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Sophia Maier-Borst (GC St. Leon-Rot) wäre unter normalen Umständen im Cut gewesen, darf aber aufgrund des verlorenen Regentages doch nicht in den Matchplays antreten | © DGV

Späte Sonne mit Schatten

Cádiz/Spanien – Die 108. Spanish International Ladies Amateur Championship geht nach dem Cut, den statt 64 nur 32 Spielerinnen gemacht haben, in die Matchplays. Nur drei Spielerinnen haben es geschafft, den anspruchsvollen Course unter Par zu bezwingen, darunter Johanna Janisch, die sich 2024 im Golf Resort Hardenberg den Titel bei der 20. German Boys and Girls International gesichert hatte.


Die Österreicherin geht mit 70 und 71 Schlägen bei drei unter Par als einzige Spielerin in die Matchplays, die zweimal unter Par geblieben ist. Der Cut lag nach den beiden Zählspielrunden bei +7.


Beste Deutsche war Susanna Brenske, die nach Runden mit 73 und 75 Schlägen auf Rang zwölf liegt. Die zweite Runde war dabei ein wilder Ritt durch Höhen und Tiefen, wobei zum Ende hin die Höhen überwogen und die Falkensteinerin mit einem guten Momentum in das erste Duell Frau gegen Frau gehen wird.


Auf der Front Nine ging es mit zwei Bogeys auf den ersten vier Bahnen nicht gut los. Nach einem Birdie auf Loch 8 sah beim kreuzen auf die Back Nine wieder freundlicher aus. Dann aber rutschen zwei Doppelbogeys hintereinander auf die Karte der Spielerin des Hamburger GC und der Cut war damit ein Gefahr. Stark, wie die 21-Jährige mental den Hebel umlegen konnte und taktisch von Vermeidung von Bogeys auf aggressives Spiel auf Birdies umschaltete. Da auf La Reserva aber kleine Fehler schon teuer werden können, ist es mehr als beachtlich, wie Brenske mit drei Birdies in Serie auf den Löchern 15 bis 17 alles für den Einzug in die Matchplays klar machte. Das finale Bogey auf dem 18. Grün schmerzte daher nicht mehr.


„Heute war eine etwas wildere Runde. Ich habe mich am Anfang nicht so wohl gefühlt und habe leider die Grüns nicht so gut getroffen. Dann wird es hier ein bisschen schwerer, weil die Grüns so komplex sind. Die beiden Doppelbogeys  haben mich dazu gebracht, mich wieder auf Birdies zu fokussieren. Das hat dann hintenrum nochmal echt super funktioniert. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Runde. Golferisch war es auch sehr gut. Besonders zufrieden  bin ich, dass ich nach den Doubles mich gut recovered habe und dann noch mal die Birdiejagd starten konnte“, fällt das Zwischenfazit der Hamburgerin positiv aus.


Am vierten Wettkampftag geht es für Susanna Brenkse ab 8.38 Uhr gegen Axelle Guillemard in der Runde der besten 32 um den Einzug ins Achtelfinale. Die Französin hat teilt sich nach Runden mit 72 und 76 Schlägen den zwölften Platz im Zählspiel. In diesem Jahr hat Guillemard schon mit dem dritten Platz beim Junior Orange Bowl in den USA eine starke Leistung abgerufen. Im Vorjahr hatte sie zwei Grand Prix in Frankreich gewonnen und kam beim European Young Masters auf den zweiten Platz.

Ohne Fortune

Zweitbeste Deutsche der Zählspielqualifikation ist Sofia Maier-Borst. Die Athletin des GC St. Leon-Rot legte der soliden 75 vom ersten Tag eine 80 nach und fiel damit um 32 Plätze bis auf Rang 54 zurück. Dies hätte unter normalen Umständen für den Einzug in die Matchplays gereicht, aber aufgrund des Tages mit Starkregen wurde der Cut angepasst, sodass SMB eben doch keine Chance mehr auf eine Top-Platzierung bekommt.


Sophie Renner vom Stuttgarter GC Solitude verbesserte sich leicht und klettert mit einer 77 (+5) noch auf den 72. Platz.
Auch Laura Schedel vom GC Schloss Guttenburg verbessert sich auf der zweiten Runde deutlich und kommt mit einer 79 (+7) auf Rang 84.

Mia Lena Hoffmann vom Hamburger GC auf Platz 100 und Johanna Kirch vom Frankfurter GC auf dem 103. Platz durften auf diesem sehr komplexen Golfplatz viel lernen.

 

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