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Starker Start in Sotogrande: Susanna Brenske vom Hamburger GC | © RFE/Miguel Ángel Caderot Alonso

Auftakt auf La Reserva

Cádiz/Spanien – Die 108. Auflage des so traditionsreichen Turniers wird vom 3. bis 8. März auf La Reserva im andalusischen Sotogrande ausgetragen. An der Copa de S.M. La Reina nehmen 106 Spielerinnen teil, darunter 29 Athletinnen aus dem Gastgeberland. Titelverteidigerin Nagore Martínez aus Barcelona ist am Start.

Auch in diesem Jahr wird das Turnier wieder zum Treffpunkt für viele der besten Golferinnen des Kontinents, die um einen der begehrtesten Titel des Jahres kämpfen. Den besten Start in die Zählspielqualifikation hatte die Spanierin Adriana Garcia, die trotz zwei Bogeys mit drei unter Par (69) vom Platz kam. Nur sechs Spielerinnen blieben unter Par.

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Beste Deutsche war an diesem Tag Susanna Brenske. Die 21-Jährige vom Hamburger GC lag nach 16 Löchern bei „zwei unter“ und hatte bis dahin vier gute Birdies untergebracht. Im Finale des Tages musste die Hanseatin dann aber noch ein Doppelbogey und ein Bogey hinnehmen und fiel mit der 73 (+1) doch noch aus der Top Ten. 
Alles in allem war Brenske dennoch mit der Runde und dem Ergebnis zufrieden: „Es ist natürlich immer schade, wenn man zwei unterliegt, die Runde so zu beenden. Das hört sich natürlich nicht so gut an. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch wegen der Komplexität des Platzes. Mein langes Spiel war sehr gut, aber der Platz ist einfach sehr komplex und an der einen oder anderen Stelle passieren Dreiputts oder Fehler.

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Sofia Maier-Borst gelang zwar kein Birdie, aber dennoch hielt die SLR-Athletin den Score gut zusammen und musste nur drei Bogeys notieren. Mit 75 (+3) Schlägen geht die in Spanien geborene Athletin von Rang 22 in den zweiten Tag und hat damit gute Aussichten, den Cut zu machen.
„Es war recht solide. Der Platz ist eine ziemliche Herausforderung. Heute ist es ein bisschen windig gewesen. Ich hatte heute eher im Long Game Probleme, habe dafür echt gut gescrambled und da viel rausholen können. Auf jeden Fall probiere ich morgen nochmal einfach mein Bestes. Ich glaube, dass ich von Tag zu Tag hier weiter etwas lernen kann und mich weiter verbessern kann. Ich versuche, das dann auch direkt anzuwenden“, so Maier-Borst.

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Zwei Schläge Rückstand auf die Athletinnen, die aktuell im Cut wären, hat Sophie Renner auf dem Konto. Die Spielerin des Stuttgarter GC Solitude hatte auf La Reserva an diesem Tag vor allem einige Probleme bei den Schlägen in die oft effektiv verteidigten und großen Grüns: „Ich habe zwar oft das Grün getroffen, lag aber sehr weit weg von der Fahne. Daher konnte ich mir nur wenige Birdie-Chancen erarbeiten. Auf der anderen Seite habe ich auch den einen oder anderen Dreiputt gemacht.“
Da die Schwäbin auch noch ein paar Planungsfehler machte, konnte sie nicht wirklich Momentum generieren.
„Ich versuche es auf jeden Fall, morgen besser zu machen. Trotz allem war auch das ein oder andere dabei, was durchaus positiv war und von da aus geht es morgen weiter“, geht Renner zuversichtlich in den zweiten Tag.
Laura Schedel vom GC Schloss Guttenburg erfuhr erst spät, dass sie noch ins Feld gerutscht ist. Die Bayerin brauchte auf dem 5.590 Meter langen Par 72 einen Schlag mehr als Sophie Renner und geht damit von Rang 90 in den Kampf um den Cut.

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Johanna Kirch vom Frankfurter GC brachte auf der Back Nine acht Mal ein Par unter, hatte aber insgesamt zu viele Schläge auf dem Konto. Mit 84 (+12) Zählern geht es in den zweiten Tag. „Ich habe heute vom Tee aus gestruggled, was die Schläge ins Grün oft auch schwieriger gemacht hat. Ich konnte auf dem herausfordernden Platz heute sehr viel mitnehmen und lernen. Das möchte ich morgen besser umsetzen“, kommentierte die Hessin, die seit diesem Jahr im Junior Team Germany steht, ihre Auftaktrunde.

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Erst am Tag vor Turnierbeginn konnte Mia Lena Hoffmann als erste Spielerin von der Warteliste nachrücken. Der spontane Start wurde logistisch noch möglich, weil die Falkensteinerin am ersten Wettkampftag in aller Frühe von Hamburg nach Malaga fliegen konnte, um mit einer späten Startzeit tatsächlich doch noch dabei zu sein.
„Das war natürlich alles eine denkbar spontane Aktion, aber ich bin schon jetzt dankbar für diese Erfahrung. Der Platz ist atemberaubend angelegt und hat einige Tücken. Gerade die Situationen um die Grüns herum sind komplex, sodass ich hier viel lernen kann“, freute sich die Athletin, die beim GC Altenhof in Eckernförde mit dem Golfsport begonnen hatte. 
„Auf der Ebene der golferischen Leistung war es für mich heute leider ein Satz mit X. Es hat wenig zusammengepasst und ich habe gerade gegen Ende der Runde leichte Fehler gemacht. Also bleibt mir, eine positive Grundeinstellung zu bewahren und dankbar zu sein für die Möglichkeit, hier zu starten. Mit dieser Einstellung werde ich nun auch morgen in die zweite Zählspielrunde gehen“, analysierte Hoffmann den Start in dieses hochklassig besetzte Turnier mit 85 (+13) Schlägen.

Der Modus

Die Copa S. M. La Reina findet an sechs Tagen statt. An den beiden ersten Tagen wird eine Zählspielqualifikation ausgetragen. Nur die besten 64 Athletinnen ziehen in die Matchplays ein. In direkten Duellen geht es dann weiter bis zum großen Finale.

Deutsche Siegerinnen

In der langen Geschichte dieser Meisterschaft gab es auch deutsche Siegerinnen. Der letzte Sieg eines Bundesadlers liegt allerdings schon einige Jahre zurück und datiert aus dem Jahr 2015, als sich Olivia Cowan in die Siegerliste eintragen durfte. Zuvor holten sich Karolin Lampert (2012), Caroline Masson (2008), Katharina Schallenberg (2007) und Martina Eberl (2002) in Spanien den Titel. 2022 hatte sich Charlotte Backvom GC St. Leon-Rot ins Finale vorgekämpft, war dann aber hauchdünn mit 1 down Cayetana Fernández unterlegen.
 

 

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