Deutsches Duo kämpft in Abu Dhabi
Halbzeit beim Playoff-Event der DP World Tour in Abu Dhabi – und einem Deutschen gelang am Freitag der Schlag des Tages. Nicolai von Dellingshausen entschied sich auf dem 540 Meter langen Par 5 der siebten Bahn von Yas Links für den Putter vom Fairway, ließ seinen Ball über eine Welle vor dem Grün perfekt Richtung Grün rollen und über ein Links-Break rein in die Dose. Nicht nur der Caddie des Vaterfreuden entgegensehenden Austrian-Alpine-Open-Champions hatte seinen Spaß an diesem Zuckerschlag.
Von Dellingshausen beendete den zweiten Durchgang in Abu Dhabi schließlich mit einer 70, steht nach 18 von 36 Löchern bei gesamt -9 und liegt damit nur einen Schlag hinter den Top Ten und einen Schlag vor Rory McIlroy. Eine perfekte Ausgangsposition für den 32-jährigen Düsseldorfer, der damit aus einer spannenden Lauerposition heraus ins Wochenende gehen kann. Einen Satz nach vorne konnte am Freitag auch der zweite Deutsche im Feld machen: Marcel Schneider schob sich mit einer 68 (-4) und nun gesamt -4 in Top 50 des Turniers. „Definitiv eine Verbesserung im Vergleich zum Vortag, aber es liegt immer noch ein bisschen Arbeit vor mir, da ich die Top 50 im Race to Dubai und damit das Final Event erreichen möchte“, so Schneider auf seinem Insta-Kanal.
Die Top 50 sind das Stichwort, denn: Die besten 50 der Saisonwertung werden in einer Woche bei der DP World Tour Championship auf dem Earth Course in Dubai spielen. Im aktuellen Ranking nimmt Schneider nach Halbzeit in Abu Dhabi Platz 52 ein. Da ist also durchaus noch was drin für den 35-jährigen Baden-Württemberger. Im Yas Links machen derweil die Engländer die Musik: Nach Durchgang zwei teilt sich Ryder-Cup-Held Tommy Fleetwood die Führung mit Landsmann Aaron Rai (beide -14), dem auf Bahn zwei ein Albatross gelang. Dahinter lauert das Trio Andy Sullivan (ebenfalls England), Nicolai Hojgaard (Dänemark) und Richard Sterne aus Südafrika (jeweils -12).
Fleetwood: „Es war wirklich ein guter Tag. Ich habe den perfekten Start hingelegt mit Birdie, Birdie, Birdie. Das war gut, vor allem, wenn man am Tag zuvor eine gute Runde hatte. Gut anzufangen war wirklich wichtig. Ich habe einfach einen guten Job gemacht, viele gute Schläge gehabt und mich aus schwierigeren Lagen gut befreien können.“









