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Könnte sich zur Spielerin des Jahres küren: Jeeno Thitikul. | © 2025 Getty Images

Nummer eins führt, Henseleit fällt zurück

Im Saisonfinale der LPGA zeigt Jeeno Thitikul einmal mehr, warum sie derzeit die Nummer eins der Welt ist. Mit einer nahezu perfekten 63 (-9) setzte sich die Thailänderin bei der CME Group Tour Championship mit drei Schlägen Vorsprung an die Spitze. Damit steuert sie sowohl auf den Sieg als auch auf die Auszeichnung „Player of the Year“ zu.

 

Die Titelverteidigerin in Naples (Florida) hatte am Freitag auf jedem Loch einen Putt zum Birdie und legte besonders auf den mittleren Bahnen los: vier Birdies in Folge rund um den Turn sowie sechs Birdies in einem Acht-Loch-Stretch. Nur auf dem abschließenden 18. Grün verpasste sie knapp. Mit insgesamt 14 unter Par nach zwei Runden hat sie die Konkurrenz klar im Griff.

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Korda unter den Verfolgerinnen

Nelly Korda, die von Thitikul Anfang August von der Spitze der Weltrangliste abgelöst wurde, meldete sich mit einer 64 (-8) stark zurück und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung. Am Ende liegt sie jedoch fünf Schläge zurück, ist aber immerhin wieder in Reichweite ihres ersten Saisonsiegs.

 

Auch Thitikuls Mitspielerin Sei Young Kim hielt gut dagegen. Die Südkoreanerin feuerte sechs Birdies auf den Back Nine und unterschrieb eine 66, um zur Halbzeit bei elf unter Par zu liegen. Dennoch musste sie anerkennen, dass Thitikul derzeit in einer eigenen Liga spielt: „Sie hatte auf jedem Loch eine Birdie-Chance. Ich mache Birdie – und sie macht Birdie.“

Henseleit abgeschlagen

Nach ihrer starken 68 (-4) in Runde eins notierte Esther Henseleit am zweiten Tag der CME Group Tour Championship im Tiburón Golf Club mehr Bogeys als Birdies. Die Spielerin des Elite Team Germany ließ am Freitag eine 74 (+2) folgen. Damit fiel die einzige Deutsche im Feld auf den geteilten 37. Rang (-2) zurück. Am Samstag geht Henseleit um 8:50 Uhr Ortszeit mit der US-Amerikanerin Lindy Duncan in die dritte Runde des Saisonfinals.

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