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Golf statt Tennis: Rafa Nadal feiert ein Hole-in-One im Club de Golf Alcanada. | © X/Rafa Nadal

Lieber ein Ass auf Mallorca als in Wimbledon

„Ein Hole-in-One passiert nicht alle Tage“, postet Rafa Nadal auf seinem X-Kanal. Seine Fans sind begeistert und lassen den 22-maligen Major-Sieger wissen, wie sehr sie ihn beim Turnier in Wimbledon vermissen. Aber der Spanier ist diesmal nicht dabei. Ende 2024 hatte er seine aktive Karriere mit der Begründung beendet, künftig mehr Zeit für Golf haben zu wollen. Und diese scheint er hervorragend zu nutzen, denn auf Bahn 14 des Club de Golf Alcanada, der dem deutschen Unternehmer Hans-Peter Porsche gehört, schrieb sich Nadal jüngst in einer Privatrunde mal schnell die „1“ auf die Scorekarte. 167 Meter von Weiß und 145 von Gelb, rein damit.

 

Der Zuckerschlag war sogar der PGA Tour einen Post bei Instagram wert. Die Verantwortlichen gratulierten dem früheren Tennis-Superstar zu seinem Coup und zeigen Nadal, wie er seine Kugel aus dem Loch holt und stolz in die Kamera hält. Passiert eben tatsächlich nicht alle Tage, so ein Ass. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen und den bunten Tennis-Zirkus sowie das Event in Wimbledon, das in diesen Tagen seine Meister in den Finalspielen sucht, scheint der Mallorquiner kaum zu vermissen.

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Und was haben Nadal, Roger Federer und Novak Djokovic gemeinsam? Alle drei sind die vielleicht erfolgreichsten Tennisspieler der vergangenen Jahrzehnte und alle drei spielen gerne Golf. Aber nicht nur ihre Generation ist begeistert vom kleineren, weißen Ball. Auch Superstars wie John McEnroe, Ivan Lendl sowie die beiden Deutschen Boris Becker und Michael Stich haben ihre Tennis- gegen die Golfschläger getauscht. Nicht zu vergessen Tschechiens Ex-Tennis-Star Petr Korda, dessen Töchter Nelly und Jessica die Weltspitze im Damengolf erreicht haben.

 

Und dann wäre da noch Andy Murray. Der Schotte war 41 Wochen lang die Nummer eins der Tennis-Welt, gewann 2012 die US Open und 2013 sowie 2016 jeweils das Turnier auf dem heiligen Rasen in Wimbledon sowie Gold bei Olympia 2012 und 2016. Und heute? Klar, Sir Andrew Barron Murray spielt Golf. Und wie! Nach seinem Karriereende auf der ATP Tour hat Murray fleißig trainiert, schnell einen einstelligen Handicap-Index erreicht – und seine erste Golf-Trophäe gewonnen. Wie viele Asse sie alle haben? Unzählige im Tennis. Im Golf hat Nadal nun eines mehr, wie die Clubleitung gegenüber Golf.de offiziell bestätigt.

 

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