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Platz 15 beim Lieblings-Major: Esther Henseleit
Platz 15 beim Lieblings-Major: Esther Henseleit | © Bailey Hillesheim/Icon Sportswire via Getty Images

Henseleits Ausrufezeichen

Langsam, aber sicher geht es im Rennen um die Solheim-Cup-Plätze in die heiße Phase. Anfang August nominiert Team-Kapitänin Anna Nordqvist ihr Team. Esther Henseleit aus dem Elite Team Germany will im September in den Niederlanden erneut Teil des europäischen Kaders sein – und machte bei der Womens PGA Championship in Hazeltine einen wichtigen Schritt in Richtung ihrer zweiten Teilnahme in Folge.

 

Am Ende sprang nach Runden von 69, 74, 69 und 72 Schlägen ein 15. Rang im Weltklassefeld heraus. Die angenehmen Folgen: ein Sprung auf Platz 55 in der Saisonwertung der LPGA Tour und eine Verbesserung in der Weltrangliste, die am Dienstag veröffentlicht wird. Henseleit wäre Stand jetzt über die Weltrangliste unter den acht Qualifikantinnen. Die restlichen vier Teammitglieder werden per Wildcard von Kapitänin Anna Nordqvist nominiert.

Ryu gewinnt 1,95 Millionen

Es war ein wilder Finalsonntag in Minnesota, der mit einer 3,5-stündigen Gewitterpause begann und mit einer Gewinnerin endete, die nach ihrer Auftaktrunde stolze zehn Schläge Rückstand auf die Spitze hatte. Haeran Ryu eröffnete das Turnier im Hazeltine National Golf Club mit einer 73, wechselte dann den Putter und kletterte nach Runden von 64 und 68 Schlägen in die Spitzengruppe. Am Ende reichte ihr eine 70 am Sonntag, um die erste Spielerin seit 1964 zu werden, die ein derartiges Defizit wettmachen und am Ende den Pokal in Empfang nehmen durfte.

 

Die Südkoreanerin, vor dem Turnier als Nummer zwölf der Welt geführt, kam zwei Schläge vor ihrer Landsfrau Ina Yoon ins Ziel. Platz drei teilten sich die Kanadierin Brooke Henderson und Dewi Weber aus den Niederlanden.

 

„Es kommt mir wie ein Traum vor, und ich kann es im Moment noch gar nicht fassen. Deshalb habe ich am letzten Loch so viel gelacht“, sagte Ryu. „Und dann warteten viele Spieler neben dem Grün auf mich, und ich sah, dass Amy [Yang] mit zwei Flaschen Champagner dastand.“ Der Lohn für den Major-Sieg: 1,95 Millionen US-Dollar.

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Korda Achte

Nelly Korda beendete das Turnier auf dem achten Rang und haderte mit ihrem Spiel auf den Grüns. Die Amerikanerin hatte die ersten beiden Majors der Saison gewonnen.

 

„Ihr habt da so eine große Sache daraus gemacht. Ich habe mir aber keine Gedanken darüber gemacht“, kommentierte Korda die Schlagzeilen über ihren dritten Major-Sieg in Folge. „Ich war ein bisschen enttäuscht von meiner Leistung in dieser Woche, aber nicht, weil es nicht gereicht hat. Ich habe einfach nur über meine eigene Leistung nachgedacht und nicht über das große Ganze, von dem alle reden.“

 

Aline Krauter schloss das Turnier mit einer 79 ab und kam als 69. ins Ziel. Isi Gabsa, Olivia Cowan, Helen Briem und Polly Mack hatten aus deutscher Sicht den Cut verpasst.

 

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