Jäger und Baumgartner Top Ten in Amerika
Rocket Classic
Detroit Golf Club, Michigan, 30. Juli bis 2. August
Die Rocket Classic scheint Stephan Jäger zu liegen. Zuletzt hatte der 37-jährige Münchner das Event der PGA Tour zweimal in den Top Ten beendet. Und auch diesmal scheint das Turnier im Detroit Golf Club ein gutes zu werden. Jäger blieb in Durchgang eins bogeyfrei, ging mjt einer starken 65 (-5) vom letzten Grün und gehörte als T6 zu den besten Akteuren beim Auftakt.
Auch Jägers Elite-Team-Germany-Kollege Matti Schmid braucht noch gute Ergebnisse, um in den Top 70 zu bleiben und es in die Playoffs zu schaffen. Der Oberpfälzer musste auf dem letzten Loch zwar ein Bogey schlucken, blieb bei seiner 68 (-2) ebenso unter Par. In Führung liegt nach 18 Löchern der US-Amerikaner Peter Malnati, der mit einer 61 (-9) einen neuen Turnierrekord aufstellte und nach neun Löchern bei 28 Schlägen gelegen hatte.
Ohnehin scheint das Event in Detroit ein Birdie-Festival zu sein. Bestes Beispiel: Michael Brennan blieb acht Löcher in Serie jeweils eins unter Par und war drauf und dran, die Bestmarke der Tour von neun Birdies in Folge zu knacken. Der Detroit Golf Club präsentiert sich nach einer umfassenden Modernisierung erstmals in völlig neuem Gewand. Rund 16 Millionen US-Dollar wurden investiert, um den traditionsreichen Platz von Donald Ross grundlegend zu überarbeiten.
Korn Ferry Tour: Utah Championship
Ogden Golf & Country Club, Utah, 30. Juli bis 2. August
Eine spektakuläre erste Hälfte hatte auch Jonas Baumgartner bei der Utah Championship. Der 23-Jährige braucht ebenfalls noch ein paar starke Ergebnisse, um die Karte auf der Korn Ferry Tour zu halten. Nach neun Löchern lag Baumgartner im Ogden Golf & Country Club bei 29 Schlägen und stand ganz oben auf dem Leaderboard. Es ging bunt weiter mit Doppel-Bogey und Bogey sowie einem Eagle auf der 13. Am Ende unterschrieb der Deutsche eine 64 (-6) und übernachtet aussichtsreich auf T8.
Auch Thomas Rosenmüller, der beim Heimspiel vor wenigen Wochen in München (BMW International Open) noch bester Deutscher gewesen war, gehörte in Utah mit einer 65 (-5) zu den eifrigsten Birdie-Jägern am Donnerstag. Jeremy Paul ist mit einer 70 (Even) im hinteren Mittelfeld zu finden. Die Führung teilen sich nach Tag eins die beiden US-Amerikaner Ross Steelman und Jay Card III, die jeweils mit einer 61 (-9) von der Runde kamen.







