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Zu den Top-Favoritinnen bei der US Womens Open in Kalifornien zählen Nelly Korda, Hannah Green und Lydia Ko (von links). | © USGA

Korda und Co.: Die Favoritinnen beim Major

Die Bühne ist bereitet für eines der Höhepunkte im Damengolf: Die 81. US Womens Open findet erstmals im traditionsreichen Riviera Country Club in Kalifornien statt. Der anspruchsvolle Kurs ist bekannt für seine ondulierten Fairways, das dichte Kikuyu-Rough und die schnellen Grüns und wird den 156 Spielerinnen alles abverlangen. Wie so oft sind präzises Ballstriking und ein heißer Putter der Schlüssel zum Erfolg.

 

Im Fokus steht dabei eine Spielerin ganz besonders: Nelly Korda. Doch neben der dominanten Weltranglistenersten gibt es eine ganze Reihe weiterer Titelanwärterinnen und einige gefährliche Außenseiterinnen.

Die Top-Favoritinnen

Nelly Korda

Aktuell ist die Nummer eins der Welt das Maß aller Dinge. Mit dem Sieg bei der Chevron Championship hat sie bereits das erste Major der Saison gewonnen, hinzu kommen mehrere weitere Top-Ergebnisse. Ihre Konstanz ist beeindruckend, doch ein Sieg bei der US Womens Open fehlt noch in ihrer Vita. Nach Platz zwei im Vorjahr scheint sie reif für den nächsten großen Triumph zu sein.

Jeeno Thitikul

Die Thailänderin spielt weiterhin auf höchstem Niveau und hat sich mit zwei Saisonsiegen erneut in der Weltspitze etabliert. Was noch fehlt, ist ein Titel bei einem Major-Turnier. Doch dank ihrer Konstanz und Nervenstärke zählt sie zu den heißesten Anwärterinnen.

Ruoning Yin

Zwar wartet Yin 2026 noch auf ihren ersten Sieg, doch ihre Formkurve zeigt steil nach oben. Ihre starken Leistungen in den letzten Turnieren und ihr ausgezeichnetes Tee-to-Green-Spiel machen sie zu einer idealen Kandidatin für einen Erfolg auf dem anspruchsvollen Riviera-Kurs.

Hannah Green

Die Australierin zählt zu den formstärksten Spielerinnen dieser Saison. Zwei Siege und starke Putt-Statistiken sprechen für sich. Zudem bringt Green Major-Erfahrung mit und könnte gerade auf den schnellen Grüns den Unterschied machen.

Lydia Ko

Sie ist eine der komplettesten Spielerinnen der Tour und weiß genau, wie man Majors gewinnt. Ein Sieg bei der US Womens Open würde eine Lücke in ihrer Sammlung schließen. Mit einem Sieg dort würde sie den Karriere-Grand-Slam perfekt machen.

Die Geheimfavoritinnen

Hyo-joo Kim

Ihre beiden Siege zu Saisonbeginn zeigen ihr enormes Potenzial. Zwar ist sie seit dem Frühjahr kaum in Erscheinung getreten, doch ihre Klasse ist unbestreitbar. Sollte sie schnell ihren Rhythmus finden, ist sie brandgefährlich.

Yuka Saso

Die Spezialistin für schwierige Plätze. Zwei US-Open-Titel sprechen eine klare Sprache. Auch wenn ihre Saison bisher durchwachsen war, darf man sie auf einem der härtesten Kurse des Jahres keinesfalls abschreiben.

Céline Boutier

Mit ihrem jüngsten Sieg kommt die Französin genau zum richtigen Zeitpunkt in Form. Selbstvertrauen ist beim Major-Golf entscheidend – und davon hat Boutier derzeit reichlich.

Minjee Lee

Die an Major-Turniere gewohnte Australierin weiß, wie man große Turniere gewinnt. Auch wenn sie zuletzt weniger gespielt hat, gehört sie aufgrund ihrer Erfahrung und ihres ruhigen Spielstils immer zum erweiterten Favoritenkreis.

Miyu Yamashita

Sie ist eine der besten Putterinnen der Tour und extrem präzise vom Tee. Zwar fehlt ihr noch ein Sieg im Jahr 2026, doch ihre konstant starken Leistungen machen sie zu einer gefährlichen Außenseiterin – gerade auf einem Platz, der Präzision belohnt.

Spannende Außenseiterinnen im Blick

Ein genauer Blick lohnt sich auch abseits der großen Namen: Junge Talente wie Megha Ganne oder Longhitterinnen wie Julia Lopez Ramirez könnten auf dem langen Riviera-Kurs für Überraschungen sorgen. Ebenso haben Spielerinnen wie Allisen Corpuz oder Ina Yoon das Potenzial, sich im Laufe der Woche nach vorne zu spielen.

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