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Angriff aufs Grün: Auf den letzten Metern bis zur Fahne kommt es vor allem auf die Präzision an. | © golfsupport.nl/Hazrin Yeob Men Shah/ism

Schluss mit Längenproblemen: Perfekte Präzision mit System

Sie stehen 40 Meter von der Fahne entfernt. Nicht nur Ihre Sicht auf das Ziel ist klar, sondern auch aufs Par. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein präziser Schlag aufs Grün und anschließend ein sicherer Putt ins Loch. Eigentlich kein Problem – oder doch? Plötzlich spüren Sie diese Zweifel in sich, hören die mahnende Stimme zwischen den Ohren, die Ihnen erzählt, dass Sie sich mit einem verkorksten Schlag Ihre gesamte Vorarbeit ruinieren könnten. Sie überlegen: Ein halber Schwung oder doch ein voller? Welches Wedge ist die richtige Wahl? Gedanken, die Sie natürlich kennen, weil sie allen Golferinnen und Golfern bekannt sind. Einer, der weiß, wie man sie mit einem einfachen System in den Griff bekommt, ist PGA Golf Professional Fabian Bünker

Wodurch Schwierigkeiten in der Längenkontrolle entstehen

„Viele Golfer haben kein System für ihre Schlaglängen. Sie spielen nach Gefühl – und das ist oft unzuverlässig“, erzählt Bünker. „Dabei ist die Längenkontrolle der Schlüssel, um mehr Grüns zu treffen, weniger Drei-Putts zu spielen und den Score zu verbessern.“ Ein häufiger Grund für die Schwierigkeiten in der Längenkontrolle: Man versucht, zwei Dinge gleichzeitig zu kontrollieren – Schwunglänge und Tempo. „Das sorgt für Unsicherheit, Fehltreffer oder komplett falsche Distanzen“, sagt Bünker. 

Bünkers Eins-zwei-drei-vier-Rhythmus

Seine Lösung: Ein konstanter Rhythmus. Bünkers Empfehlung ist der sogenannte Eins-zwei-drei-vier-Rhythmus. „Bleibt der Rhythmus immer gleich, muss man nur den Schwungumfang verändern, um verschiedene Distanzen abzudecken“, erklärt der Experte. So reduzieren Sie die Komplexität Ihres Spiels. Bünkers Übung dafür geht so: Greifen Sie zunächst zu einem Wedge Ihrer Wahl und schlagen Sie sowohl mit einem halben, einem dreiviertel und einem ganzen Schwung jeweils zehn Bälle. 

Entdecken Sie Ihre Längen

Entscheidend dabei: Setzen Sie bei jedem dieser Schläge Ihren individuellen Rhythmus um. So produzieren Sie wiederholbare Schlägerkopfgeschwindigkeiten. Anschließend rechnen Sie sich Ihre durchschnittlichen Längen für jeden Schwungumfang aus. Bünkers Tipp: Notieren Sie sich die Zahlen, damit Sie sie auf der nächsten Runde parat haben. 

Optimales Training im Winter

Falls Sie mit einem Launch-Monitor arbeiten, können Sie die Werte noch präziser ermitteln. Sie können also auch im Herbst und Winter, zum Beispiel beim Indoor-Training, optimal an Ihren Schlagdistanzen arbeiten. Und wenn Sie ohne Monitor auf der Range trainieren? Lasern Sie die Längen der Fahnen. 

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