Perfekter Abschluss: Albatross auf der 18
Was für ein Finish! Stewart Cink hat sich bei der Hoag Classic in Kalifornien mit einem echten Paukenschlag an die Spitze gespielt. Der 52-Jährige lochte am Samstag auf der 18. Bahn aus 187 Metern mit dem Eisen 6 direkt zum Albatross ein – ein Kunststück, das selbst im Profibereich äußerst selten ist. „Das war ein verdammt guter Abgang“, kommentierte Cink seinen perfekten Abschluss. Nach einem starken Drive traf er sein Eisen nahezu ideal, wusste jedoch zunächst nicht, wie gut der Schlag wirklich war, bis die Zuschauer jubelten. Seine anschließende Jubelpose erinnerte eher an einen Wrestling-Ring als an einen Golfplatz.
Das Albatross war der Höhepunkt einer ohnehin schon herausragenden Runde. Cink unterschrieb eine 62 (-9) mit insgesamt sieben Birdies und nur einem Bogey. Mit insgesamt 14 Schlägen unter Par führt er das Feld vor der Finalrunde mit zwei Schlägen Vorsprung an. Verfolger sind Freddie Jacobson und Steven Alker mit jeweils zwölf unter Par. Beide spielten solide 66er Runden. Dahinter lauern unter anderem Ernie Els und Tim Petrovic mit jeweils elf unter Par.
Für Cink war es das erste Albatross auf der PGA Tour Champions. Ein ähnliches Kunststück war ihm zuvor nur einmal auf der regulären PGA Tour gelungen – 2007 bei der AT&T Classic. Die Wahrscheinlichkeit für einen Albatross liegt im Profibereich bei über einer Million zu eins und ist damit deutlich geringer als die für ein Hole-in-One. Besonders beeindruckend: Auf den Par-5-Bahnen liegt Cink diese Woche bei neun unter Par und damit im Feld auf dem ersten Platz.
Mit einem Sieg könnte der Charles-Schwab-Cup-Sieger von 2025 nicht nur seinen sechsten Titel auf der PGA Tour Champions feiern, sondern auch der erste Mehrfachsieger der Saison 2026 werden. Bereits beim Saisonauftakt in Hualalai konnte er einen Triumph verbuchen.
Mit Blick auf die Finalrunde spricht vieles für Cink, doch die Konkurrenz ist erfahren und prominent. Auch Titelverteidiger Miguel Ángel Jiménez hat sich mit einer starken 64 zurück ins Rennen gespielt. Der Spanier teilt sich mit Bernhard Langer Rang zwölf bei acht unter Par. Alex Cejka liegt auf dem geteilten 59. Platz mit einem Schlag unter Par.







