Schmid wahrt Chancen, Fleetwood bleibt vorne
Matti Schmid kann in dieser Saison auf der PGA Tour schon einige Haken setzen. Der Oberpfälzer aus dem Elite Team Germany hat es erstmals unter die besten 70 der Jahreswertung geschafft, sich damit erstmals für die Playoffs qualifiziert – und ganz nebenbei seine Tour-Karte für die kommende Saison gesichert.
Doch Schmid will mehr. Bei der FedEx St. Jude Championship in Memphis, der ersten Station der Finalserie, geht es um den Sprung unter die besten 50 des FedExCup. Das würde nicht nur den Verbleib in den Playoffs bedeuten, sondern auch Startplätze bei allen acht hochdotierten Signature Events 2026 garantieren. Nach Runden von 71, 66 und 69 Schlägen liegt er vor dem Schlusstag auf einem respektablen 26. Rang des Feldes. Am Samstag standen auf dem Platz des TPC Southwind drei Birdies, ein Doppelbogey und 14 Pars auf seiner Karte. Für das große Ziel braucht es am Sonntag noch einmal eine Runde am Limit – und Schmid hat schon bewiesen, dass er genau das abrufen kann.
Stephan Jäger notierte ebenfalls eine 69 und kämpft als geteilter 48. ebenfalls noch um den Einzug in die nächste Runde. Dazu muss am Samstag aber wohl eine absolute Traumrunde her.
Fleetwood vor Rose, Scheffler lauert
An der Spitze verteidigte Tommy Fleetwood seine knappe Führung. Der Engländer erwischte einen holprigen Start mit einem Doppelbogey an der 3, fing sich jedoch schnell und baute den Vorsprung zwischenzeitlich wieder aus. Erst ein Fehlschlag ins Rough am Schlussloch brachte ihn zurück auf 14 unter Par – einen Schlag vor Justin Rose, der mit einer Birdie-Serie zum Auftakt (-4 nach 7) in die Spitzengruppe vorstieß.
Hinter den beiden Engländern lauert Scottie Scheffler. Der Weltranglistenerste spielte sich mit sechs Birdies (ein Bogey) zu einer 65 und liegt zwei Schläge zurück. Scheffler ist bereits sicher für das Saisonfinale in East Lake qualifiziert, jagt in Memphis aber seinen fünften Saisonsieg. In Schlagdistanz liegen auch J.J. Spaun und Andrew Novak, beide drei Schläge zurück.








