around the Green”. Damit gehört er zu den Akteuren mit dem stärksten kurzen Spiel der PGA Tour. Jäger kommt auf 64,4 Prozent erfolgreiche Up-and-Down-Situationen, was Rang 39 bedeutet. Bei den Sand Saves liegt er mit 56,8 Prozent auf Rang 37.
Den 4. Platz belegt er im Par-3-Scoring der PGA Tour. Mit einem Durchschnitt von 2,96 Schlägen gehört der Münchner auf den kurzen Löchern zu den erfolgreichsten Spielern der Saison. 19 Prozent seiner Par-3-Löcher beendet er mit Birdie oder besser – ebenfalls Rang vier auf der Tour.
4,09 Birdies erzielt Jäger pro Runde. Das reicht für Rang 28 auf der PGA Tour. Seine Birdie-or-Better-Quote von 23,1 Prozent bedeutet Rang 32.
68,4 Schläge benötigt Jäger durchschnittlich in der dritten Turnierrunde. Damit belegt er Rang sechs der PGA Tour und zählt am Moving Day zu den erfolgreichsten Spielern der Saison.
Schmid mit Bounce-Back-Qualität
308,5 Yards beträgt die durchschnittliche Drive-Länge von Matti Schmid. Der Regensburger gehört damit ebenfalls zu den kraftvolleren Spielern auf der PGA Tour.
Mit durchschnittlich 4,51 Schlägen (Platz 20 im Par-5-Scoring) nutzt er die längsten Löcher besonders effektiv. Bei der Birdie-oder-besser-Quote auf den Par 5s zählt er zu den 15 besten Spielern der PGA Tour.
Mentale Stärke: Den zweiten Platz erreicht Schmid in der Bounce-Back-Wertung der PGA Tour. Nach einem Bogey gelingt ihm besonders häufig die direkte Antwort mit einem Birdie (30,15 Prozent) oder besser – ein Top-Wert auf der Tour.
In der Kategorie “Strokes Gained Putting” belegt Schmid Platz 69. Damit bewegt sich der Regensburger im oberen Mittelfeld der PGA Tour und bestätigt seine solide Leistung auf den Grüns.
180 Birdies hat Jäger bis Anfang Juni erzielt, Schmid kommt auf 174 Birdies. Beide Deutschen bewegen sich damit auf einem vergleichbaren Niveau bei der Birdie-Ausbeute.
Fazit: Mit Stephan Jäger und Matti Schmid hat Golf-Deutschland zwei Spieler, die sich auf unterschiedliche Weise auf der stärksten Männer-Tour der Welt behaupten. Jäger überzeugt vor allem durch sein Kurzspiel, starke Par-3-Werte und seine Scoring-Ausbeute. Schmid kombiniert Länge vom Tee mit einer starken Par-5-Performance und einer bemerkenswerten Bounce-Back-Qualität.







