Partner des DGV

Die besten Adressen im Benelux-Raum
Die besten Adressen im Benelux-Raum | © golfsupport/LET/Bernardus

Die besten Golfplätze im Benelux-Raum

Ob an der Küste oder im Landesinneren, renommierte Tour-Austragungsorte oder preiswerte Geheimtipps – im Westen warten zahlreiche erstklassige Golfanlagen, die einen kurzen Tagesausflug ebenso rechtfertigen wie einen längeren Golfurlaub. Wir haben zehn besonders empfehlenswerte Adressen näher unter die Lupe genommen.

Moderne Top-Adresse: Bernardus (Niederlande)

In der niederländischen Provinz Nordbrabant hat sich Bernardus Golf innerhalb weniger Jahre zu einer der spannendsten Golfdestinationen Europas entwickelt. Der 2018 eröffnete, von Kyle Phillips (Kingsbarns, Yas Links) entworfene Platz war bereits Gastgeber der KLM Open und wird 2026 mit dem Solheim Cup den prestigeträchtigen Vergleich zwischen Europa und den USA ausrichten. Das moderne Heathland-Layout auf ehemaligem Heide- und Sandboden kombiniert markante Bunker, ondulierte Grüns und großzügige Fairways mit einer erstklassigen Infrastruktur – dank des „Member for a Day“-Konzepts inklusive Übungszentrum, Pool, Fitnessbereich und Tennisplätzen.

 

Greenfee: 240 Euro (Hochsaison)

Das Links-Trio: Noordwijkse, Kennemer und Koninklijke Haagsche

Noordwijkse Golf Club (Niederlande) 

Inmitten mächtiger Dünen direkt an der Nordsee bietet der 1915 gegründete Noordwijkse Golf Club eine der authentischsten Links-Erfahrungen auf dem europäischen Festland. Das Layout führt seit den 1970er-Jahren durch offenes Dünengelände und verbindet klassische Links-Elemente mit von Bäumen gesäumten Spielbahnen. Als mehrfacher Austragungsort der Dutch Open zählt Noordwijkse zu den traditionsreichsten Golfplätzen des Landes.

 

Greenfee: 205 Euro (Hochsaison)

Koninklijke Haagsche Golf & Country Club – Royal Hague (Niederlande)

Nahe Den Haag gelegen, bietet der traditionsreiche „Haagsche" eine ursprüngliche Dünenlandschaft, welliges Terrain und anspruchsvolle Balllagen. In den vergangenen Jahren wurde die 1893 gegründete Anlage unter der Leitung von Architekt Frank Pont behutsam modernisiert – mit neuen Grüns, überarbeiteten Bunkern und Abschlägen sowie einer Infrastruktur, die den historischen Charakter des Championship Course bewahrt und ihn gleichzeitig behutsam in die Moderne führt.

 

Greenfee: 240 Euro (Besucher nur Mo–Fr)

Kennemer Golf & Country Club (Niederlande)

Die 1910 gegründete Anlage wurde nach dem Umzug an ihren heutigen Standort 1927 von Harry Colt durch die mächtigen Küstendünen geführt und später von Frank Pennink um neun weitere Bahnen auf insgesamt 27 Löcher erweitert. Welliges Gelände, Ginster, tiefe Dünen und der nahezu ständig präsente Seewind prägen den mehrfachen Austragungsort der Dutch Open, auf dem unter anderem Seve Ballesteros und José María Olazábal triumphierten.

 

Greenfee: 195 Euro

 

Attraktive Reiseziele finden Sie bei DERTOUR dem offiziellen Reisepartner des DGV >>>

Der Geheimtipp: Golfbaan Stippelberg (Niederlande)
 

Lagen die zuvor genannten Adressen preislich im höheren Bereich, bietet dieser weniger bekannte, aber ebenso spannende Platz in der Nähe von Eindhoven ein vergleichsweise moderates Greenfee. Der 27-Loch-Komplex fügt sich harmonisch in die sandige Heidelandschaft ein und überzeugt mit abwechslungsreichen Spielbahnen, markanten Wasserhindernissen und einem kurzen Par 4 mit Inselgrün als besonderem Highlight.

 

Greenfee: 82,50 Euro

Tour-Qualität: Golf Club D'Hulencourt (Belgien)
 

Nicht nur die Niederlande haben sensationelle Golfplätze zu bieten – auch im südlichen Nachbarland stößt man auf eine erstaunliche Vielfalt an Top-Adressen. Weniger traditionsreich, aber tour-erfahren, präsentiert sich der Golf Club D'Hulencourt südlich von Brüssel. Der Parkland-Platz „Le Vallon“ überzeugt mit seinem offenen Design. Im vergangenen Jahr fanden dort Turniere der LET, der DP World Tour Qualifying School sowie der Pro Golf Tour statt. Einen bleibenden Eindruck hinterließen vor allem die extrem schnellen und perfekt gepflegten Grüns. „Die Qualität dieser Anlage ist wirklich herausragend“, schwärmte Linus Lang, der das Gastspiel der Pro Golf Tour gewinnen konnte.

 

Greenfee: 205 Euro (Day Membership)

Königliche Traditionsadressen: Royal Antwerp, Royal Zoute und Royal Limburg
 

Royal Antwerp Golf Club (Belgien)

Wer sich mit den etablierten Rankings kontinentaleuropäischer Golfplätze beschäftigt, muss nicht weit scrollen, um auf die belgischen Traditionsadressen zu stoßen. Der Royal Antwerp Golf Club ist der älteste Golfclub Belgiens. Das von Willie Park Jr. angelegte und 1930 von Tom Simpson veredelte Layout führt durch Heide sowie Kiefern- und Birkenwälder und verlangt eher Präzision als enorme Länge.

 

Greenfee: 180 Euro

Royal Limburg (Belgien)

Gut eine Autostunde weiter östlich gehört auch der Royal Limburg Golf Club zu den besten Golfadressen Belgiens und erinnert mit seinem Charakter an die klassischen Heathland-Plätze Großbritanniens. Das von Fred W. Hawtree entworfene Layout schlängelt sich durch Kiefern- und Birkenwälder, vorbei an ausgedehnten Heideflächen, und fordert mit zahlreichen Doglegs sowie mehreren strategisch angelegten kurzen Par 4 vor allem kluges Course Management.

 

Greenfee: 125 Euro

Royal Zoute (Belgien)

Der Royal Zoute Golf Club nahe Knokke an der Nordseeküste ist ebenfalls eines der belgischen Aushängeschilder. Das ursprünglich von Harry Colt entworfene Championship-Layout kombiniert klassischen Links-Charakter mit Parkland-Passagen und fordert mit spannend ondulierten Grüns, welligen Fairways und den häufig kräftigen Küstenwinden eine durchdachte Spielstrategie. Zahlreiche Austragungen der Belgian Open sowie Sieger wie Nick Faldo, Darren Clarke oder Lee Westwood unterstreichen den sportlichen Stellenwert dieses Küstenklassikers.

 

Greenfee: 125 Euro

Abstecher ins Großherzogtum: Golf de Luxembourg (Luxemburg)
 

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Zum Abschluss geht der Blick ins kleine Nachbarland Luxemburg. Der Golf de Luxembourg – Belenhaff liegt in der sanft hügeligen Waldlandschaft östlich der Hauptstadt und zählt zu den schönsten Golfanlagen des Großherzogtums. Die abwechslungsreichen Bahnen führen rund um ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert vorbei an Seen, Bachläufen und Feuchtgebieten, während enge, von Bäumen gesäumte Fairways und geschickt platzierte Wasserhindernisse für eine ebenso reizvolle wie anspruchsvolle Runde sorgen.

 

Greenfee: 100 Euro
 

Weiteres zum Thema

Tipps der Redaktion