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Spielt am Sonntag in Japan um seinen zweiten Titel auf der PGA Tour: Stephan Jäger. | © Katsura Tanioka/Getty Images

Jäger spielt in Japan um den Titel

Fünf Birdies, ein Bogey. So lautete Stephan Jägers Tagesbilanz in der dritten Runde der Baycurrent Classic. Am Tag zuvor hatte sich der Münchner mit einer 65 in die Top Ten gespielt. Am Samstag folgte eine solide 67 (-4), wodurch er sich auf dem geteilten vierten Rang bei zwölf unter Par positionierte. Damit hat Jäger vor der Finalrunde nur einen Schlag Rückstand auf die dreiköpfige Spitzengruppe, die sich aus den drei US-Amerikanern Michael Brennan, Zach Bauchou und Jaco Bridgeman zusammensetzt. Den vierten Platz teilen sich unter anderem die beiden Major-Sieger Adam Scott und Justin Thomas.

 

Es steht also ein äußerst spannender Finaltag im Yokohama Country Club bevor. Jäger hat gute Chancen auf seinen zweiten Titel auf der PGA Tour, nachdem er 2024 die Houston Open gewonnen hat. In dieser Saison erreichte der 37-Jährige bislang einmal die Top Fünf und belegt den 85. Rang im FedExCup. Die Top 100 erhalten die volle Tourkarte, die Top 60 bekommen Startplätze bei den ersten beiden Signature Events des Jahres 2027. Bei den sechs ausstehenden Turnieren kann es für Jäger also noch in beide Richtungen gehen. Ein Top-Ergebnis in Japan würde ihm zumindest schon einmal die Tourkarte sichern.

Wenige Fehler

Bei der Baycurrent Classic zeigte Jäger bislang in allen Bereichen seines Spiels eine solide Leistung. Vor allem um die Grüns herum machte er einige Schläge auf die Konkurrenz gut. Vier von fünf „Sand Saves“ und eine Scrambling-Quote von knapp 80 Prozent sprechen hier eine klare Sprache. Erst drei Bogeys nach drei Runden sind zudem ein geteilter Bestwert. Sollte Jäger im Finale keine Fehler machen, stehen seine Titelchancen nicht schlecht. Am Sonntag geht er gemeinsam mit den US-Amerikanern Keith Mitchell und Ryan Gerard auf die letzte Runde.

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