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Tiger Woods und Hideki Matsuyama
Tiger Woods und Hideki Matsuyama | © Ben Jared/PGA TOUR via Getty Images

Matsuyama-Sieg, Woods-Update und McIlroys Ausrutscher

Hideki Matsuyama beendet seine Saison ebenso beeindruckend, wie er sie begonnen hatte: mit einem Sieg. Der Japaner gewann die Hero World Challenge nach einer 64 (-8) in der Schlussrunde und einem herausragenden Eisen 9 auf dem ersten Playoff-Loch gegen Alex Noren. Zuvor hatte der Masters-Sieger mit einem gelochten Wedge aus rund 110 Metern auf Bahn 10 zum Eagle zu den Führenden aufgeschlossen. Noren konnte mit einem Birdie auf der 18 noch gleichziehen, doch Matsuyamas präziser Schlag im Playoff entschied das Turnier. Sepp Straka wurde nach einer 68 Dritter, Scottie Scheffler teilte Platz vier. Mit seinem zweiten Saisonsieg und insgesamt 21 Titeln weltweit bestätigte Matsuyama einmal mehr seinen Status als einer der beständigsten Spieler der Tour.

 

Turnierveranstalter Tiger Woods trat im Vorfeld erstmals seit seiner erneuten Rückenoperation wieder vor die Presse. Der Superstar dämpfte die Hoffnungen auf ein schnelles Comeback. Woods, der sich im Oktober bereits zum siebten Mal am Rücken operieren ließ und Anfang 2025 zudem eine Achillessehnen-OP überstand, erhielt erst vor Kurzem die Freigabe für Chip- und Putttraining. Woods betonte, wie langwierig der Reha-Prozess ist und dass er noch weit von voller Belastbarkeit entfernt sei. Ein Start in der neuen TGL-Saison ist ausgeschlossen, ebenso der alljährliche Auftritt an der Seite seines Sohnes Charlie bei der PNC Championship. Eine Rückkehr auf die Tour wäre frühestens im Frühjahr denkbar. Zwar rückt mit seinem 50. Geburtstag die PGA Tour Champions in Reichweite, doch Woods will erst wieder schmerzfrei spielen können, bevor er über einen Turnierplan nachdenkt.

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Zwei skandinavische Siege auf der DP World Tour

Auf der DP World Tour fanden in dieser Woche gleich zwei hochkarätige Turniere statt. Bei der Australian Open in Royal Melbourne krönte Rasmus Neergaard-Petersen sein starkes Jahr mit seinem ersten Tour-Titel, nachdem er sich in einem packenden Duell gegen Major-Sieger Cam Smith durchsetzte. Der Däne startete mit zwei Schlägen Vorsprung, fand sich jedoch auf der 18 gemeinsam mit Lokalmatador Smith in geteilter Führung wieder. Doch Neergaard-Petersen behielt die Nerven: Er rettete auf der 18 ein starkes Par mit langem Putt, während Smith patzte. Mit einer 70er Schlussrunde und insgesamt 15 unter Par feierte der 26-Jährige einen Sieg, der ihm auch das Ticket für das kommende Masters sichert. „Es war den ganzen Tag ein Kampf“, sagte er, „aber ich habe daran geglaubt, dass die Putts irgendwann fallen.“

 

Auch Rory McIlroy war in Australien mit von der Partie und erlebte neben einigen spielerischen Lichtblicken auch kuriose Momente. Am dritten Turniertag blockierte eine weggeworfene Bananenschale im Rough seinen Ball und war maßgeblich dafür verantwortlich, dass am Ende ein Doppel-Bogey auf der Karte stand. Am Ende reichte es beim Gastspiel down under zu einem 14. Rang.

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In Südafrika konnte Kristoffer Reitan bei der Nedbank Golf Challenge einen Start-Ziel-Sieg über die Ziellinie bringen und seinen zweiten DP-World-Tour-Titel feiern. Trotz eines Fünf-Schläge-Vorsprungs zu Beginn der Finalrunde geriet der Norweger zwischenzeitlich ins Wanken und ließ seine Verfolger heranrücken. Ein weiteres Bogey an der 15. brachte Reitan in akute Gefahr, doch er behielt die Nerven und rettete sich mit drei sicheren Pars ins Clubhaus. Mit einer 72 und insgesamt 17 unter Par gewann er schließlich hauchdünn. „Ich war extrem nervös, aber stolz, dass ich es durchgezogen habe“, sagte Reitan, der nach einem starken Jahr ab 2026 auf der PGA Tour abschlagen wird.

Sieg für Langer, Cejka und Co.

Europa siegt beim Triell der Senioren. Beim Aufeinandertreffen der besten Ü50-Spieler der USA, Europas und dem Rest der Welt konnte sich das Team um Bernhard Langer, Alex Cejka und Co. klar durchsetzen. Bei den verschiedenen Matches über neun Löcher im Punktesystem hatten das mit ehemaligen Ryder-Cup-Stars gespickte Team 16,5 Punkte Vorsprung auf die Amerikaner.

 

In Florida kämpfen aktuell unter anderem fünf Deutsche um die Karten für die LPGA Tour. Aufgrund anhaltender Phasen mit starken Regenfällen und längeren Unterbrechungen wurde das Finale der Q-School nun auf 72 Löcher verkürzt. Helen Briem aus dem National Team Germany führt nach zwei Runden das Feld an.

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