Schmid nach Traumrunde in Führung
Mit einer überragenden 63er Runde hat sich Matti Schmid an die Spitze der World Wide Technology Championship gesetzt. Der 27-jährige gebürtige Regensburger aus dem Elite Team Germany brillierte am Freitag insbesondere auf seinen Front Nine und spielte dort sechs Löcher in sechs unter Par – inklusive eines gelochten Eagle-Putts aus rund neun Metern mit deutlichem Break auf der 18. Am Ende stand eine 9-unter-Par-Runde, wodurch er die alleinige Führung bei insgesamt 17 unter Par übernahm.
Hinter Schmid lauern Nick Dunlap und Sami Valimäki (beide −16). Dunlap, der zum Auftakt den Platzrekord von 61 Schlägen eingestellt hatte, lag zwischenzeitlich sogar vor Schmid, ehe ein verzogener Abschlag an der Sieben (seinem 16. Loch) zu einem Doppel-Bogey führte. Der US-Amerikaner rettete sich mit zwei Pars ins Clubhaus und unterschrieb eine 67. Valimäki (FIN) kam ebenfalls mit 67 Schlägen zurück und blieb damit im Spitzenfeld.
"Vielleicht ist es ja diese"
Für Schmid, der als Nummer 70 der FedExCup-Wertung ins Turnier gegangen war, steht viel auf dem Spiel. Nur noch drei Events verbleiben in dieser Saison. Die Top 100 behalten ihre volle PGA-Tour-Karte und die Top 60 qualifizieren sich zusätzlich für zwei Signature Events mit jeweils 20 Millionen Dollar Preisgeld zum Saisonstart 2026.
„Wir wissen alle, wie wichtig diese Turniere sind”, sagte Schmid, aktuell Nummer 70 im FedExCup, über eine mögliche Qualifikation für die Signature Events. „Man braucht eine richtig gute Woche – vielleicht ist es ja diese.“ Schmid startet am Wochenende als Führender in ein PGA-Tour-Event, nachdem er an den ersten beiden Tagen noch kein Bogey notieren musste – die Chance auf den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere ist greifbar.
Drei von vier im Cut
Neben Schmid qualifizierten sich mit Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller zwei weitere Spieler aus dem Elite Team Germany für die beiden Finalrunden in Mexiko. Gemeinsam teilen sie sich den 41. Rang bei −7 und liegen beide außerhalb der Top 100 des FedExCups, sodass sie ein gutes Abschneiden dringend benötigen.
Stephan Jäger schaffte es als einziger Deutscher mit Even Par nicht in den Cut.







