Partner des DGV

Matti Schmid, Jannik de Bruyn und Golf Saudi
Matti Schmid, Jannik de Bruyn und Golf Saudi | © getty, golfsupport.nl, LET

Schmids Top-Form, de Bruyns Hoffnung und ein umstrittener Saudi-Deal

Drei Mal Golf Team Germany in den Top 20: Allen voran überzeugte Matti Schmid aus dem Elite Team Germany bei der World Wide Technology Championship in Los Cabos, Mexiko. Der Regensburger beendete das Turnier mit einer 66 (-6) und sicherte sich damit Rang acht – sein fünftes Top-Ten-Ergebnis der laufenden Saison und der achte geschaffte Cut in Folge. Zwischenzeitlich hatte Schmid das Turnier sogar zur Halbzeit angeführt, fiel aber nach einer durchwachsenen Samstagsrunde (71, -1) leicht zurück. Weitere deutsche Glanzpunkte setzten Jeremy Paul, der nach einer 66 (-6) im Finale Platz 16 belegte, und Thomas Rosenmüller (68, -4), der nur einen Schlag dahinter den 17. Rang teilte. Den Sieg sicherte sich Ryder-Cup-Spieler Ben Griffin. 

 

Zwei Turniere verbleiben für die deutschen Asse in der Herbstserie der PGA Tour – entscheidende Wochen im Kampf um Ranglistenpunkte und Spielrechte. Für Stephan Jäger und Matti Schmid geht es darum, sich durch starke Ergebnisse in die Top 60 zu spielen und sich so zusätzliche Starts bei den prestigeträchtigen Signature Events der kommenden Saison zu sichern. Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul hingegen kämpfen darum, noch unter die Top 125 des FedExCup-Falls zu rutschen und damit ihr Tour-Ticket für 2026 zu behalten.

Heimsiege und ein Saudi-Deal

In Japan triumphierte Nasa Hataoka bei der witterungsbedingt verkürzten Toto Japan Classic, nachdem die Finalrunde wegen Regens abgesagt werden musste. Die 26-Jährige setzte sich im improvisierten Stechen gegen Yuna Araki durch und feierte ihren siebten LPGA-Titel. Miyu Yamashita, Siegerin der Vorwoche in Malaysia, wurde Dritte.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Gleichzeitig sorgt ein neuer Millionen-Deal zwischen der LPGA Tour und Golf Saudi für Diskussionen. Unter Tour-Chef Craig Kessler kooperiert die LPGA künftig mit dem vom saudischen Staatsfonds PIF finanzierten Verband. Herzstück der Partnerschaft ist die Aramco Championship 2026 in Las Vegas – Teil der neuen PIF Global Series mit fünf Turnieren und einem Gesamtpreisgeld von 15 Millionen US-Dollar. Befürworter feiern den Schritt als Meilenstein in der Professionalisierung des Frauengolfs, Kritiker warnen vor einem Verlust moralischer Glaubwürdigkeit. Mehr dazu hier >>

 

Einen weiteren Heimsieg feierte Ruixin Liu bei der Aramco China Championship 2025. Die 26-Jährige gewann auf dem Mission Hills Course in Shenzhen mit 16 unter Par und sicherte sich ihren ersten LET-Titel. „Ich war heute gar nicht nervös, ich wollte einfach mein Spiel durchziehen“, sagte Liu, die in Mission Hills lebt. Hinter ihr teilten sich Chiara Tamburlini (Schweiz), Trichat Cheenglab aus Thailand sowie die Chinesinnen Liqi Zeng und Qianhui Lin mit 13 unter Par den zweiten Platz.

 

In Abu Dhabi holte sich Aaron Rai seinen dritten Titel auf der DP World Tour. Der Engländer setzte sich im Stechen gegen Tommy Fleetwood durch, nachdem beide mit 25 unter Par ins Playoff gegangen waren. „Tommy ist ein außergewöhnlicher Spieler – und ein noch besserer Mensch“, sagte Rai nach seinem Erfolg. Mehr dazu hier >> 

 

Rory McIlroy glänzte mit einer überragenden 62, seiner besten Runde auf der DP World Tour jemals, und verpasste den Sieg nur um einen Schlag.

Für die Darstellung dieser Inhalte von Instagram benötigen wir Ihre Einwilligung. Wenn Sie die Inhalte aktivieren, werden Ihre Daten verarbeitet und es werden Cookies zum Zwecke der Reichweitenmessung und des profilbasierten Online-Marketings auf Ihrem Endgerät gespeichert sowie von diesem gelesen. Informationen und Hinweise zur Einwilligungs-, Widerrufs- und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Instagram.
Inhalte laden
Instagram-Beiträge immer entsperren

Schneiders Saisonende, De Bruyns Hoffnung

Für Marcel Schneider endete die Saison durch den 56. Rang vorzeitig. Der Schwabe verpasste es, eine bemerkenswerte Saison mit zehn Top-20-Ergebnissen auf der DP World Tour durch eine weitere solide Woche in Abu Dhabi bis zum Saisonfinale in Dubai zu verlängern. Die Top 50 des Race to Dubai schlagen kommende Woche auf dem Earth Course der Jumeirah Golf Estates ab, Schneider fiel auf Rang 52 der Saisonwertung zurück. 

 

Bei der Final Stage der DP-World-Tour-Q-School in Tarragona hofft derweil Jannik de Bruyn auf den großen Sprung: Als bester Deutscher startet er von Rang 24 in den vierten von sechs Turniertagen. Die besten 20 – einschließlich Schlaggleicher – sichern sich am Ende eine Tour-Karte der Kategorie 18.

 

Sehr solides Golf zeigt weiterhin Max Rottluff. Beim Sieg des Japaners Yosuke Asaji landete der 32-jährige Düsseldorfer bei der Moutai Singapore Open auf dem elften Rang. Dominic Foos beendete den Stopp der Asian Tour in Stadtstaat auf dem 24. Rang. 

Weiteres zum Thema

Tipps der Redaktion

Partner des DGV