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Grace Kim, Matti Schmid und Neil Shipley
Grace Kim, Matti Schmid und Neil Shipley | © LET/golfsupport.nl

Verrücktes Major-Finale, ein Netflix-Star trumpft auf – und Schmid macht die Open klar

Der ganz große Durchbruch blieb zwar aus, doch Thomas Rosenmüller kann auf eine solide Turnierwoche zurückblicken. Während sich bei der Scottish Open in North Berwick die internationale Elite auf Linksbedingungen einstimmte, fand im US-Bundesstaat Kentucky ein weiteres co-sanktioniertes Event statt. Mit Runden von 65 und 67 Schlägen mischte Rosenmüller zwischenzeitlich an der Spitze mit, ehe am Wochenende zwei Scores über Par (72, 71) folgten. Rang 14 bedeutete dennoch das zweite Top-15-Ergebnis der laufenden Saison – nach Platz zwölf in Punta Cana.

 

In Schottland war es keiner der favorisierten Namen, der am Ende den Pokal in Empfang nahm. Viele hätten Rory McIlroy den Sieg gewünscht, doch der 24-jährige Chris Gotterup blieb an den entscheidenden Stellen fehlerfrei. Der US-Amerikaner, der 2024 in Myrtle Beach seinen ersten PGA-Tour-Erfolg feierte, setzte sich mit zwei Schlägen Vorsprung vor McIlroy und Marco Penge durch.

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Schmid darf zur Open

Auch Matti Schmid war im Renaissance Club am Start – und wird mit gemischten Gefühlen auf das Wochenende zurückblicken. Nach einer 71 (+1) am Finaltag fiel der Regensburger vom geteilten siebten auf den 17. Rang zurück. Doch diese Platzierung reichte aus, um sich eines von drei noch offenen Tickets für die Open Championship in Royal Portrush zu sichern. Neben Gotterup und Schmid qualifizierte sich auch Nicolai Højgaard für das letzte Major des Jahres.

 

Erinnern Sie sich an Neil Shipley? Der Mann mit dem markanten Haar und der sympathischen Ausstrahlung, den die Netflix-Serie Full Swing bei seinem Masters-Debüt an der Seite von Tiger Woods begleitete, ist inzwischen Profi. Der Absolvent der Ohio State University spielt derzeit auf der Korn Ferry Tour – und hat am Sonntag beim The Ascendant seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Damit steht der 24-Jährige kurz vor dem Aufstieg auf die PGA Tour.

 

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Kim gewinnt irres Finale – Woad wird Zweite

Auch Jonas Baumgartner konnte auf der Korn Ferry Tour ein Erfolgserlebnis verbuchen. Der 22-jährige Bielefelder, der seine College-Zeit in Oklahoma verbrachte, hatte nach einem guten Saisonstart elf Cuts in Folge verpasst. In Colorado beendete er diese Negativserie mit Rang 46.

 

Die Aufmerksamkeit galt an diesem Wochenende jedoch vor allem dem Amundi Evian Championship. Was war das für ein verrücktes Finale! Grace Kim beendet das Turnier mit einem Par, drei Birdies und zwei Eagles auf den abschließenden sechs Löchern und entreißt Jeeno Thitikul den sicher geglaubten Major-Sieg. Der kuriose Höhepunkt der unwirklichen Glanzleistung: Ein gelochter Pitch zum Birdie auf dem ersten Playoff-Loch – nach einem Schlag ins Wasser. 

 

Nur einen Schlag dahinter beendete Lottie Woad das Major auf Rang zwei. Die derzeit beste Amateurin der Welt, Siegerin des Augusta National Womens Amateur 2024, ließ damit erneut ihre Klasse aufblitzen – kurz nach ihrem Titelgewinn bei der hochkarätig besetzten Womens Irish Open in Carton House.

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Deutsche Damen holen EM-Bronze

Auch im europäischen Amateurgolf wurde gespielt. Bei den Team-Europameisterschaften der Damen, Herren, Mädchen und Jungen sicherten sich die deutschen Damen die Bronzemedaille. Bundestrainerin Nicole Gögele zeigte sich nach dem Erfolg zuversichtlich: „Was da nachkommt, macht Hoffnung – für das deutsche Frauengolf und für die Tour.“

 

Wie es den deutschen Tour-Profis in der vergangenen Woche erging, können Sie hier nachlesen…

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