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Esther Henseleit ist einzige Deutsche bei der US Womens Open in Kalifornien und startet mit einer 73 (+2) ins Major. | © David Cannon/Getty Images

Kupcho vorn, starke Amateurinnen, Henseleit im Mittelfeld

„Schlag deine Bälle einfach auf die Fairways und Grüns und mach deine Putts-“ Was so leicht klingt und dahergesagt ist, kann manchmal ganz schön schwer sein. Jedenfalls hat Jennifer Kupcho das Geheimrezept für den Riviera Country Club in Pacific Palisades wohl gefunden. Die 29-jährige US-Amerikanerin führt das Feld nach Runde eins der US Womens Open mit einer 66 (-5) zum Auftakt an. Auch weil ihr die Anlage in Kalifornien liegt. „Ich mag den Golfplatz wirklich. Er ist ein Paradies für Ballstriker“, so Kupcho.

 

Hinter ihr lauern gleich vier Koreanerinnen sowie mit der Mexikanerin Gaby Lopez und der Japanerin Hinako Shibuno sechs Spielerinnen bei -4 bzw. -3. Die einzige Deutsche im Feld hatte etwas Startschwierigkeiten beim hochklassig besetzten Major bei Los Angeles: Esther Henseleit musste sich mit einer 73 (+2) zufrieden geben, nachdem sie auf ihren ersten neun Löchern ein ärgerliches Doppelbogey auf Bahn 13 kassiert hatte. Bemerkenswert: Beste Europäerinnen sind nach 18 Löchern die spanische Amateurin Paula Francisco und Ana Belac aus Slowenien mit 70 (-1) Schlägen auf T14.

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Henseleit teilt Rang 56 im Moment mit der Weltranglistenersten Nelly Korda, die mit neuen Schuhen ihres Sponsors unterwegs war, diese aber nach schon sechs Löchern wieder tauschte. Korda: „Es war kein großartiger Tag. Ich habe die Bälle von Montag bis Mittwoch wirklich gut getroffen. Daher weiß ich nicht genau, woher das nun kommt.“ Sie wolle auf die Range gehen und nach der Ursache suchen.

 

Mit Aphrodite Deng machte am Donnerstag eine weitere Amateurin auf sich aufmerksam. Die erst 16-jährige Kanadierin spielte lange Zeit ganz oben mit, ehe sie im Finish ein paar Schläge liegen ließ. Am Ende wurde es aber eine starke 70 (-1), die sie vom Erreichen des Wochenendes träumen lässt. Deng wurde als Kind chinesischer Eltern in Kanada geboren, wuchs in New Jersey auf und spielt erst seit sieben Jahren Golf, nachdem sie früher als Eiskunstläuferin erfolgreich gewesen war. Die US Womens Open gilt als das Aushängeschild im weltweiten Damengolf. Mit einem Preisgeld von zwölf Millionen US-Dollar ist es das höchstdotierte Damen-Event. Deutsche Golffans haben an allen vier Tagen die Möglichkeit, live dabei zu sein.

 

 

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