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Mit dem Pokal in der Hand gab Helen Briem ein Interview bei der Ladies Open de France. | © youtube.com/@LadiesEuropeanTour-LET

„Es ist lange her“: Briems Siegerinterview im Video

„Es ist lange her“, sagte Helen Briem direkt nach der Finalrunde der Jabra Ladies Open de France. „Ich war schon ein paar Mal nah dran, aber es hat nicht geklappt. Umso schöner ist es, hier an so einem großartigen Ort meinen zweiten Sieg zu holen. Es war eine tolle Woche.“

 

Dabei wirkte der Erfolg am Finaltag fast mühelos. Mit einem komfortablen Vorsprung gestartet, baute die Deutsche ihre Führung auf den Back Nine weiter aus. Den genauen Abstand hatte sie dabei allerdings gar nicht im Blick: „Ich wusste eigentlich nicht wirklich, wie die Abstände sind. Ich habe einfach versucht, weiter zu pushen, Birdies zu machen und mir Chancen zu erarbeiten.“ Besonders die Phase rund um die Löcher elf, zwölf und 14 war laut Briem entscheidend: „Danach wurde es ein bisschen einfacher.“

"Ein Privileg, mit ihm zu spielen"

Der Sieg hat gleich doppelte Bedeutung: Neben dem Titel sicherte sich Briem erneut einen Startplatz bei der Amundi Evian Championship. „Majors zu spielen, ist immer etwas Besonderes“, erklärte sie und fügte hinzu: „Natürlich war das im Hinterkopf, aber ich wusste auch, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, sich zu qualifizieren. Das hat mir geholfen, befreit aufzuspielen.“

 

Ein emotionaler Moment folgte auf dem 18. Grün, als Briem ihren Erfolg gemeinsam mit ihrem Vater Jochen feierte, der sie seit Jahren als Caddie begleitet. „Wir haben eine großartige Zeit zusammen. Wir lernen und wachsen gemeinsam. Es ist ein Privileg, mit ihm zu spielen und um die Welt zu reisen. Ich bin sehr froh, dass er immer an meiner Seite ist.“

Blick nach vorne

Auch die Unterstützung ihrer deutschen Kolleginnen vor Ort war ihr wichtig. Mit Blick auf die kommenden Wochen bleibt Briem dennoch entspannt: „Ich weiß noch gar nicht genau, was dieser Sieg für mich bedeutet. Ich habe jetzt erst einmal eine Woche frei, dann spiele ich das Dow-Turnier. Und dann schauen wir, was die Saison noch bringt.“

 

Große Feierlichkeiten sind übrigens nicht geplant: „Ich trinke keinen Alkohol“, sagte Briem lachend. Stattdessen wird sie Zeit mit ihrer Schwester verbringen, die in der kommenden Woche selbst im Einsatz ist.

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