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Stephan Jäger bei seinem Sieg in Houston im Jahr 2024 und das Grün der berühmten 17 im DLF Golf & Country Club in Indien. | © golfsupport.nl / Getty Images

Houston-Champion Jäger und das schöne Biest

PGA Tour: Texas Childrens Houston Open

Memorial Park Golf Course, Texas, 26. bis 29. März

Die PGA Tour macht Station in Texas und läutet mit der Texas Childrens Houston Open eine zweiwöchige Phase im Lone Star State ein. Gespielt wird erneut im Memorial Park Golf Course in Houston, wo ein stark besetztes Teilnehmerfeld um wichtige FedExCup-Punkte kämpft.

 

Allerdings gibt es bereits im Vorfeld eine prominente Absage: Scottie Scheffler hat seine Teilnahme aus familiären Gründen kurzfristig zurückgezogen. Damit rückt der Titelverteidiger Min Woo Lee noch stärker in den Fokus. Der Australier feierte hier im vergangenen Jahr seinen ersten Sieg auf der PGA Tour und könnte nun der erste Spieler seit Vijay Singh (2004/05) sein, der seinen Titel erfolgreich verteidigt.

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Zu den aussichtsreichen Konkurrenten zählt unter anderem Brooks Koepka, der nicht nur sportlich überzeugen will, sondern auch eine besondere Verbindung zu dem Platz hat. Er war als Berater an der Neugestaltung des Memorial Park beteiligt. Ebenfalls im Blickpunkt steht Chris Gotterup, der bereits zwei Siege in dieser Saison feiern konnte und als einziger Top-Ten-Spieler der Weltrangliste im Feld steht.

 

Der Memorial Park Golf Course ist ein traditionsreicher, öffentlicher Platz, der auf das Jahr 1912 zurückgeht und 2019 von Star-Architekt Tom Doak umfassend modernisiert wurde. Der Par-70-Kurs misst 6.835 Meter und zählt damit zu den längsten seiner Kategorie auf der PGA Tour. Charakteristisch sind breite, strategisch anspruchsvolle Spielbahnen sowie reduzierte Bunker- und Baumbestände, die ein präzises Course Management erfordern.

Deutscher Champion

Mit Stephan Jäger zählt auch ein Spieler des Elite Team Germany zu den Favoriten in Texas. Dies liegt unter anderem an seinem Sieg bei diesem Turnier vor zwei Jahren, als ihm der Durchbruch auf der PGA Tour gelang und er den Texaner Scheffler ausgerechnet bei dessen Heimturnier bezwingen konnte. Auch 2023 sowie im vergangenen Jahr erreichte der gebürtige Münchner die Top 15 in Houston. Nun reist er mit einer weiteren positiven Erfahrung in den Memorial Park: In der vergangenen Woche wurde Jäger Siebter bei der Valspar Championship.

 

Neben Jäger ist auch Matti Schmid am Start. Der gebürtige Regensburger hat seit der Phoenix Open Anfang Februar keinen Cut mehr auf der PGA Tour verpasst und kann in diesem Jahr bereits zwei Top-Ten-Ergebnisse vorweisen.

LPGA Tour: Ford Championship

Whirlwind Golf Club, Arizona, 26. bis 29. März

Die LPGA Tour macht wieder in der Wüste Halt – und hat die gesamte Weltelite im Gepäck. Die Ford Championship führt die Spielerinnen zurück nach Arizona, genauer gesagt auf den Cattail Course im Whirlwind Golf Club. Für ein 144 Spielerinnen starkes Feld geht es hier um ein Gesamtpreisgeld von 2,25 Millionen US-Dollar. Das Turnier ist eines der wenigen Full-Field-Events der Saison und entsprechend prominent besetzt.

 

Angeführt wird das Feld von der aktuellen Nummer eins der Welt, Jeeno Thitikul, die bereits 2026 einen Sieg feiern konnte. Ebenfalls mit großen Ambitionen reist Nelly Korda an. Die US-Amerikanerin gewann die Premiere des Turniers im Jahr 2024 und zeigt sich auch in dieser Saison in starker Form. Das Top-Trio wird durch Charley Hull komplettiert, die sich mit ihrem Sieg beim PIF Saudi Ladies International auf Rang drei der Weltrangliste gespielt hat.

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Mit Hyo-Joo Kim kehrt auch die Titelverteidigerin zurück. Die Südkoreanerin hatte im Vorjahr mit einer starken Schlussrunde ein Comeback gefeiert und sich im Stechen durchgesetzt. Zum erweiterten Favoritenkreis zählen zudem große Namen wie Lydia Ko, Celine Boutier, Brooke Henderson und Miyu Yamashita. Spannend wird auch das Comeback von Jessica Korda, die nach längerer Pause wieder auf der LPGA Tour abschlägt. Ebenso gibt Lexi Thompson ihr Saisondebüt 2026.

 

Mit Esther Henseleit, Helen Briem, Polly Mack, Isi Gabsa und Aline Krauter sind gleich fünf deutsche Frauen dabei. Während Briem und Krauter ihr Debüt feiern, können die anderen drei auf Turniererfahrung zurückgreifen. Mack wurde hier vor zwei Jahren geteilte 21. und überzeugte in der vergangenen Woche mit einer 66 in der ersten Runde des Founders Cup. Eine 79 in der zweiten Runde verwehrte ihr jedoch die ersten Punkte für die Saisonwertung. Briem wiederum möchte an ihr solides LPGA-Debüt anknüpfen, bei dem sie am Sonntag immerhin die Top 40 erreichte. 

DP World Tour: Hero Indian Open

DLF G&CC, Indien, 26. bis 29. März

Wenn selbst gestandene Tour-Profis vom „schönen Biest“ sprechen, dann wird klar: Es wird ernst. Die DP World Tour macht in Indien Halt – und der Kurs verlangt den Spielern alles ab. Mit dem Turnier im DLF Golf & Country Club setzt die DP World Tour ihren „Asian Swing“ fort und gastiert dabei auf einem der anspruchsvollsten Plätze im Kalender. Der Kurs vor den Toren Neu-Delhis gilt seit Jahren als echte Herausforderung: Enge Fairways, strategisch platzierte Bunker und Scores deutlich über Par sind eher die Regel als die Ausnahme.

 

Eugenio Chacarra kehrt als Titelverteidiger zurück. Der Spanier feierte hier im Vorjahr seinen ersten Sieg auf der DP World Tour und beeindruckte dabei vor allem mit einer furiosen Birdie-Serie auf den Back Nine. Ein besonderes Augenmerk liegt diese Woche auf Akshay Bhatia. Der US-Amerikaner gibt sein Debüt in Indien, einem Land, mit dem ihn familiäre Wurzeln verbinden. Nach seinem jüngsten Triumph beim Arnold Palmer Invitational reist Bhatia als einer der formstärksten Spieler an.

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Jordan Gumberg führt die Asian-Swing-Wertung an und hat beste Chancen, sich mit einem weiteren starken Ergebnis für die US PGA Championship zu qualifizieren. Neben ihm zählen auch Nacho Elvira, Dan Bradbury und David Puig zu den formstarken Akteuren dieser Saison. Mit Francesco Molinari ist zudem ein Major-Sieger und Ryder-Cup-Held am Start.

 

Freddy Schott ist der einzige deutsche Spieler im Feld. Zwar verpasste der Gewinner der Bahrain Championship zuletzt den Cut bei der Hainan Classic, als Zwölfter des Race to Dubai dürfte er aber immer noch über genügend Selbstvertrauen verfügen, um auch in Indien befreit aufspielen zu können. Auch wenn Schott bei seinen beiden Starts im DLF Golf & Country Club bisher noch keine zählbaren Ergebnisse erzielen konnte. Vielleicht beflügelt ihn die Tatsache, dass sein guter Freund Marcel Siem dieses Turnier vor drei Jahren gewinnen konnte.

Korn Ferry Tour: Club Car Championship

The Landings Golf & Athletic Club, Georgia, 26. bis 29. März

In dieser Woche kehrt die Korn Ferry Tour nach The Landings Golf & Athletic Club zurück und startet mit der Club Car Championship in die US-Phase der Saison 2026. Das Turnier ist die siebte Station im Kalender und wird traditionell auf dem Deer Creek Course ausgetragen, der seit der Premiere im Jahr 2018 jedes Jahr als Austragungsort dient. Gespielt wird über vier Runden bei einem Par 72 und einer Länge von 6.570 Metern. Insgesamt kämpfen 156 Spieler um ein Preisgeld von einer Million US-Dollar.

 

Im Mittelpunkt steht Titelverteidiger Jeremy Gandon, der im vergangenen Jahr seinen ersten Sieg auf der Korn Ferry Tour feierte und nun an den Ort seines größten Erfolgs zurückkehrt. Zu den formstärksten Spielern im Feld zählt Doc Redman, der zuletzt die Astara Chile Classic gewann und sich damit auf Rang vier der Saisonwertung schob. Ebenfalls in guter Verfassung präsentieren sich die Rookies Carson Bacha und Chad Sewell, die zuletzt mit konstant starken Ergebnissen auf sich aufmerksam machten. Gleich 21 Spieler mit PGA-Tour-Siegen sind am Start, darunter Camilo Villegas und Carl Pettersson.

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Mit Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul sind auch zwei Spieler des Elite Team Germany am Start. Während Rosenmüller nach Visa-Problemen diese Woche erstmals ins Saisongeschehen eingreift, konnte Paul bei drei Starts immerhin schon Punkte sammeln. Mehr als ein geteilter 25. Rang sprang dabei jedoch noch nicht heraus. Es bleibt zu hoffen, dass das Duo in den USA an seine alte Form anknüpfen kann, die beide auf die PGA Tour brachte, damit auch dieses Jahr wieder um den Aufstieg gekämpft werden kann.

Weitere Turniere mit deutscher Beteiligung:

PGA Tour Champions: Hoag Classic

Newport Beach Country Club, Kalifornien, 27. bis 29. März

 

Alex Cejka und Bernhard Langer

 

Sunshine Ladies Tour: ABSA Ladies Invitational

Royal Johannesburg, Südafrika, 26. bis 28. März

 

Carolin Kauffmann, Hanna Tauber, Hannah Karg, Sophie Witt, Chiara Horder, Theresa de Bochdanovits und Verena Gimmy

 

Sunshine Tour: Theo Manyama Qualifying School – Final Stage

Parys Golf & Country Estate & Vaal de Grace Golf Estate

 

Morris Schiefner und Nils Dobrunz

 

Sunshine Tour: DNi Tour Championship

De Zalze Golf Club, Südafrika, 26. bis 29. März

 

Allen John

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