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Vijay Singh ist mit 62 Jahren immer noch konkurrenzfähig auf der PGA Tour. | © 2026 Getty Images

Oldie Singh schafft Cut, Schmid nicht

Mit einer Leistung, die selbst langjährige Beobachter überraschte, hat Vijay Singh einmal mehr bewiesen, dass Erfahrung im Golfsport ein entscheidender Faktor sein kann. Der 62-Jährige schaffte bei der Sony Open in Hawaii den Cut und qualifizierte sich damit für die Finalrunden des Saisonauftakts auf der PGA Tour.

 

Singh, der seit Jahren hauptsächlich auf der PGA Tour Champions spielt, nutzte für die Saison 2026 seine einmalige Ausnahmegenehmigung über die Karriere-Geldrangliste. Dadurch erhielt er einen Startplatz im 120 Spieler starken Feld in Honolulu – ausgerechnet bei jenem Turnier, das er 2005 gewonnen hatte. Damals war es Teil einer außergewöhnlichen Phase mit 17 Siegen in nur drei Jahren.

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Auf dem Par-70-Kurs des Waialae Country Clubs startete Singh trotz zweier Double-Bogeys mit einer 68 (-2). Am Freitag folgte eine solide 70 (Par). Mit insgesamt einem Schlag unter Par lag er exakt auf der Cutmarke. Damit steht er am Wochenende im Feld, während zahlreiche deutlich jüngere Konkurrenten früh abreisen mussten.

 

Besonders bemerkenswert: In zwei Runden machte Singh neun Birdies und überzeugte vor allem mit seinen Eisen und dem kurzen Spiel. In der Annäherungsstatistik gehörte er zu den Besten des Feldes und auch rund um die Grüns präsentierte sich der dreimalige Major-Sieger stark. Zwar spielt er in puncto Länge vom Tee kaum noch eine Rolle, doch cleveres Course-Management und Präzision gleichen das aus. Ähnlich wie bei Bernhard Langer, der auch im fortgeschrittenen Alter beim Masters immer wieder zu überraschen wusste.

Wochenende ohne deutsche Beteiligung

Während Singh jubelte, verpassten andere prominente Namen den Cut. Keegan Bradley, Tony Finau und auch Collin Morikawa scheiterten an der Marke von einem Schlag unter Par. Gleiches galt für den einzigen Deutschen im Feld, Matti Schmid. Der Spieler des Elite Team Germany startete nicht wie erhofft ins neue Jahr und landete nach Runden von 70 und 71 Schlägen bei einem Ergebnis von eins über Par. 

 

Die nächste Chance, erste Punkte für die FedExCup-Wertung zu sammeln, hat der gebürtige Regensburger bereits kommende Woche beim American Express in Kalifornien. Dort feiert dann auch Schmids Elite-Team-Kollege Stephan Jäger sein Saisondebüt.

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