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Der Golfernachwuchs trifft sich in dieser Woche zum Vorausscheid zur Deutschen Meisterschaft.
Der Golfernachwuchs trifft sich in dieser Woche zum Vorausscheid zur Deutschen Meisterschaft. | © GC Schloss Westerholt

Wer macht sich auf den Weg zur Deutschen Meisterschaft?

Wiesbaden – Mit den Deutschen Meisterschaften Anfang September wirft das größte und bedeutendste Turnier der Saison für die Golfjugend bereits seine Schatten voraus. Erfolgreiche Spielerinnen und Spieler aus den jeweiligen Altersklassen Jugend- sowie Ligaranglisten, ebenso wie die Teammitglieder der EMM der Jungen und Mädchen haben ihre Tickets für die DM bereits sicher. Für die meisten Nachwuchsspieler und -spielerinnen steht in dieser Woche aber erst einmal der Vorausscheid auf dem Programm, um sich einen der begehrten Startplätze für den Saisonhöhepunkt zu sichern.

 

Insgesamt 492 Golfer und Golferinnen treffen sich dafür von Freitag bis Sonntag im GC Spessart, GC Schloss Westerholt, GC Pottenstein Weidenloh, GC Artland sowie GC Taunus Weilrod, um nach 54 gespielten Löchern herauszufinden, wer vom 4. bis 6. September 2026 an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen darf und die Startfelder komplettiert. In den Altersklassen 16 und 18 qualifizieren sich jeweils die besten 40 Akteure sowie Schlaggleiche des Vorausscheids. In der Alterskasse 14 sind es sogar noch zehn Plätze mehr, wenn die besten 50 der beiden Qualifikationsturniere zur DM fahren.

331 Jungen an den Abschlägen in NRW, Hessen und Bayern

Ein Vorausscheid zur DM Jugend ohne den GC Spessart ist in den vergangenen Jahren fast undenkbar geworden. Der erfahrene Ausrichter dieses Wettbewerbs empfängt in diesem Jahr die Jungen der Altersklasse 14. 110 Akteure versuchen sich dabei zwischen Frankfurt und Fulda unter den besten 50 zu platzieren. Für die Aussicht über das Kinzigtal, den Vogelsberg, Taunus und Spessart wird der Nachwuchs dabei eher wenig übrighaben, vielmehr jedoch für den alten Baumbestand, die Streuobstwiesen sowie zahlreichen Teiche und natürlichen Biotope, die ihnen golferisch viel abverlangen werden.

 

Am nördlichen Ende des Ruhrgebiets – genauer gesagt knapp außerhalb von Gelsenkirchen und Recklinghausen - liegt der GC Schloss Westerholt. Rund um das Schloss erstreckt sich der 18 Loch Golfplatz, der die 114 gemeldeten jungen Golfer der Altersklasse 16 fordern wird. Die schöne Landschaft aus ebenfalls altem Baumbestand, Biotopen und Teichen mag dabei idyllisch wirken, soll aber nur ein Zwischenziel auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft im September sein.

 

Der älteste männliche Golfnachwuchs ist derweil im GC Pottenstein Weidenloh zu Gast. Nordöstlich von Nürnberg wird der anspruchsvolle Golfplatz für die 107 Spieler, welche die 40 Starter für die DM ausspielen werden, sicher zu einem sportlichen Erlebnis. Die weitläufige Natur der Fränkischen Schweiz trägt ihr Übriges dazu bei, rückt allerdings für den anstehenden Vorausscheid in den Hintergrund, wenn der sportliche Wettkampf über drei Tage und 54 Löcher dominiert.

161 Golferinnen zwischen Niedersachsen und Hessen

Eine Anlehnung an englische Parklandkurse verknüpft mit schottischen Links-Impressionen erwartet im GC Artland knapp die Hälfte der um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft spielenden Mädchen. 90 Golferinnen der Altersklasse 14 versuchen auf dem von breiten Fairways geprägten Kurs nördlich von Osnabrück sich am Ende unter den besten 50 Spielerinnen zu platzieren, um den Sprung zur DM zu schaffen.

 

Im GC Taunus Weilrod kommt es derweil zu einer Doppel-Qualifikation. Nördlich von Frankfurt sind 60 Spielerinnen in der Altersklasse 16 gemeldet, 51 weitere wollen sich in der Altersklass 18 messen. Präzise Drives ebenso wie genaues Kurzspiel auf den kürzeren Bahnen werden gefordert sein, um taktisch platzierte Bunker und schnelle Grüns mit technischem Können und strategischem Spiel zu meistern.

 

Eine Besonderheit gibt es bei den beiden Wettbewerben in Hessen allerdings auch: Sollten schlussendlich von den Gemeldeten weniger als 50 Spielerinnen tatsächlich teilnehmen, reduziert sich die Anzahl derer die sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren von 40 auf jeweils nur 30 Spielerinnen.

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