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Matti Schmid ist diese Woche der einzige deutsche Teilnehmer bei der FedEx St. Jude Championship. | © 2026 Getty Images

Schmid misst sich mit den Besten

PGA Tour: FedEx St. Jude Championship

TPC Southwind, Tennessee, 13. bis 16. August

Die FedExCup-Playoffs sind eröffnet. Bei der FedEx St. Jude Championship in Memphis beginnt für 69 der ursprünglich 70 qualifizierten Spieler – Daniel Berger sagte verletzungsbedingt ab – der Kampf um den Saison-Titel der PGA Tour. Bis zum Finale in Atlanta wird das Teilnehmerfeld schrittweise auf 50 und schließlich auf 30 Spieler reduziert. Besonders spannend ist die Ausgangslage für den jüngsten Teilnehmer: Jackson Koivun sicherte sich als 70. und Letzter das Playoff-Ticket. 

 

Der 21-Jährige wurde erst in diesem Jahr Profi, qualifizierte sich über das Accelerated-Programm der PGA TOUR University für die Tour und feierte bei der 3M Open seinen ersten Sieg. Damit zog er nach nur fünf Starts in die FedExCup-Playoffs ein – so schnell gelang dies zuletzt Tiger Woods. Insgesamt sind zwölf Spieler zum ersten Mal in den Playoffs dabei, darunter fünf Rookies

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Matti Schmid qualifizierte sich auf Rang 69 für die Playoffs. Er ist zum zweiten Mal in Folge dabei und der einzige Deutsche im Feld. Im vergangenen Jahr war für den Spieler des Elite Teams Germany nach einem geteilten 38. Platz bei der FedEx St. Jude Championship Schluss mit der Playoff-Reise. In dieser Woche benötigt Schmid mindestens eine Top-Sieben-Platzierung, um sich unter die Top 50 im FedExCup zu schieben und sich somit für die BMW Championship zu qualifizieren. Das ist schwierig, aber nicht unmöglich. Schmid landete in dieser Saison bereits viermal unter den Top Ten.

 

An der Spitze geht Scottie Scheffler als Nummer eins in die Playoffs. Der FedExCup-Sieger von 2024 hat in dieser Saison zwar erst einen Sieg gefeiert, kann aber fünf zweite Plätze vorweisen. Zuletzt wurde er bei der 3M Open Zweiter. Dahinter folgen Xander Schauffele, Rory McIlroy und weitere Topstars.

 

Nach einer Pause seit The Open Championship kehrt McIlroy in Memphis zurück. Der Masters-Sieger liegt auf Rang zwölf und damit zum Auftakt der Playoffs erstmals seit 2021 nicht in den Top Ten der FedExCup-Wertung. Dennoch hat der Nordire eine ausgezeichnete Ausgangsposition, um sich zum vierten Mal den FedExCup zu sichern. Bei acht Starts bei der FedEx St. Jude Championship gelangen ihm drei Top-Fünf-Ergebnisse.

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Titelverteidiger Justin Rose will unterdessen ein Kunststück schaffen, das seit Einführung der Playoffs im Jahr 2007 noch keinem Spieler gelungen ist: seinen Titel zu verteidigen. Der Engländer setzte sich im vergangenen Jahr im Playoff gegen J. J. Spaun durch und ist trotz seines Alters von inzwischen 46 Jahren in starker Form nach Memphis gereist. Auch Tommy Fleetwood steht im Fokus. Der Engländer gewann 2025 den FedExCup und startet als Neunter der Gesamtwertung in die Titelverteidigung.

 

Zu den weiteren prominenten Spielern gehören Wyndham Clark und Cameron Young mit jeweils zwei Saisonsiegen sowie Matt Fitzpatrick und Chris Gotterup, die 2026 bereits dreimal erfolgreich waren. Auch Ryan Fox ist zurück im Feld. Der Neuseeländer bestreitet seinen ersten Start auf der PGA Tour seit seinem Sieg bei The Open Championship und geht als Nummer 22 der FedExCup-Wertung in die Playoffs.

 

In diesem Jahr wurde die Punkteverteilung neu gestaltet. Die Sieger der ersten beiden Playoff-Turniere erhalten jeweils 750 FedExCup-Punkte, ebenso viele wie bei den vier Majors und der Players Championship. Die früher deutlich höhere Punktevergabe in den Playoffs wurde abgeschafft. Einen Cut gibt es bei den Playoff-Turnieren nicht.

Ladies European Tour: Swiss Ladies Open

Migros Golfpark Holzhäusern, Schweiz, 13. bis 15. August

Nach ihrer dreiwöchigen Turnierserie in Großbritannien kehrt die Ladies European Tour (LET) in die Schweiz zurück. Bei der VP Bank Swiss Ladies Open kämpfen 132 Spielerinnen aus 34 Nationen im Golfpark Holzhäusern um ein Preisgeld von 350.000 Euro. Für die Engländerin Alice Hewson geht es dabei um einen besonderen Rekord: Sie möchte ihren dritten Sieg in Folge feiern.

 

Das Turnier ist die 20. Station der LET-Saison 2026 und wird bereits zum siebten Mal seit der Rückkehr in den Turnierkalender ausgetragen. Der Golfpark Holzhäusern, der südlich von Zürich liegt und einen Blick auf den Zugersee bietet, ist erneut Schauplatz des 54-Loch-Turniers. Der Par-71-Platz ist vor allem für seine präzisen Abschläge anspruchsvoll.

 

Hewson reist als Titelverteidigerin und klare Favoritin in die Schweiz. Die 28-Jährige gewann das Turnier bereits 2024 und 2025 und dominierte die vergangene Ausgabe mit fünf Schlägen Vorsprung. Es war ihr dritter LET-Titel. Auch ihre aktuelle Form stimmt. Nach einem geteilten 19. Platz bei der ISPS HANDA Womens Scottish Open und Rang 53 bei der AIG Womens Open belegte sie vergangene Woche beim PIF London Championship den sechsten Platz.
 

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Mit Alexandra Försterling und Liz Young sind zwei weitere ehemalige Siegerinnen dabei. Försterling triumphierte 2023 und spielt eine starke Saison. Mit sechs Top-Ten-Ergebnissen belegt die Berlinerin aktuell Rang sechs der LET Order of Merit und ist damit die bestplatzierte Spielerin der Saisonwertung im Feld. 

 

Aus deutscher Sicht steht neben Försterling vor allem Leonie Harm im Fokus. Die ehemalige Siegerin auf der LET ist die einzige Gewinnerin eines Turniers der Saison 2026 im Teilnehmerfeld. Insgesamt sind sechs weitere deutsche Spielerinnen dabei: Patricia Schmidt, Celina Sattelkau, Chiara Noja, Sophie Witt, Sophie Hausmann und Verena Gimmy.

DP World Tour: Danish Golf Championship

Great Northern, Dänemark, 13. bis 16. August

Nach einer dreiwöchigen Pause kehrt die DP World Tour zurück. Bei der Danish Golf Championship in Dänemark steht das vorletzte Turnier des „Closing Swing” auf dem Programm. Nach der Danish Golf Championship folgt nur noch die Nexo Championship, dann steht fest, welche Spieler sich für die zweite Saisonphase, den sogenannten Back 9, qualifizieren. Der Sieger der Swing-Wertung erhält einen Startplatz für sämtliche Turniere dieser Phase sowie einen Bonus von 200.000 US-Dollar. Zudem erhält der bestplatzierte Spieler, der sich noch nicht anderweitig qualifiziert hat, eine Einladung zur BMW PGA Championship.

 

Zum ersten Mal gastiert die DP World Tour bei Great Northern in Kerteminde auf der dänischen Insel Fünen. Der von Nicklaus Design entworfene Platz wurde 2016 angelegt und im Juli 2017 eröffnet. Die Anlage ist ein ambitioniertes Projekt von Thomas Kirk Kristiansen, einem Mitglied der Familie hinter der Lego-Gruppe, und wurde gezielt für Championship-Golf konzipiert.

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Für reichlich Unterstützung von den Rängen dürfte gesorgt sein. Mit Rasmus Højgaard und Thorbjørn Olesen stehen zwei Ryder-Cup-Spieler im Feld. Højgaard gewann die Danish Golf Championship bereits 2023, und auch der amtierende Australian-Open-Sieger Rasmus Neergaard-Petersen sowie Jacob Skov Olesen gehören zur neuen Generation dänischer Hoffnungsträger.

 

Doch auch abseits der dänischen Spieler ist das Teilnehmerfeld prominent besetzt. Eugenio Chacarra reist mit zwei Saisonsiegen und als Dritter des Race to Dubai nach Kerteminde. Zu den Spielern, die 2026 bereits Turniere gewinnen konnten, gehören außerdem Richard Sterne, Yurav Premlall, Mikael Lindberg, Jordan Gumberg und Freddy Schott. Schott ist einer von sechs deutschen Spielern im Feld. 

 

Vor allem Nicolai von Dellingshausen zeigte zuletzt konstante Leistungen und hat seit der Austrian Alpine Open Ende Mai keinen Cut mehr verpasst. Marcel Schneider ist der zweite Spieler des Elite Team Germany in Dänemark. Der 36-Jährige wurde bei seinem letzten Auftritt, der Corales Puntacana Championship, starker Sechster. Zudem sind Anton Albers, Yannik Paul und Marcel Siem am Start.

LPGA Tour: Portland Classic

Columbia Edgewater Country Club, Oregon, 13. bis 16. August

Die LPGA Tour macht erneut Station im pazifischen Nordwesten der USA. Beim The Standard Portland Classic treten im Columbia Edgewater Country Club in Portland, Oregon, 144 Spielerinnen an. Neben dem Titel winkt der Siegerin ein Preisgeld aus dem Zwei-Millionen-Dollar-Pool sowie wichtige Punkte für die Weltrangliste.

 

Das Turnier hat eine lange Tradition: Es wird seit 1972 ausgetragen und gehört damit zu den langjährigsten Veranstaltungen im Kalender der LPGA Tour. Gespielt wird über 72 Löcher auf dem Par-70-Kurs des Columbia Edgewater Country Clubs. Der von Bäumen gesäumte Platz verlangt vor allem Präzision beim Abschlag und ein kontrolliertes Eisenspiel.

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Im Mittelpunkt steht die Titelverteidigerin Aki Iwai. Die Japanerin feierte im vergangenen Jahr in Portland ihren ersten Sieg auf der LPGA Tour. Mit einer abschließenden 66 setzte sie sich souverän durch und gewann mit vier Schlägen Vorsprung auf Gurleen Kaur. Die Konkurrenz ist allerdings hochkarätig. Das Feld wird unter anderem von Jeeno Thitikul, Lottie Woad und Hannah Green angeführt. Insgesamt gehören 21 Spielerinnen aus den Top 50 der Rolex Womens World Golf Rankings zum Teilnehmerfeld.

 

Mit Esther Henseleit, Polly Mack, Isi Gabsa und Olivia Cowan sind auch vier Spielerinnen aus dem Golf Team Germany am Start. Für Henseleit ist es der erste Start seit ihrem hervorragenden zweiten Platz bei der AIG Womens Open, bei der sie erst im Stechen den Sieg bei ihrem ersten Major verpasst hat. Cowan reist mit einer Top-Ten-Platzierung in London im Rücken nach Portland. Mit Sandra Gal konnte das Turnier schon einmal eine Deutsche gewinnen. 

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

PGA Tour Champions: Boeing Classic

The Club at Snoqualmie Ridge, Washington, 14. bis 16. August

 

Alex Cejka

 

Korn Ferry Tour: Albertsons Boise Open

Hillcrest Country Club, Idaho, 13. bis 16. August

 

Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller

 

LET Access Series: Ladies Slovak Golf Open

Tale Ski Golf & Hotel Resort, Slowakei, 12. bis 14. August

 

Hanna Tauber, Hannah Karg, Lara Ok, Lisa Marie Schumacher, Theresa De Bochdanovits, Chiara Horder, Lisa Strecker-Kind und Anna-Maria Diederichs

 

HotelPlanner Tour: Irish Challenge

Killeen Castle, Irland, 13. bis 16. August

 

Thomas Schmidt, Dominic Foos, Max Kieffer, Marc Hammer, Nick Bachem, Jannik de Bruyn, Hurly Long, Alexander Knappe, Linus Lang, Christian Bräunig, Michael Hirmer und Philipp Katich

 

Sunshine Tour: Eswatini Challenge

Ezulwini Golf & Country Club, Eswatini, 13. bis 15. August

 

Allen John und Morris Schiefner

FedExCup-Playoffs und DP World Tour bei MagentaSport und MagentaTV

In dieser Woche stehen bei MagentaSport und MagentaTV die Playoffs der PGA Tour sowie die Danish Golf Championship auf dem Programm. Bei der FedEx St. Jude Championship geht es für Schmid unter anderem um das Weiterkommen ins zweite Playoff-Event (Top 50). Vom 13. bis 16. August werden im TPC Southwind in Memphis, Tennessee, Preisgelder in Höhe von 20 Millionen US-Dollar ausgeschüttet.

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