Professionals ab 2026 auch in Altersklassen (DMM) spielberechtigt
Ab der Saison 2026 können nicht nur in der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf, sondern auch in den AK-Mannschaftsbewerben (DMM) Professionals ihre Teams aktiv auf dem Platz unterstützen. „Ich unterstütze das auf jeden Fall, wenn es eine reine AK30-Mannschaft ist. Bisher haben wir das bei uns im Club aber noch nicht in Erwägung gezogen“, sagt Ann-Kathrin Lindner (38), die als Playing Pro bereits auf der LET gewonnen hat und aktuell im Burgdorfer GC als Teaching Professional arbeitet. Auch Sebastian Buhl begrüßt die Entscheidung. „Ich kann mir gut vorstellen, aktiv für eine AK-Mannschaft zu spielen, wenn die Termine in die Saisonplanung passen“, erklärt Buhl. Er war ebenfalls viele Jahre als Spieler auf der Tour unterwegs und ist derzeit Teaching Pro im GC St. Leon-Rot, mit dessen Damen er 2025 das Final Four am Riedhof gewinnen konnte.
Allerdings gilt analog zur DGL die Voraussetzung, dass die Pros mindestens drei Jahre dem Club angehören müssen, um abschlagen zu dürfen. „Ein grundsätzliches Ziel ist es, dass die Professionals sich wieder mehr mit ihren Clubs identifizieren und sie sich speziell über diese Neuregelung im Ligabetrieb in sportlicher Hinsicht intensiver ins Clubleben bzw. in die verschiedenen Mannschaften integrieren“, erklärt DGV-Sportvorstand Marcus Neumann. Diesen Gedanken setze man nun auch in den Teamwettkämpfen der Altersklassen um.
Ebenfalls neu: Ab der Saison 2026 wird die Mannschaftsgröße in der DMM AK 65 (w) von sechs auf vier Spielerinnen plus zwei Ersatzspielerinnen reduziert. Das ziehe eine noch zu erfolgende Anpassung des Turnierfformats nach sich, die noch bekanntgegeben wird.








