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Starke zweite Runde: Esther Henseleit gehört zur Halbzeit der HSBC Women's World Championship in Singapur zur Spitzengruppe. | © Getty Images/Ross Kinnaird

Henseleit schnuppert an den Top Ten

Es ist ein sehr erlesenes Feld bei der HSBC Women's World Championship in Singapur. Die besten Golferinnen der Welt schlagen aktuell im Sentosa GC ab und streiten sich bei „Asia's Major“ um drei Millionen Dollar Gesamtpreisgeld. Nur Nelly Korda ist nicht dabei. Zur Halbzeit liegt Esther Henseleit aussichtsreich im Rennen. Die 27-jährige Nationalspielerin aus dem Elite Team Germany absolvierte Runde zwei am Freitag mit 68 Schlägen, gehörte damit zu den Besten der 72 Teilnehmerinnen und rückte mit gesamt -5 vor auf Rang elf.

 

An der Spitze konnte die US-Amerikanerin Auston Kim die Führung behaupten. Sie beendete Durchgang zwei mit einer 69 und steht zur Halbzeit mit gesamt -9 einen Schlag vor dem Trio aus Minjee Lee (Australien), Ariya Jutanugarn (Thailand) und Haeran Ryu (Korea). Kim, die ihren ersten Sieg auf der LPGA Tour jagt: „Ich glaube, ich bleibe einfach in meinem Prozess und stecke den vollen Fokus in jeden einzelnen Schlag. Dann werden wir sehen, was am Ende rauskommt.“ Der Schlag des Tages gelang jedoch Tour-Rookie Youmin Hwang aus Korea: Auf Bahn drei traf die 22-Jährige mit ihrem Annäherungsschlag die vermeintlich falsche Seite des Grüns. Aber der Ball erwischte den perfekten Bounce und rollte eine gefühlte Ewigkeit zum Eagle ins Loch.

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Henseleit ist einzige deutsche Spielerin bei diesem Event, hat nach 36 von 72 Löchern nur einen Schlag Rückstand auf die Top Ten und damit beste Aussichten auf ein hervorragendes Resultat in Singapur. Im zweiten Durchgang präsentierte sie sich deutlich sicherer vom Tee und auf dem Grün, traf 13 von 14 Fairways. Wie Kim wartet auch sie noch auf ihren ersten Triumph auf der LPGA Tour, dem sie in ihrer bislang erfolgreichsten Saison 2025 mehrere Male so nah war.

 

 

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