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Weitenjagd: Die Länge vom Tee entscheidet zwar nicht allein über den Score, kann aber ein wichtiger Faktor sein. | © golfsupport.nl/Brian Spurlock/ism

Mehr Power beim Drive: So erzielen Sie endlich Traumweiten

Längere Drives stehen bei vielen Amateuren ganz oben auf der Wunschliste – gerade in der Winterzeit, wenn viele an der Technik feilen. PGA Golf Professional Karl Villwock erklärt in seinem Video (s.u.), welche drei Faktoren den größten Einfluss haben: ein optimiertes Setup, ein maximaler Aufschwung und ein positiver Eintreffwinkel. „Wenn ich einen richtig langen Drive schlagen möchte, muss ich auf drei Dinge achten“, sagt Villwock. „Ich ziehe meinen rechten Fuß zurück, ich will das Griffende weit vom Ball wegbekommen – und ich muss nach oben rechts schwingen.“

Was viele Amateure falsch machen

Die Basis beginnt also bereits beim Ansprechen des Balls. Viele Hobbygolfer richten sich mit dem Driver unbewusst zu weit nach links aus, weil der Ball weit vorne liegt. Das fördert Schwungbahnen, mit denen man den Ball zu sehr von außen trifft. Villwock rät daher, den rechten Fuß leicht zurückzusetzen. Dadurch entsteht automatisch mehr Raum für eine große Körperdrehung – und zugleich zeigt die Schulterlinie weniger nach links. „Wenn die Schulterneigung ein bisschen nach rechts zeigt, hilft uns das immens, von innen an den Ball zu kommen“, erklärt er.

Aufschwung als Schlüssel zu mehr Weite

Der zweite Schlüssel zu mehr Länge ist ein deutlich größerer Aufschwung. Villwock beschreibt das Gefühl so: Die rechte Seite soll sich „nach oben und schräg hinten strecken“, damit sich das Griffende im Rückschwung maximal weit vom Ball entfernt. Je mehr Raum durch diese Körperstreckung entsteht, desto freier können sich die Arme bewegen. Ziel ist es, dass das Griffende am höchsten Punkt des Rückschwungs über Knöchel oder Ferse liegt. „Wenn ich das geschafft habe, habe ich sehr gute Voraussetzungen, um von innen an den Ball zu kommen“, erklärt Villwock. Ein großer Aufschwung erhöht außerdem in der Regel die Geschwindigkeit des Schlägerkopfes – das kann wertvolle Meter bringen. 

Villwocks Lieblingsübung

Im Abschwung geht es darum, den Schläger zuerst nach „hinten und unten“ zu bringen, statt ihn zu früh in Richtung Ball zu schieben. Das sorgt für einen idealen Eintreffwinkel – leicht von unten nach oben – und fördert den hohen Draw, den viele Amateure anstreben. Villwocks Lieblingsübung dafür: Der Ball wird hoch aufgeteet, der Schlägerkopf jedoch deutlich rechts vom Ball positioniert – 20 bis 30 Zentimeter. Der tiefste Punkt der Bewegung soll also rechts vor dem Ball liegen. Danach zieht der Spieler bewusst „nach oben rechts“ durch. Ziel ist es, den Ball deutlich in der Aufwärtsbewegung zu treffen, so wie die Tour-Profis es tun.

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