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Zehn oder elf Schläge – bleibt sich gleich?

Die Situation:

Bernd Bogey spielt normalerweise sicheres Bogey-Golf. Ausgerechnet am einfachsten Loch des Platzes jedoch erwischt eine Windböe seinen Abschlag, so dass dieser rechts ins Aus fliegt. Und mit dem zweiten und dritten Ball gleich noch einmal. Ein Slice kann das doch nicht gewesen sein?

 

Der vierte Ball liegt endlich auf dem Fairway und wird mit fünf Schlägen zum Bogey eingelocht. Und dann waren da noch die Schläge mit den ersten drei Bällen. Der Zähler Caesar Zähltnichtgut kommt auf zehn und schreibt dies auf, obwohl es sich im Stableford kaum lohnt, so etwas zu notieren.

 

Nachdem nach der Runde die Scorekarten bei der Spielleitung abgegeben wurden, kommt etwas später der Clubsekretär Nico Neugierig auf die Terrasse und fragt Bernd Bogey, wie er denn die 10 gespielt habe?

 

Er erhält zur Antwort, dass das a) unter den Datenschutz fallen würde und b) sei es eine 11 gewesen.

 

Wie geht die Spielleitung jetzt mit dem zu niedrigen Ergebnis um?

Die Lösung:

Sie unternimmt gar nichts. 

 

Weder mit einer 11 und auch nicht mit einer 10 erhält der Spieler auf dem Loch noch einen Stablefordpunkt. 

 

Deshalb wird nach Regel 21.1b(2) nur ein Ergebnis verlangt, das keine Punkte ergibt, alternativ kein Ergebnis auf diesem Loch.

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