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Die Männer aus dem GC Hubbelrath gewinnen DGL-Spieltag eins in Hamburg und melden früh in der Saison Ambitionen auf den Titel an. | © GCH

Knappe Ergebnisse und die Lokomotive Hubbelrath

Wie schnell es im Golf gehen kann, sieht man am amtierenden Deutschen Meister GC Hösel. Im Vorjahr noch gefeierter Champion, nach dem ersten Spieltag in der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf auf dem letzten Platz. Dawie Stander, Coach des GC Hösel: „Das lief natürlich nicht so, wie wir es erwartet hatten. Wir sind heute mit unserer Leistung überhaupt nicht zufrieden. Das wissen die Spieler auch. Der fünfte Platz – das ist nicht das, was wir geplant hatten. Aber wir sind immer noch gut genug, um vorne mitzuspielen und für die ein oder andere Überraschung zu sorgen. Wir werden weiterkämpfen – die Höseler geben nie auf.“

 

Auch Gastgeber Hamburg bewegte sich in der Tabelle nach unten: Nach Einzeln und Vierern am Samstag hatte Falkenstein noch auf Rang eins gelegen, am Ende landeten die Männer aus der Hansestadt knapp hinter dem Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee (+23) auf Platz drei (+25). Christian Niemietz, Vorstand Leistungssport des Hamburger GC: „Leider war unsere Performance heute nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aber es ging auch alles knapp zusammen. Wir werden das jetzt analysieren und in 14 Tagen in Hösel wieder voll angreifen.“

In die andere Richtung als bei Hösel und Hamburg schlug das Pendel beim GC Hubbelrath aus: Der Favorit und DGL-Rekordmeister konnte sich an diesem Wochenende von Samstag auf Sonntag gleich um zwei Plätze nach oben schieben und die Position mit dem Hamburger GC tauschen: Platz eins nach dem ersten Spieltag (+16). Klar, dass Coach Alexander Schmitt zufrieden ist: „Heute bin ich sehr gut gelaunt – so wie das gesamte Team. Wir freuen uns riesig, haben alle stark gespielt. Wir hatten den Plan, hier wie eine Lokomotive durchzuziehen und haben das genauso gemacht“, freute er sich. In 14 Tagen solle es am besten genauso weitergehen wie an diesem Sonntag. 

Heimsieg für Hamburgs Frauen

Ihren Vorsprung ausbauen konnten dagegen die Frauen des Hamburger GC in Runde drei des ersten DGL-Spieltages. Nach dem Samstag waren es acht Schläge auf den Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee, nach dem Sonntag 18. Trainer Luis Schmid: „Das Kräfteverhältnis der Teams möchte ich nach einem Spieltag noch nicht bewerten. Ich denke, das war eher eine Standortbestimmung. Aber wir sind sehr happy über die ersten fünf Punkte auf unserer Wiese und zusammen mit unseren Mitgliedern. Das war ein anstrengendes Wochenende, das mit dem herausfordernden Wetter auch extrem an den Kräften gezehrt hat. Wir haben jetzt ein, zwei Tage Pause, um uns weiter zu verbessern, jede individuell und auch wir als Team. Denn wir wollen in zwei Wochen in Hösel wieder Vollgas geben.“

 

Der zweite Platz geht an die Frauen des Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee (+49). Coach Mario Hansch: „Die heutige Runde hat gezeigt, wie viel Bewegung in der DGL sein kann und wie spannend es mittlerweile wird. Es kann inzwischen jeder mitmischen, wie man auch an Hösel heute gesehen hat, die man noch nicht so richtig auf der Rechnung hatte.“ Zwischendurch lagen die Frauen von Berlin-Wannsee ganze elf Schläge hinter dem GC Hösel zurück. „Das war teilweise ganz schön verrückt“, sagte Hansch. 

Am Ende trennen Berlin-Wannsee (+49) und Hösel (+57) acht Schläge. Dazwischen nistete sich der GC Hubbelrath mit 54 Schlägen über Par ein. Das bedeutet: Nur 26 Schläge liegen zwischen Platz eins und vier. Da kann noch viel passieren – und es ist außerdem erst einer von insgesamt fünf Spieltagen absolviert. Den Anschluss nicht verlieren darf der Düsseldorfer GC. Die Frauen aus dem Rheinland belegen nach Spieltag eins den fünften Platz – mit 104 Schlägen über Par. Allein zum Tabellenvorletzten, dem GC Hösel, sind das 47 Schläge Unterschied. Die Aufsteigerinnen werden sich steigern müssen, um länger als nur ein Jahr im deutschen Oberhaus zu verbleiben.

 

Weitere Stimmen:

Uli Zilg, Coach Männer Berliner GC Stolper Heide: „Wir sind auf einem guten vierten Platz gelandet, was mich sehr freut. Das war nach dem gestrigen Tag, der nicht unseren Erwartungen entsprechend verlief, das Ziel für heute, mit einer ordentlichen Leistungssteigerung nochmal die Chance zu haben, mit zwei Punkten nach Hause zu fahren. Das ist passiert. Deswegen bin ich sehr froh über alles, was heute passiert ist, und wir freuen uns schon auf den nächsten Spieltag.“

 

Christian Niesing, Trainer Frauen GC Hösel: „Heute Vormittag habe ich bei unseren Mädels ausschließlich solide und sehr gute Schläge gesehen. Damit waren wir zwischenzeitlich vor Berlin und Hubbelrath auf einem verdienten Platz zwei. Das hat Lust auf die nächsten Spieltage gemacht. Hinten raus haben sich leider wieder zu viele Fehler eingeschlichen – daran werden wir jetzt individuell bis zum Heimspiel arbeiten und uns Stück für Stück verbessern.“

 

 

Endergebnis 1. Bundesliga Nord Frauen > > >

 

Endergebnis 1. Bundesliga Nord Männer > > >

 

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