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Hat seine erste Saison auf der PGA Tour außerhalb der Top 125 des FedExCup abgeschlossen: Jeremy Paul. | © 2025 Getty Images

Letzte Chance für Paul und Rosenmüller

PGA Tour: Q-School

Dyes Valley Course, Florida, 11. bis 14. Dezember

Die Final Stage der PGA Tour Q-School presented by Korn Ferry bietet Golfern die letzte Chance, sich für die PGA-Tour-Saison 2026 zu qualifizieren. Ab Donnerstag spielen 176 Teilnehmer in Ponte Vedra Beach, Florida, auf den beiden Plätzen TPC Sawgrass (Dyes Valley Course) und Sawgrass Country Club um die letzten fünf Tourkarten.

 

Gespielt werden insgesamt vier Runden, jeweils zwei auf jedem Kurs. Neu in diesem Jahr ist, dass es bei Punktgleichheit um die entscheidenden Plätze ein Stechen im Loch-für-Loch-Format gibt, da nur fünf Karten vergeben werden und keine geteilten Qualifikationen möglich sind. Einen Cut gibt es nicht.

 

Zu den bekanntesten Namen im Teilnehmerfeld zählen Doug Ghim, der den Klassenerhalt über den FedExCup knapp verpasste, sowie Adam Hadwin, der in den vergangenen zehn Jahren regelmäßig an den FedExCup-Playoffs teilgenommen hat. Ebenfalls dabei sind der Vorjahressieger Lanto Griffin und der fünfmalige PGA-Tour-Gewinner Camilo Villegas.

Deutsches Duo hofft

Mit Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller sind auch zwei Spieler des Elite Team Germany dabei. Beide spielten dieses Jahr ihre Rookie-Saison, konnten sich jedoch nicht unter den Top 100 des FedExCups platzieren und haben somit ihre volle Spielberechtigung verloren. Paul beendete die Gesamtwertung auf Rang 131, Rosenmüller auf Rang 167; formtechnisch überzeugte Rosenmüller zuletzt ein bisschen mehr mit drei Cuts in Folge. Doch all das ist diese Woche Makulatur. Das Duo aus dem Elite Team möchte zurück auf die PGA Tour. Dafür ist ein absolutes Top-Ergebnis nötig.

 

Doch es geht nicht nur um die PGA Tour: Über die Q-School wird auch die Spielberechtigung für die Korn Ferry Tour und die PGA Tour Americas für 2026 entschieden. Die fünf Besten erhalten eine volle PGA-Tour-Karte, die nächsten 40 sichern sich den Status auf der Korn Ferry Tour und die übrigen Spieler erhalten zumindest eine eingeschränkte Spielberechtigung für die Entwicklungstouren.

Berühmte ehemalige Champions

Der Ablauf sieht vor, dass die Spieler in den ersten beiden Runden in festen Gruppen antreten. Danach wird das Feld neu zusammengestellt. Die obere Hälfte spielt die dritte Runde auf dem Sawgrass Country Club und das Finale auf dem Dyes Valley Course, die untere Hälfte absolviert die Plätze in umgekehrter Reihenfolge.

 

Wer sich als Final-Stage-Champion durchsetzt, reiht sich in eine prominente Liste ein. In früheren Jahren schafften es unter anderem die Major-Sieger Mike Weir, Paul Azinger, Fuzzy Zoeller und Ben Crenshaw auf diesem Weg auf die PGA Tour.

DP World Tour: Alfred Dunhill Championship

Royal Johannesburg Club, Südafrika, 11. bis 14. Dezember

Die DP World Tour setzt ihren „Opening Swing” fort und macht zum zweiten Mal in Folge in Südafrika Halt, wenn die Alfred Dunhill Championship in Johannesburg ausgetragen wird. Damit kehrt das Turnier erstmals seit 2004 in die Stadt zurück, in der es einst begann. Gespielt wird auf dem East Championship Course des Royal Johannesburg Golf Club. Der Platz gilt als einer der besten Afrikas und wartet nach einer umfassenden Modernisierung mit neuen Grüns und strategisch platzierten Bunkern auf.

 

Die Alfred Dunhill Championship blickt auf eine 25-jährige Geschichte zurück und wird seit ihrer Gründung gemeinsam von der DP World Tour und der Sunshine Tour veranstaltet. Über die Jahre hinweg haben zahlreiche internationale Spitzenspieler hier gewonnen, darunter Adam Scott und Justin Rose. In den vergangenen Ausgaben setzte sich allerdings eine klare Tendenz fort: Viermal in Folge ging der Titel an südafrikanische Spieler.

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Titelverteidiger Shaun Norris geht als lokaler Hoffnungsträger ins Turnier. Im vergangenen Jahr feierte der Südafrikaner bei schwierigen Bedingungen einen bemerkenswerten Comeback-Sieg, als er sich mit einer starken Schlussrunde den Triumph sicherte. Es war bereits sein zweiter Erfolg auf heimischem Boden und auch im Verlauf der vergangenen Saison bewies er mit dem Einzug ins Playoff bei der Joburg Open seine solide Form.

 

Mit Louis Oosthuizen, Branden Grace, Christiaan Bezuidenhout und Brandon Stone sind mehrere weitere frühere Sieger wieder dabei, die sich in die Geschichtsbücher eintragen wollen. Zusammen stellen sie sieben der letzten zwölf Turniersieger. 

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2004, also bei der letzten Ausgabe in Johannesburg, konnte Marcel Siem das Turnier im Houghton GC gewinnen. Der heute 45-Jährige ist auch diese Woche am Start und einer von nur drei Deutschen im Feld. Während Nick Bachem über die „National Spots“ ins Feld rückte, feiert Marcel Schneider sein Saisondebüt. Er kehrt nach einem geteilten 15. Rang im vergangenen Jahr bei der Alfred Dunhill Championship zurück.

LPGA Tour: Grant Thornton Invitational

Ritz Carlton Golf Resort, Florida, 12. bis 14. Dezember

Zum dritten Mal kehrt das Grant Thornton Invitational in den Tiburón Golf Club in Naples, Florida, zurück und vereint erneut Stars der LPGA und PGA Tour in einem gemischten Teamwettbewerb. Seit 2023 gehen 16 Zweierteams, bestehend aus jeweils einer Spielerin und einem Spieler, an den Start. Dies verleiht dem Turnier einen besonderen, integrativen Charakter und hebt es von klassischen Events im Kalender ab.

 

Titelverteidiger sind Patty Tavatanakit und Jake Knapp, die im Vorjahr mit einer starken Auftaktrunde von 58 Schlägen den Grundstein für ihren knappen Sieg legten. Im Feld stehen auch die Sieger der Premierenausgabe, Lydia Ko und Jason Day, sowie die Weltranglistenzweite Nelly Korda, die sich mit ihrem Landsmann Denny McCarthy zusammentut. Dadurch hat das Turnier gleich mehrere hochkarätige Favoriten.

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Gespielt wird über drei Runden in drei unterschiedlichen Formaten, die an aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen werden. Zum Auftakt steht ein Scramble auf dem Programm, gefolgt von Foursomes (Klassisches Vierer/Alternate Shot). Den Abschluss bildet das „Modified Four-Ball“, bei dem beide Spieler abschlagen, anschließend die Bälle tauschen und den niedrigeren Score als Teamwertung zählen.

 

Austragungsort ist der seit Jahren eine feste Größe im Spitzen-Golf ist. Die Herren spielen den Par-72-Kurs über 6.750 Meter, die Damen über 6.207 Meter. Erst vor wenigen Wochen gastierte die LPGA mit der CME Group Tour Championship dort, sodass viele Spielerinnen über aktuelle Platzkenntnisse verfügen.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

Ladies European Tour: PQ – Lalla Aicha Q-School

Marokko, 10. bis 12. Dezember

 

Christin Eisenbeiss, Lisa Marie Schumacher, Theresa de Bochdanovits, Kimberley Sommer, Anna-Maria Diederichs und Chiara Horder

 

Asian Tour: Saudi Open

Dirab Golf & Country Club, Saudi-Arabien, 10. bis 13. Dezember

 

Dominic Foos

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