Hoffnung und Zweifel: Kann Woods in Augusta starten?
Kommt er – oder kommt er nicht? Diese Frage begleitet Tiger Woods inzwischen Jahr für Jahr, wenn es um das Masters in Augusta geht. Eine klare Antwort hat der 15-malige Major-Sieger drei Wochen vor Turnierbeginn noch nicht. Was gleichzeitig bedeutet: Die Hoffnung existiert. Nach dem Einzug seines Teams Jupiter Links in die Finalserie der neuen Indoor-Liga TGL sprach Woods erneut über seinen Gesundheitszustand. „Ich arbeite daran“, sagt er knapp. „Manche Tage sind gut, manche schlecht.“
Langwierige Verletzungen
Woods kämpft weiterhin mit den Folgen mehrerer Operationen. Erst im Oktober wurde ihm eine Bandscheibenprothese eingesetzt – nur wenige Monate nach einem Eingriff an der Achillessehne. Entsprechend vorsichtig fällt seine Einschätzung aus: „So eine Bandscheiben-OP ist kein Spaß. Mein Körper erholt sich nicht mehr wie mit 24.“ An guten Tagen könne er nahezu alles machen, an anderen falle ihm selbst Bewegung schwer. Ein Zustand, der eine verlässliche Turnierplanung nahezu unmöglich macht.
Fokus auf TGL
Während Woods sportlich pausiert, ist er bei der von ihm mitgegründeten Hightech-Liga TGL dennoch präsent – als Teamchef von Jupiter Links. Seine Kollegen setzten sich im Halbfinale mit 9:5 gegen Boston Common durch und stehen nun im Finale um den SoFi Cup. Selbst aktiv eingreifen will Woods aktuell aber nicht – auch aus Rücksicht auf seine Mitspieler: „Ich will die Aufstellung nicht durcheinanderbringen. Die Jungs sollen weiterspielen.“
Comeback? Weiter offen
Sein letztes Turnier auf der PGA Tour bestritt Woods bei der Open Championship 2024. Seitdem reiht sich eine Verletzung an die nächste. Zwar versuchte er, im Laufe der aktuellen TGL-Saison wieder einzusteigen, doch bislang ohne Erfolg. „Ich habe probiert, jedes dieser Matches zu spielen und zurückzukommen“, sagte Woods. „Aber es hat einfach nicht funktioniert.“ Die Tatsache, dass Woods ein Comeback beim Masters zumindest nicht ausschließt, zeigt, wie wichtig ihm die großen Turniere noch immer sind. Die Frage ist nicht, ob er spielen will – sondern ob er kann.








