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Stefan Quirmbach erklärt, wie die Aim-Point-Technik auf dem Grün funktioniert. | © stq

Quirmbach-Tipp 17/20: Grünlesen mit Gefühl – so funktioniert die Aim-Point-Technik

Wir wollen Ihnen eine neue Lesetechnik vorstellen. Nein, nicht, damit Sie sich schneller durch unsere Storys auf Golf.de klicken – sondern für das Lesen der Grüns, natürlich! Und wir sind auch bloß die Überbringer der folgenden Tipps, die wieder einmal von Stefan Quirmbach kommen. Sie erinnern sich bestimmt: Der Master Professional feierte im vergangenen Jahr zwei große Jubiläen: Seit 40 Jahren ist er PGA Golf Professional und seit 20 Jahren Inhaber seiner eigenen Golfschule im niedersächsischen Hardenberg. Seine exklusive Serie mit 20 besonderen Trainingstipps – wie passend – zieht sich bei uns erfreulicherweise auch noch durch 2025. 

Die Putt-Vorbereitung der Profis

Zurück zum Lesen des Grüns. Dabei kommt es bekanntlich auf die Augen an, die das Gefälle des Geläufs erkennen sollen, damit wir den Putt entsprechend dosieren können. Ein Verfahren, das nicht immer funktioniert. Ein anderes setzt mehr auf das Fühlen und nennt sich „Aim-Point-Technik“, viele Profis schwören auf diese Art der Puttvorbereitung. 

 

„Man versucht dabei das Break zu fühlen und dieses Gefühl in eine Ausrichtung des Putts zu quantifizieren“, erklärt Quirmbach. Funktionieren soll das so: Man positioniert sich zwischen Ball und Loch, die Puttlinie zwischen den Füßen, etwa auf halber Strecke zum Ziel. Dann spürt man das Gefälle des Grüns. Klar ist: Für eine exakte Einschätzung braucht es eine gewisse Übungszeit. Quirmbach arbeitet im Training mit Wasserwaagen, um mit der Zeit vier Prozent Neigung von fünf oder sechs Prozent unterscheiden zu können. 

Putten mit Präzision und Gefühl

„Danach gehen die Pros abhängig von der Geschwindigkeit des Grüns um einen, zwei oder drei Meter zurück, um dann genau jene sechs Prozent mit den Fingern wieder anzuhalten.“ Klingt verwirrend für diejenigen, die noch nichts von der Aim-Point-Technik gehört haben, wird aber spätestens im Video von Quirmbach deutlicher. Er zeigt, wie Sie Ihren Aim-Point genau ermitteln – und anschließend Ihren Putt mit Präzision und Gefühl auf die Reise schicken. Quirmbachs Fazit: „Das Verfahren ist viel sicherer und verlässlicher als das klassische Lesen.“ 

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