Sachs und Gabler setzen erste Akzente
Mit den Internationalen Amateurmeisterschaften der Altersklasse 50 gastiert einer der prestigeträchtigsten Wettbewerbe im deutschen Seniorengolf in diesem Jahr im Düsseldorfer Golf Club. Die traditionsreiche Anlage nahe der Landeshauptstadt gehört seit Jahrzehnten zu den festen Größen im Turnierkalender des Deutschen Golf Verbandes und trug in der Vergangenheit bereits zahlreiche große Meisterschaften aus. Die hügelige Topografie, alte Baumbestände und taktisch anspruchsvolle Spielbahnen verlangen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes Maß an Präzision und strategischem Gespür ab.
Bei den Herren wird in diesem Jahr ganz sicher ein neuer Gewinner gekrönt werden, da der Titelverteidiger Tom Sweigart (USA) nicht antritt. Den besten Start in der ersten der drei Runden legte Stefan Sachs hin. Der Eschweger vom GC Kassel-Wilhelmshöhe blieb als einziger Teilnehmer unter dem Platzstandard und war mit seiner "langweiligen" 70 (-1) mit drei Birdies und zwei Bogeys mehr als zufrieden. In seiner Analyse sprach Sachs von einer „sehr soliden Runde ohne große Überraschungen“.

„Das Spiel hat sich sehr gut angefühlt“, verriet er. „Es lief fast wie geschmiert. Endlich hat auch einmal in der Turnierrunde das geklappt, was im Probedurchgang bereits gut war. Es waren sehr solide Schläge und ich konnte die längeren Putts sehr nahe an der Fahne ablegen, was auf den ondulierten Grüns nicht so einfach ist.“
„Die Bedingungen waren heute perfekt“, so Sachs weiter. „Es war nicht zu allzu heiß und der Platz war in einem sehr guten Zustand.”
Nur einen Schlag hinter dem Führenden folgt Thomas Biermann (Frankfurter GC), der am Freitag eine mehr als solide Par-Runde unterzeichnete. Platz drei teilen Peter Falk (GC Garmisch-Partenkirchen) sowie Andras Wienands vom G&LC Berlin-Wannsee (beide 73, +2). Marc Mazur vom Düsseldorfer GSV, der als frischgebackener Deutscher Meister der AK 50 als einer der engeren Favoriten gehandelt wurde, kam zum Auftakt auf eine 79 (+8) und teilt den 36. Rang.

Gabler erwischt den besten Start
Bei den Damen erwischte Sibylle Gabler den besten Start. Die Nationalspielerin aus Berlin-Wannsee kam auf ihren ersten Neun (Bahn 10-18) auf acht Pars und ein Birdie und notierte nach einer abwechslungsreichen und etwas holprigeren zweiten Neun eine 75 (+4). Insgesamt standen zwei Birdies, vier Bogeys sowie ein Doppel-Bogey auf der Karte der Deutschen AK50-Meisterin von 2024.
Nach der ersten von drei Runden führt Gabler einen Schlag vor Kristina Eich (GC Gut Lärchenhof) und Britta Schneider (GC Neuhof). Auf Position vier folgt Dr. Ines van der Schalk (GC Hamburg-Walddörfer) nach einer 77. Silvia Wilms vom Münchener GC, die sich vor einem Monat in St. Eurach erneut den Pokal für die Deutsche Meisterin sichern konnte und als Titelverteidigerin zur IAM gereist war, eröffnete mit 78 Schlägen (T5).








