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+6 nach 3, -1 nach 18: Ben Griffin
+6 nach 3, -1 nach 18: Ben Griffin | © golfsupport.nl/Matthew Maxey/ism

Kreatin-Panne: Ryder-Cup-Kandidat mit kurioser Erklärung für Fehlstart

Ben Griffin hat beim Finale der BMW Championship für eine ungewöhnliche Anekdote gesorgt. Der US-Amerikaner erwischte am Sonntag in Caves Valley einen Albtraumstart, nachdem er nach eigener Aussage zu viel Kreatin eingenommen hatte. Vor der Runde hatte sich am Boden seines Behälters ein „Schneeball“ des Supplements gebildet, den Griffin kurzerhand in seine Trinkflasche schüttete – und versehentlich im Ganzen schluckte.

 

Bereits auf den ersten Löchern fühlte er sich „super zittrig“. Auf der 1 benötigte er vier Putts und notierte ein Triple-Bogey, auf der 2 schlug er seinen Ball ins Aus. „Ich war am Durchdrehen und wusste nicht, was ich tun sollte“, erklärte Griffin, der sogar kurz ans Aufgeben dachte. Erst nach dem Rat seines Caddies, viel Wasser zu trinken, beruhigte sich sein Körper. Danach fand der 27-Jährige zurück ins Spiel, notierte sieben Birdies und unterschrieb trotz des Horrorstarts noch eine 69 (-1).

 

Griffin, mit zwei Siegen und insgesamt zehn Top-5-Platzierungen einer der Überraschungsspieler der Saison, beendete das Turnier in den Top 15 und sicherte sich erstmals die Teilnahme am Tour Championship. Für die direkte Qualifikation US-Ryder-Cup-Team reichte es knapp nicht – Griffin verpasste die sechs automatischen Plätze, hat aber gute Chancen auf eine Nominierung via Captains Pick. „Lehre gezogen“, meinte er mit einem Schmunzeln: „In Zukunft werde ich etwas vorsichtiger mit Kreatin umgehen.“

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