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Tiger Woods und Brooks Koepka (Archiv)
Tiger Woods und Brooks Koepka (Archiv) | © golfsupport.nl/Rich Graessle/ism

„Gewinn für alle”: Woods freut sich auf Koepka

Spätestens seit Tiger Woods dem PGA Tour Board angehört, ist seine Meinung auch zu sportpolitischen Themen gefragt. Und deshalb hatte der 82-malige Tour-Sieger, der sich aktuell von einer erneuten Rückenoperation erholt, auch etwas zum Fall Brooks Koepka zu erzählen. Woods, 50, unterstützte jene Ausnahmeregelung, die es dem fünfmaligen Major-Sieger Koepka ermöglicht, ab Ende des Monats wieder auf der PGA Tour abzuschlagen.

 

Dazu Woods: „Wir haben Brooks’ Brief genommen und ihn beiden Vorständen vorgelegt, um einen fairen und angemessenen Plan zu entwickeln, der seine Abwesenheit von unserer Tour, die Geldstrafen, die Integration in unsere Tour und natürlich die Bonuszahlungen rechtfertigt“, erklärte er. „Wir hatten viele weitere Besprechungen und arbeiteten über die Feiertage hinweg. Es gab keine freien Tage. Wir arbeiteten einfach Tag für Tag daran und kamen schließlich zu einem Plan, den wir dann präsentierten.“

 

Koepka akzeptierte für sein Comeback erhebliche finanzielle Einbußen. Unter anderem erhält er zunächst keine FedExCup-Boni, muss sich seinen Startplatz in den Feldern der Signature Events erst erspielen und ist in den kommenden fünf Jahren auch nicht für das Equity-Programm der Tour zugelassen.

Clark äußert sich kritisch

„Brooks' Beitritt macht die Tour zu einem besseren Ort”, so Woods weiter. „Jetzt, da die Spieler sich Anteile erhalten haben und ihnen noch vier weitere Jahre mit potenziellen Anteilsgewinnen bevorstehen, bedeutet die Tatsache, dass sie Eigentümer der Tour sind, wenn Brooks spielt, dass sie mehr Geld in die Tasche bekommen. Das ist ein Gewinn für alle.”

 

Koepkas Rückkehr stößt allerdings nicht bei allen Spielern auf Gegenliebe. Unter anderem der ehemalige US-Gewinner Wyndham Clark äußerte sich kritisch: „Wenn man mir gesagt hätte, dass ich eineinhalb Jahre lang weggehen, eine Menge Geld verdienen und dann zurückkommen und auf der Tour spielen könnte, hätte das wohl fast jeder gemacht.“

 

Koepka soll für sein LIV-Engagement einen neunstelligen Betrag erhalten haben.
 

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