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Neuer Look: Yannik Paul trägt beim Saisonauftakt-Event der DP World Tour in Brisbane einen Movember-Schnurrbart. | © Getty Images/Chris Hyde

Paul und Schott bei Brisbane-Party im Mittelfeld

Australier lieben Party. Beim Cricket, Rugby, aber auch beim Golf. Die DP World Tour beginnt die Saison 2026 mit der BMW Australian PGA Championship. Im Royal Queensland GC bekommen Fans einen kleinen Vorgeschmack, was sie in knapp sieben Jahren erwartet, denn: Bei den Olympischen Sommerspielen 2032 wird das Golfturnier genau in diesem Club in Brisbane steigen. Es könnte laut werden. Das ist es beim Auftakt der neuen Saison vor allem auf Bahn 17, die die Veranstalter einmal mehr zum Party-Hole auserkoren haben.

 

8.000 Menschen haben auf den Tribünen dieser rund 140 Meter langen Bahn Platz. Ein DJ sorgt für Musik, an der Bar gibt es kühle Getränke. Phoenix-Open-Vibes light sozusagen. Ausgerechnet hier gab's das erste Hole-in-One der neuen Saison: Der Neuseeländer Kazuma Kobori hatte am Donnerstag direkt vom Tee weg eingelocht. Leider das falsche Loch, denn ein Auto gab's für das Ass an anderer Stelle – und das holte sich wenig später ein Australier.

 

Daniel Gale, dreimaliger Gewinner der Challenger PGA Tour of Australasia, erzielte am Donnerstag das Ass an der 154 Meter langen, elften Spielbahn mit dem Eisen 8 und gewann damit einen hübschen BMW M5 Touring. Der 29-Jährige erzählte nach der Runde, dass es ein Schlag mit Ansage war: „Ich habe im Pro-Am zu meinen Flightpartnern gesagt: ‚Das Baby gehört mir‘ – und genau so ist es gekommen. Der Schlag war der perfekte kleine Draw, hat den Wind aufgenommen und ist dann auch noch mit der idealen Geschwindigkeit ins Loch gerollt.“

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Party on in Brisbane, wo inzwischen drei Runden gespielt sind. Und die Local Heroes machen ihre Sache mehr als gut. Vor dem Finale am Sonntag stehen sechs Australier in den Top 14. Wenn man die drei Neuseeländer noch „eingemeindet“, sind es gar neun Pros in dieser Spitzengruppe, die vor allem auf Bahn 17 lautstark von Fans in bunten Hawaii-Hemden angefeuert werden. Da singen und feiern Spieler und Zuschauer gemeinsam schon mal zum Hit „Sweet Caroline, oh oh oh.... good times never seemed so good“. Während Deutschland im grauen November-Nebel friert und den Adventskranz bastelt, genießt man in Brisbane aktuell Werte um die 30-Grad-Marke und viel Sonne.

 

Apropos Deutschland: Mit Yannik Paul und Freddy Schott sind zwei deutsche Golfer im warmen Australien dabei. Obwohl Paul seine volle Karte für die DP World Tour in der vergangenen Saison verloren hatte, wird er den einen oder anderen Start erhalten. Diese möchte er natürlich bestmöglich nutzen, um sich vielleicht in eine bessere Kategorie zu spielen. Nach drei Durchgängen liegt Paul, der in Brisbane mit Movember-Schnurrbart (Zeichen für Männergesundheit) unterwegs ist, nach Scores von 70, 68, 70 mit gesamt -5 im Mittelfeld. Schott (71, 67, 72) rangiert zwei Schläge dahinter. Da es beide in den Cut geschafft hatten, haben sie am finalen Sonntag die Chance, sich im Klassement nach vorne zu schieben und wertvolle Punkte beim Saisonauftakt-Event einzusammeln.

 

Übrigens: In Runde drei am Samstag gab's auf Party-Loch Nummer 17 noch ein Highlight. An diesem Tag hätte es an dieser Bahn eine Million Dollar zu gewinnen gegeben. Das Ass fiel nicht. Die Party ging trotzdem weiter – und wird im Finale am Sonntag, in den der Spanier David Puig, der Portugiese Ricardo Gouveia und der Australier Anthony Quayle als Führende gehen (je -13), noch einmal stattfinden.

 

 

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