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Hier ist Olivia Cowan auf ihrer Proberunde beim Saudi Ladies International in Riad zu sehen. | © Tristan Jones/ LET

Millionenauftakt in Riad: Die Frauen legen los!

Ladies European Tour: PIF Saudi Ladies International

Riyadh Golf Club, Saudi-Arabien, 11. bis 14. Februar

Die Ladies European Tour startet diese Woche offiziell in die Saison 2026 – und das mit einem echten Paukenschlag. Das PIF Saudi Ladies International feiert in diesem Jahr seine Premiere als Saisonauftakt der LET und markiert somit den Startpunkt einer neuen Spielzeit. Gespielt wird im Riyadh Golf Club, wo sich 120 Spielerinnen aus mehr als 30 Nationen um den prestigeträchtigen Titel messen werden.

 

Das Turnier ist zugleich der Auftakt der neuen PIF Global Series, wird über 72 Löcher im Zählspiel ausgetragen und sieht einen Cut nach 36 Löchern vor. Mit einem Preisgeld von fünf Millionen US-Dollar zählt das Saudi Ladies International zu den höchstdotierten Veranstaltungen im gesamten Damengolf. Passend dazu hatte die LET erst in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass im Jahr 2026 erstmals mehr als 40 Millionen Euro an Preisgeldern über die Saison hinweg ausgeschüttet werden.

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Sportlich ist das Teilnehmerfeld hochklassig besetzt. Die Order-of-Merit-Siegerin von 2025, Shannon Tan aus Singapur, startet als Titelanwärterin ins neue Jahr, ebenso wie die frühere Turniersiegerin Patty Tavatanakit aus Thailand. Mit dabei sind zudem zahlreiche Stars des Solheim Cups aus Europa und den USA. Besondere Aufmerksamkeit gilt Charley Hull, der aktuellen Weltranglistenfünften, die im vergangenen Jahr in Riad bereits unter den Top Ten landete.

 

Das PIF Saudi Ladies International wird von Mittwoch bis Samstag ausgetragen und ist bereits die siebte Auflage des Turniers seit dessen Aufnahme in den LET-Kalender im Jahr 2020.

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Zum dritten Mal in Folge dient der Riyadh Golf Club als Austragungsort. In der vergangenen Woche läutete dort die LIV Golf League ihre Saison ein.

 

Neben den internationalen Stars sind auch etliche deutsche Tour-Sternchen am Start. Allen voran die beiden Spielerinnen aus dem Elite Team Germany, Esther Henseleit und Helen Briem. Für beide ist es der erste Auftritt im neuen Jahr, weshalb wir gespannt sind, wie sie nach mehreren Wochen Pause in Form sind. Im vergangenen Jahr spielte Henseleit lange Zeit in Riad vorne mit, ehe ihr eine 76 im Finale ein absolutes Top-Ergebnis vermieste. Beste Deutsche bei der vergangenen Ausgabe war Olivia Cowan auf dem geteilten 13. Rang. Sie ist diese Woche ebenso dabei wie Laura Fünfstück, Leonie Harm und Patricia-Isabel Schmidt. Angesichts des hohen Preisgelds war ein gelungener Saisonstart noch nie so reizvoll wie dieses Jahr. 

PGA Tour: AT&T Pebble Beach Pro-Am

Pebble Beach Golf Links, Kalifornien, 12. bis 15. Februar

Mit dem AT&T Pebble Beach Pro-Am kehrt die PGA Tour in dieser Woche an einen ihrer ikonischsten Austragungsorte zurück. Im Mittelpunkt steht Titelverteidiger Rory McIlroy, der bei seinem ersten Start in der Saison 2026 gleich ein Ausrufezeichen setzen will. Der Weltranglistenzweite wird bei seinem Comeback an der kalifornischen Küste von seinen europäischen Ryder-Cup-Teamkollegen Shane Lowry und dem amtierenden FedExCup-Sieger Tommy Fleetwood begleitet. Auch sie schlagen in diesem Jahr erstmals auf der PGA Tour ab.

 

Das Turnier auf der Monterey Peninsula ist zugleich das erste Signature Event der neuen Saison und damit Teil der exklusiven Premium-Serie. Das auf 80 Spieler begrenzte Teilnehmerfeld hat sich seine Startplätze entweder über starke Platzierungen im FedExCup 2025 oder über einen gelungenen Saisonauftakt im Rahmen des Aon Swing 5 gesichert. Einen Cut gibt es nicht – alle Teilnehmer sind über vier Runden hinweg dabei.

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Sportlich verspricht das Teilnehmerfeld höchste Qualität. Neben McIlroy, der hier im vergangenen Jahr seinen ersten Saisonsieg feierte und damit eine Erfolgsserie inklusive Career Grand Slam einleitete, geht auch Scottie Scheffler an den Start. Der Weltranglistenerste hat bei seinen beiden bisherigen Starts in Pebble Beach jeweils ein Top-Ten-Ergebnis erzielt und reist nach einem weiteren starken Auftritt in Phoenix mit viel Selbstvertrauen an. Im Fokus stehen außerdem Chris Gotterup, der nach seinem jüngsten Sieg an der Spitze des FedExCups steht, sowie Justin Rose, der frühere Turniersieger von 2023, der nach seinem Triumph bei der Farmers Insurance Open frisch erholt zurückkehrt.

 

Gespielt wird erneut im bewährten Zwei-Platz-Modus. In den ersten beiden Runden wechseln sich die Spieler auf den Plätzen Pebble Beach Golf Links und Spyglass Hill Golf Course ab, jeweils an der Seite eines Amateurs. Ab der dritten Runde findet das Geschehen ausschließlich auf Pebble Beach statt. Beide Plätze zählen zu den kürzesten Par-72-Kursen der Tour, wurden jedoch im Zuge langfristiger Modernisierungen leicht angepasst. Spyglass Hill misst nun 6.466 Meter und Pebble Beach 6.391 Meter – unter anderem dank neuer Abschläge und überarbeiteter Grüns.

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Erfreulicherweise haben sich mit Stephan Jäger und Matti Schmid auch zwei Deutsche aus dem Elite Team Germany für das mit 20 Millionen US-Dollar dotierte Event qualifiziert. Beide schafften dies über die FedExCup-Fall-Punktewertung und haben damit eine gute Chance, sich wertvolle Punkte für die aktuelle Saisonwertung zu sichern. Schmid geht zum ersten Mal seit 2023 wieder in Pebble Beach an den Start, während Jäger schon die vergangenen beiden Jahre dabei war. Der Münchner zeigte zuletzt mit zwei Top-30-Ergebnissen in Folge eine gute Form.

HotelPlanner Tour: NTT Data Pro-Am

Fancourt Golf Estate, Südafrika, 12. bis 15. Februar

In dieser Woche macht die HotelPlanner Tour Station in George, wo mit dem NTT Data Pro-Am das dritte von vier gemeinsam mit der Sunshine Tour ausgetragenen co-sanktionierten Turniere stattfindet. Austragungsort ist erneut das traditionsreiche Fancourt Golf Estate am Fuße der Outeniqua Mountains. Es ist seit 2020 fester Bestandteil des Kalenders. Mit den drei renommierten Plätzen Montagu, Outeniqua und The Links bietet das Resort unterschiedliche Herausforderungen. Das Turnier wird über alle drei Kurse gespielt, die Finalrunde findet am Sonntag auf dem Montagu Course statt.

 

Das NTT Data Pro-Am nimmt im Saisonverlauf eine Sonderstellung ein, denn es ist das einzige ProAm-Event auf der „Road to Mallorca 2026”. Dabei treten Profis an der Seite von Amateuren an. Gewertet wird im Better-Ball-Zählspiel, bei dem unter Berücksichtigung der Handicaps jeweils das beste Ergebnis pro Loch zählt. Auch abseits des sportlichen Wettbewerbs sorgt das Format für Aufmerksamkeit: Unter den Amateuren finden sich prominente Namen wie die Cricket-Legende Jacques Kallis, der ehemalige Nationaltorhüter Mark Boucher sowie die früheren Springboks Schalk Burger und Schalk Brits.

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Sportlich ist das Turnier eng mit südafrikanischer Golfgeschichte verbunden. Seit der Premiere als co-sanktioniertes Event im Jahr 1996 dominieren heimische Spieler die Siegerlisten, darunter Major-Champions wie Louis Oosthuizen, Trevor Immelman und Retief Goosen. Titelverteidiger Wilco Nienaber geht erneut an den Start und könnte mit einem weiteren Erfolg seinen dritten Sieg bei diesem Event feiern. Auch der Austragungsort Fancourt selbst ist ein geschichtsträchtiger Ort, nicht zuletzt durch den legendären Presidents Cup 2003, als Ernie Els und Tiger Woods in einem dramatischen Playoff ein historisches Unentschieden erzwangen. Els kehrt nun zurück und trifft auf die nächste Generation südafrikanischer Talente.

 

Neben den zahlreichen Südafrikanern haben sich auch acht deutsche Titelhoffnungen angemeldet: Jannik de Bruyn, Nick Bachem, Alexander Knappe, Allen John, Maximilian Kieffer, Anton Albers, Hurly Long und Yannik Paul streben allesamt eine erfolgreiche Woche an, um sich eine gute Ausgangsposition für die Saisonwertung zu schaffen. Nach zwei Starts liegt de Bruyn als bester Deutscher auf Rang neun im Gesamtranking. Nur die Top 20 am Ende des Jahres erhalten die begehrte DP-World-Tour-Karte der Kategorie sechs. Kieffer folgt aktuell als zweitbester Deutscher auf Rang 32, mit Knappe ist zudem ein ehemaliger Turniersieger am Start. 2022 gewann er mit einem Gesamtergebnis von 23 unter Par.

LIV Golf: Adelaide

The Grange Golf Club, Australien, 12. bis 15. Februar

Nach dem Saisonauftakt in Saudi-Arabien zieht LIV Golf an diesem Wochenende weiter nach Australien. Mit LIV Golf Adelaide steht bereits das zweite Turnier der noch jungen Saison 2026 an. Gespielt wird auf dem East Course des Grange Golf Clubs. Bei dem 72-Löcher-Turnier ohne Cut geht es erneut um ein Gesamtpreisgeld von 30 Millionen US-Dollar, das sich auf die Einzel- und Teamwertung verteilt.

 

Im Fokus steht einmal mehr Joaquín Niemann. Der Chilene gewann das Turnier in Adelaide im vergangenen Jahr souverän mit drei Schlägen Vorsprung und zählt auch dieses Mal wieder zu den Topfavoriten. Sein Start in die neue Saison verlief allerdings etwas holprig: Beim Auftakt in Riad kam er nicht über den geteilten 22. Platz hinaus. Deutlich konstanter präsentierte sich Jon Rahm, der als zweifacher amtierender Saisonsieger der LIV Golf League nach Australien reist. Der Spanier wurde in Riad Zweiter und verpasste den Sieg nur um einen Schlag. Entsprechend gilt er als der Mann, den es in Adelaide zu schlagen gilt.

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Auch Bryson DeChambeau wird im Vorfeld hoch eingeschätzt. Das knapp 6.309 Meter lange Par-72-Layout kommt dem kraftvollen Spiel des US-Amerikaners entgegen, auch wenn er beim Saisonauftakt mit Rang 17 noch nicht sein bestes Golf gezeigt hat. Für zusätzliche Spannung sorgt die besondere Atmosphäre in Adelaide: Rund 100.000 Fans werden an den vier Turniertagen erwartet, allen voran am legendären Par 3 der zwölften Bahn, dem berüchtigten „Watering Hole“. Umgeben von Tribünen, Skyboxen und feierfreudigen Zuschauern ähnelt das Loch der berühmten 16 in Scottsdale – inklusive Jubel, Buhrufen und fliegenden Bierbechern.

 

Aus australischer Sicht ruhen die Hoffnungen auf Cameron Smith und seinem Team Ripper GC, das 2024 bereits den Teamtitel gewinnen konnte. Neuzugang Elvis Smylie lieferte in Riad zudem einen gelungenen Einstand. Personell gibt es dennoch einige Änderungen im Teilnehmerfeld: Phil Mickelson und Lee Westwood sind erneut nicht dabei. Mickelson fehlt aus familiären Gründen, während Westwood weiterhin mit einer Handgelenksverletzung kämpft. Für ihn springt erneut Ben Schmidt ein. Bei den HyFlyers kehrt hingegen Lokalmatador Wade Ormsby ins Team zurück. Zudem vertritt Miguel Tabuena weiterhin den zur DP World Tour abgewanderten Patrick Reed bei den 4Aces, da dessen Ersatz noch nicht feststeht.

 

Martin Kaymer ist als einziger Deutscher am Start.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

Sunshine Ladies Tour: NTT Data Ladies Pro-Am

Fancourt, Südafrika, 13. bis 15. Februar

 

Celina Sattelkau, Chiara Horder, Sophie Witt, Verena Gimmy, Hannah Karg und Carolin Kauffmann

 

PGA Tour Champions: Chubb Classic

Tiburon Golf Club, Florida, 13. bis 15. Februar

 

Alex Cejka und Bernhard Langer

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