Schott mit Eagle auf der 18 ins Wochenende
Es gibt so Momente, die bleiben ewig in Erinnerung. Max Kieffers Albatross bei der BMW International Open 2022 zum Beispiel. Golfschläge, die Geschichte schreiben und besondere Geschichten erzählen. In Runde zwei der 37. Auflage des einzigen Events der DP World Tour auf deutschem Boden hat sich Freddy Schott das Beste für den Schluss aufgehoben. Eigentlich lag der Düsseldorfer noch unter der Cutlinie, nachdem er auf der 16 das Doppelbogey gezogen hatte. Als er dann aber aus dem Fairway-Bunker der 18 einen Sahneschlag aufs Grün zimmerte und vor der gut besetzten Tribüne zum Eagle einlochte, waren zunächst der Jubel – und dann die Erleichterung riesig, denn die Kugel kullerte über die rechte Lochkante sanft in die Dose. Eagle.
Mit dem Fabel-Finish löste Publikumsliebling Schott schließlich auf den letzten Metern doch noch das Ticket fürs Wochenende in Eichenried – und gab seinen Fans auf der Tribüne genau das, was sie sehen wollen. Drama. What a Schott. Der Mann braucht eben die große Bühne für die großen Momente. Schott: „Das war ziemlich abenteuerlich. Der Abschlag war bisschen zu weit rechts in den Bunker. Mit -2 war klar, dass ich ein Eagle spielen muss und ich habe dann den besten Schlag seit langer Zeit rausgehauen. Es waren 226 Meter mit dem Eisen 4. Klar haben wir überlegt, ob der geht und welcher Schläger der richtige ist.“ Zack, rauf aufs Grün, rein zum Eagle und rein ins Wochenende. Kann man mal machen. Warum einfach, wenn's auch spektakulär geht. Echte Golffans lieben das.









