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Führt in Texas: Minjee Lee
Führt in Texas: Minjee Lee | © Sam Hodde/Getty Images

Lee führt bei brutalen Bedingungen, Henseleit in Top 20

Es war stürmisch in Texas. Zudem heiß. Der Platz des Fields Ranch East in Frisco, Texas, spielte sich trocken. Unter dem Strich waren es brutale Bedingungen, die die besten Golferinnen der Welt in Runde drei der Womens PGA Championship erwarteten. Und das spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider.

 

Am Ende eines kräftezehrenden Tages hatten zwei Spielerinnen ein Ergebnis von mehr als 85 Schlägen, elf mehr als 80 – und nur zwei schafften es unter 70. Eine davon: Minjee Lee. Die Australierin schaffte es dabei nicht nur, eine von drei Runden unter Par zu unterzeichnen. Lee, die in Nordtexas lebt, blieb als einzige Spielerin bogeyfrei und geht mit einem komfortablen Vorsprung von vier Schlägen auf Atthaya Thitikul, die eine 76 ins Clubhaus brachte, in den Finaltag.

Nur zwei Spielerinnen unter Par

Nur zwei Lee (-6) und Thitikul (-2) liegen vor der Schlussrunde noch unter Par. Dahinter folgen Hye Jin Choi (72), Miyu Yamashita (73) und Lexi Thompson (75) bei +1 auf T3. Auf dem sechsten Rang rangiert unter anderem Nelly Korda, die aktuell beste Golferin der Welt, die mit ihrer abwechslungsreichen Par-Runde zufrieden war.

 

„Ich bin glücklich“, so Korda. „Es war brutal da draußen – das Setup des Platzes, der Wind, alles. Die Par-Runde stimmt mich sehr zufrieden.“ Nicht glücklich war die Amerikanerin mit dem Spieltempo. „Wir waren zu zweit – und haben sechs Stunden gespielt. Das ist irgendwie lächerlich, aber was sollen wir machen?“

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Lee mit Standortvorteil

Die Führende war erwartungsgemäß glücklich über ihre Leistung. „Ich habe mich sehr gut auf mich konzentriert, habe die Birdies mitgenommen und konnte mich gut retten, wenn ich nicht mehr in einer guten Position war.“ Dass die zweimalige Major-Gewinnerin gut mit dem Wind zurechtkam, ist dabei nicht wirklich eine Überraschung. „Ich wohne hier in der Nähe und trainiere oft bei windigen Bedingungen. Ich bin in Australien aufgewachsen, auch da ist es immer windig. Ich kann diese kleinen Punch-Schläge. Man braucht aber auch diese kleine Portion Kreativität.“

 

Auch Esther Henseleit blieb den Umständen entsprechend stabil. Durch eine 75 mit sechs Bogeys und drei Birdies geht die 26-Jährige vom 18. Rang in die Finalrunde. Ihr Gesamtergebnis: +5. Olivia Cowan belegt nach einer 80 den 75. Rang. Aline Krauter, Caroline Masson und Sophia Popov hatten den Cut verpasst.

 

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