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War bei der ersten Folge des DGV-Podcasts "Lange Rede, kurzes Spiel" in Redelaune: Matti Schmid. | © 2025 Getty Images

Schmid: „Schefflers Niveau macht sprachlos“

Gut gelaunt und mit der nötigen Ruhe, die ihn auf dem Golfplatz grundsätzlich auszeichnet. Matti Schmid spricht im DGV-Podcast über sein Golfjahr 2025, gibt einen Ausblick auf das kommende Jahr und skizziert seine Ziele. „Ich möchte natürlich so erfolgreich wie möglich spielen. Ich habe kürzlich ein gutes Zitat von Eintracht-Frankfurt-Coach Dino Toppmöller gehört: Man kann zufrieden sein, sich aber nicht zufriedengeben. So gehe ich das neue Jahr an“, sagt Schmid im Gespräch.

 

Mit Blick auf die PGA Tour und die Topspieler gibt der Spieler des Elite Team Germany aus Regensburg einen Einblick, wen er bewundert: „Scottie Scheffler fasziniert mich. Das Niveau macht einen sprachlos, da guckt man schon ganz genau hin. Dass er am Ende sehr oft ein bis zwei Schläge besser ist als der Zweitplatzierte, ist schon der Wahnsinn.“

Mentale Frische und Inspiration Langer

Gleichzeitig betont Schmid, wie wichtig bewusste Pausen und eine strukturierte Vorbereitung für ihn sind. Nach einer intensiven Saison hat er gelernt, die Schläger auch einmal beiseitezulegen, um mental frisch zu bleiben. „Wenn man zu lange durchspielt, wird es irgendwann im Kopf anstrengend“, erklärt der 28-Jährige. In der aktuellen Offseason setzt er deshalb auf gezieltes Fitnesstraining, Materialtests für die kommende Saison und eine klare Planung der Turniere, Reisen und Trainingsphasen. Sein Ziel ist es, im neuen Jahr konstanter aufzutreten und die Zahl der verpassten Cuts zu reduzieren – unter anderem durch Verbesserungen vom Tee und im kurzen Spiel.

 

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf Schmids persönlicher Entwicklung abseits der reinen Technik. Der beste deutsche Golfer setzt zunehmend auf feste Routinen, mentale Arbeit und ein besseres Verständnis der eigenen Muster. Dabei habe ihn unter anderem der Austausch mit Bernhard Langer inspiriert. Von ihm habe er gelernt, wie wichtig Struktur und Klarheit im Training sind. „Meine Fehler sind oft die gleichen“, erklärt Schmid. Entscheidend sei es daher, diese zu kennen und gezielt daran zu arbeiten, statt ständig neue Ansätze auszuprobieren. Genau diese Mischung aus Geduld, Selbstreflexion und Ehrgeiz soll ihm dabei helfen, im kommenden Jahr den nächsten Schritt zu machen.

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